Zäher Auswurf

Schwerer Auswurf

Bei Entzündungen bildet sich zunehmend ein dicker Schleim, der die natürlichen Reinigungsmechanismen der Atemwege behindert. Es hat eine Reinigungsfunktion, da es von Sputum begleitet wird. Für viele Menschen mit Bronchialobstruktionen ist das Aushusten von zähem Schleim an der Tagesordnung. Die anschließende Entfernung erfolgt durch vermehrten Husten mit Auswurf sowie eine laufende Nase. Wenn das Sekret härter und glibberig wird, können die Wimpern es schlechter transportieren.

Was hat ein kalter Husten für unseren Organismus zu bedeuten?

Zusätzlich zum Erkältungshusten verfügen die Lungen über andere Möglichkeiten, sich selbst rein oder keimfrei zu erhalten. Im Erkältungsfall gelangen die Erreger in die Schleimhaut der Atmungsorgane. Die Immunabwehr wird gewarnt und die Folgen sind Entzündungen. Besonders sensibel sind jetzt die irritierten Mukosa. Ein einziger Zug kann genügen, um einen Erkältungshusten auszulösen.

Er hat keine reinigende Funktion und wird daher auch als trockener oder trockener Husten beschrieben. Bei Entzündungen bildet sich vermehrt ein dicker schleimiger Körper, der die natürliche Reinigung der Atmungsorgane inhibiert. Zur Befreiung der Lungen wird ein so genannter Produktivhusten auslöst. Es hat eine reinigende Funktion, da es von Sputum begleitet wird.

Dabei wird zwischen zwei Arten von trockenem, reizbarem und produktivem Erkältungshusten unterschieden, der auch als Schleimhusten bezeichnet wird. Der typische kalte Schnupfen läuft in drei Stufen ab, die anders zu behandeln sind: Wenn sich kalte Viren in den Luftwegen festsetzen, kommt es zu einer Hautentzündung der Mukosa. Entzündliche Botenstoffe irritieren den Hustenrezeptor mit der Konsequenz, dass zunächst ein irritierender Husten auslöst.

Das heißt, es bildet sich (noch) kein zäher schleimig. Gereizter Husten ist daher ohne Sputum und hat daher keine Wirkung. Aus dem trockenen, reizbaren Erkältungshusten wird nach zwei bis drei Tagen ein produktiver (schleimiger) Erkältungshusten. Während der Inflammation hat sich in den Luftwegen ein dicker Schlamm angehäuft, der nun ausgehustet werden muss.

Nun nimmt der Erkältungshusten die reinigende Funktion ein, da die anderen Mechanismen durch die Entzündungen zum Stillstand kommen. In der Regel ist nach sieben Tagen der Produktivhusten vorbei. Die Schleimhaut ist in der Heilungsphase oft so empfindlich, dass wieder ein Trockenhusten auftritt, der bis zu acht Monate anhalten kann. Im trockenen Zustand wird ein Hustenmittel empfohlen (z.B. Silikon, in der Apotheke); es bildet sich zäher Schleim, ein Hustenlösemittel (z.B. Mukosolvan, über die Theke in der Apotheke).

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