Wie Diagnostiziert man Keuchhusten

Keuchhusten diagnostizieren

Der Erreger der Keuchhusten wird aerogen durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen. Im Volksmund spricht man auch von einem Stickhusten. Aufgrund des klinischen Verdachts wird die Diagnose oft erst im Konvulsivumstadium gestellt. Feuchte Tücher, die im Raum aufgehängt werden, helfen gegen die Hustenanfälle. Die Beschreibung, Diagnose, Behandlung von Krankheiten.

Saarlandes - Diagnostikis and Differential Diagnosis

Während die Diagnostik der Keuchhustenerkrankung bei älteren Menschen aufgrund der oft grippeartigen Beschwerden oft schwer fällt, ist sie bei Kinder aufgrund der typischen Hustenattacken in der Regel leichter zu diagnostizieren. Wesentliche Indikationen für die Diagnostik sind ähnliche Krankheiten in der Umgebung des Betroffenen und ein außergewöhnlich langer, manchmal unergiebiger, Erkältungshusten.

Keuchhusten wird in der Regel nur im Konvulsivumstadium aufgrund eines Krankheitsverdachts erkannt. Eine Beurteilung des Bluteserums erlaubt in der Regel keine frühzeitige Diagnose, da die zirkulierenden Abwehrstoffe ( "IgA, lgG, IgM") gegen die Pertussis-Bakterien in der Regel erst ab dem 15. bis 25. In fortgeschrittenem Krankheitsstadium zeigt das Blutzählergebnis jedoch bestimmte Änderungen, wie eine starke Zunahme der Anzahl der weißen Blutkörperchen, die zu einer Keuchhustenerkrankung führen können.

Das so entfernte Bakterium wird dann auf Zuchtplatten gelegt und zum Wachsen bei hoher Hitze anregt. Anschließend wird die zu untersuchende Substanz in einen thermischen Cycler eingebracht, wo sie zunächst bei einer Raumtemperatur von 94-96°C dematuriert wird. Anschließend folgt die Primer-Hybridisierung bei einer Umgebungstemperatur von etwa 55 bis 65°C, bei der sich die primären Bestandteile an die nun einzeln verseilte DNS in der wässrigen Flüssigkeit anhängen.

Auf diese Weise kann die bakterielle genetische Information in verhältnismäßig kurzen Zeiträumen verdoppelt werden, was den Nachweis deutlich erleichtert und die Früherkennung der Krankheit ermöglicht.

Spätdiagnose

Keuchhusten wird bei einer impfenden Bevölkerung oft nicht sofort wiedererkannt. Bei geimpftem älterem Kind und Erwachsenem muss man damit rechnen, dass hinter einem anhaltenden Keuchhusten ein Keuchhusten steht. Alle 501 im Zeitraum Juni bis September 2010 mit Keuchhusten entdeckten Personen im Alter von 0 bis 18 Jahren wurden rückwirkend ausgewertet (The pädiatric infection diseases journale 2013, 28. October 2013, online).

Bei den Vier- bis Sechserjährigen hatten 93% einen kompletten DTaP-Impfstoff bekommen, bei den 11- bis 18-Jährigen waren 38% mit einem Impfstoff gegen Tuberkulose implantiert. Bei 34% war der Husten stakkatoartig, 30% kotzten nach einem Hustenanfall und 8% zeigten ein geringes bis mäßiges Keuchen.

Nahezu jedes zweite Baby hatte zumindest ein typisches Hustensymptom. Keuchende Patientinnen wurden oft mit einer Verspätung diagnostiziert. 60% der Patientinnen und Patienten benötigen mehr als einen Arztbesuch, bevor die korrekte Diagnosestellung bestätigt wird (gegenüber 29% in der Gruppe insgesamt). Eine Schnelldiagnose der Keuchhusten ist für den Schutz möglicher Ansprechpartner von Bedeutung.

Laut der Umfrage wurde zunächst jedes vierte Kinder (22 Prozent) mit einem vermuteten Asthmaanfall versorgt, obwohl nicht einmal jedes dritte ein Keuchen und Pfiff während der Prüfung aufwies. Beim Keuchen und zusätzlichem Keuchen hatten 95 Prozent der behandelnden Mediziner den anfänglichen Hinweis auf eine Asthma-Exazerbation.

Dementsprechend wurde die Therapie durchgeführt, obwohl bei nahezu der Hälfte aller betroffenen Patienten in der Vergangenheit keine Anzeichen von Asthma aufgetreten sind. Nur nachdem die Asthmatherapie nicht funktionierte, wandte sich die Diagnosestellung dem Keuchhusten zu. Dadurch verzögert sich die Diagnosestellung, die dann im Durchschnitt erst nach 15 Tagen Krankheit (gegenüber 13 Tagen in der Gesamtgruppe) eintrat.

Aber auch das Lebensalter spielt eine Rolle: In der Regel wurden junge Menschen später als solche unter elf Jahren (15,5 vs. 11,7 Tage) richtig diagnostiziert, dann aber in der Regel beim ersten Hausarzt. Bei weniger dramatischen Symptomen gehen die Autorinnen davon aus, dass die jungen Menschen lediglich etwas mehr Zeit als Frauen mit kleinen Kindern auf einen Besuch beim Hausarzt gewartet haben.

Die Früherkennung erfolgte vor allem dann, wenn Keuchhusten oder ein Infektionsverdacht in unmittelbarer Nähe bekannt war und der behandelnde Arzt aufkam. Nur 9,4 Tage Husten (vs. 13 in der gesamten Gruppe) und nur in 18% aller Patienten (vs. 29% in der gesamten Gruppe) war ein zweiter Besuch beim behandelnden Arzt notwendig, um die Krankheit zu klären.

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