Wasser am Herz Symptome

Das Wasser im Herzen Symptome

Herzklopfen, häufiges nächtliches Wasserlassen, Konzentrationsprobleme und trockener Husten. Wasser kann sich tagsüber in den Knöcheln und Füßen ansammeln. Durch eine Blutstauung kann sich Wasser in den Beinen ansammeln (Beinödem). Ein gesunder Hund hat in der Regel zwei gut getrennte Herztöne ("Boo-Dup"). Perikarderguss ist eine krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Perikard.

Und was ist chronisches Herzversagen? - Symptome, Ursache, Diagnostik, Behandlung

Die Herzensangelegenheit ist der Antrieb des Alltags. Und wenn der Antrieb seine Leistung nachlässt, ausfällt und eine Herzinsuffizienz entsteht? Prof. Böhm: Chronisches Herzversagen ist eine Erkrankung, bei der die Pumpleistung des Herzmuskels so stark nachlässt, dass nicht genügend Wasser und damit zu wenig Luft und Nährstoff in Organe wie Hirn, Niere oder Muskulatur gelangt.

Sie verursacht nicht nur schwere Symptome, sondern gefährdet im fortgeschrittenem Alter auch das Überleben des Betroffenen. Die tödliche Krankheitsentwicklung kann mit den heute verfügbaren Therapieoptionen früher gestoppt oder verlangsamt werden, je früher die Herzversagen (Herzinsuffizienz) aufgedeckt wird. Woran erkenne ich chronisches Herzversagen? Bei chronischer kardialer Insuffizienz kommt es allmählich zu Kurzatmigkeit und Leistungsabfall.

Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Wasserablagerungen an den Fußgelenken und am Unterschenkelknochen, die wie eine Schwellung aussehen: Oedemat. Viele Menschen, insbesondere ältere Menschen, haben diese Symptome - oft ohne zu wissen, dass sie an einer Herzerkrankung erkrankt sind. Herzinsuffizienz ist weit verbreitete Krankheit. Die Anzahl der herzinsuffizienten Menschen in Deutschland wird auf zwei bis drei Mio. Personen geschätz.

Dennoch wird der Herzinsuffizienz nicht die notwendige Beachtung geschenkt. Der Patient neigt dazu, Kurzatmigkeit, Leistungsabfall und Knöchelödem nicht zu bemerken oder ins hohe Lebensalter zu verschieben. Welche Gründe gibt es für eine Herzinsuffizienz? Herzinsuffizienz ist keine unabhängige Krankheit. Wenn bei einem Herzinfarkt viel Myokardgewebe abgebaut wird, kann es zu einer Herzinsuffizienz direkt nach dem Herzinfarkt kommen.

Eine Verschlimmerung der Erkrankung tritt erst später ein, wenn die Umbauvorgänge des Herzensmuskels (kardiale Remodellierung) das Herz weiter beschädigen. Welchen Einfluss hat Bluthochdruck auf das Herz? Bei einer chronischen Herzbelastung, wie sie bei erhöhtem Druck auf das Herz auftritt, kommt es zu einer Erhöhung der Herzmuskelstärke. Der Herzschlag wird schwer und grösser.

Ganz im Gegenteil: Je grösser das Herz durch hohen Druck wird, umso geringer wird es. Der hohe Herzschlag ist auch die Hauptursache für eine andere chronische Herzinsuffizienz, die weniger bekannt, aber häufiger vorkommt: die Diastole Herzinsuffizienz. In diastolischer Herzinsuffizienz hat der Herz-Muskel seine Spannkraft nachgelassen. Jedoch sind diese Gründe nur für etwa 20-30% der Herzinsuffizienz ursächlich.

Wo wird Herzinsuffizienz festgestellt? Aus der Anamnese und der körperlichen Prüfung lernt der Doktor viel. Die Wassereinlagerung in der Lungen zeigt, dass die rechte Kammer krank ist. Falls die rechte Kammer lange Zeit schwach ist und der Lungenkreislaufdruck steigt, ist auch die rechte Kammer überlastet und Wasser sammelt sich in den Gelenke, besonders im Unterarm.

Liegt auch nur der kleinste Hinweis auf eine bestehende Insuffizienz vor, hat der behandelnde Arzt die Pflicht, den Betroffenen an einen Herzspezialisten zu verweisen, damit die Insuffizienz zuverlässig erkannt und therapiert werden kann. Bedauerlicherweise wird bei Herzversagen häufig auf die Vermittlung an einen Spezialisten oder eine Fachambulanz verzichtet, was die Chance auf eine wirksame Bekämpfung der Insuffizienz verringert.

Es ist auch ersichtlich, ob Herzklappenfehler die Ursachen der Herzinsuffizienz sind. Die Belastungs EKGs zeigen, in welchem Maße die physische Widerstandsfähigkeit des Betroffenen begrenzt ist und auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung deuten kann. Vor allem die Erkrankung des Herzens kann als Grund für eine Herzinsuffizienz angesehen werden. Liegt dieser nicht höher, ist dies ein Luftmangel, der von der Herzinsuffizienz abhängt.

Bei erhöhten Werten ist es unerlässlich, den Betroffenen zur Abklärung der Herzinsuffizienz an einen Herzspezialisten zu verweisen. Im Rahmen der Behandlung sollten die Patientinnen und Patienten möglichst niedrige BNP Konzentrationen haben. Wann wird die Herzinsuffizienz diagnostiziert - worauf muss der Betroffene vorbereitet werden? Es ist wichtig zu wissen, dass chronisches Herzversagen eine Vorgangsweise hat.

Bei vielen Patientinnen und Patienten sinkt die Pumpleistung des Herzmuskels mit der Zeit weiter. In vielen Fällen sind die Nerven so belastet, dass sie nicht mehr genügend Wasser und Speisesalz ausstoßen. Oft kommt es zu Herzstillständen, die das Herz anspannen. Die moderne Herzinsuffizienztherapie hat zum Zweck, in die Wirkmechanismen zu intervenieren, die nach derzeitigem Kenntnisstand zum Krankheitsverlauf beizutragen, die Verschlimmerung der Störung zu stoppen oder wenigstens zu drosseln.

Je früher die Herzinsuffizienz entdeckt wird, desto besser sind die Aussichten. Gegen die Herzinsuffizienz ist die Bekämpfung der Grunderkrankung die optimale Lösung, da sie den Schmutz aus ihr entfernt. Beta-Blocker schützen das Herz vor den Stresshormonen. Die Diuretika unterstützen die Drainage des Organismus und erleichtern so das Herz. Herzglykoside (Digitalis-Präparate) kommen heute nur noch in schwerwiegenden Ausnahmefällen oder bei Patientinnen mit zusätzlichem Herzflimmern mit signifikant zu hoher Herzfrequenz trotz Betablockerbehandlung zum Einsatz.

In der Vergangenheit erforderte Herzinsuffizienz physische Ruhe. Studien über regelmäßiges Konditionstraining an vielen hundert Patientinnen und Patienten haben ergeben: Im Falle einer Herzinsuffizienz werden sportliche Tätigkeiten empfohlen, bei denen mit relativ wenig Aufwand viel Sport möglich ist: Gehen, Bergwandern, Nordic Walken, Biken. Resynchronisierungstherapie (CRT) mit Spezialschrittmachern ist für Patientinnen und Patienten gedacht, bei denen eine Leitungsstörung im Herz (linker Oberschenkelblock) auftritt.

Der CRT-Schrittmacher lässt das Herz wieder synchrone Arbeit leisten und macht es effizienter. Ganz andere Aufgaben hat der Defibrillator: Bei einer Herzinsuffizienz, bei der die Ejektionsfraktion* unter 30% beträgt, ist er durch eine lebensbedrohende Herzerkrankung - das Herzkammerflimmern - bedroht. Durch die Verfügbarkeit von Kunstherzen - so genannten Assistenzsystemen -, die die Zeit bis zum Finden eines geeigneten zweiten Herzens verkürzen, haben sich die Möglichkeiten der Betroffenen jedoch verbesser.

Bei chronischer Herzinsuffizienz ist die enge Zusammenarbeit des Betroffenen besonders bedeutsam. Bei der Herzinsuffizienz ist es besonders darauf zu achten, dass der Salzkonsum reduziert und die Flüssigkeitszufuhr auf 2 l, bei fortgeschrittenen Erkrankungen auf 1,5 l begrenzt wird, um das Herz zu schonen. Bei Herzinsuffizienz, die dazu neigt, Wasser zu speichern, wird empfohlen, sich jeden Tag zu wägen, um Herzinsuffizienzen, die zu einer Verschlimmerung der Erkrankung und einem Krankenhausaufenthalt führten, frühzeitig zu erkennen.

Die immer wiederkehrende Krankenhauseinweisung - das ist es, was viele schwache Menschen haben. Der Krankenhausaufenthalt ist ein großes Herzproblem. Jährlich werden mehr als 370.000 Patientinnen und Patienten wegen Herzinsuffizienz ins Spital eingeliefert. Beobachten die Patientin und der behandelnde Arzt genau den Ablauf der Herzinsuffizienz, können diese Klinikaufenthalte oft vermieden werden.

Erhöht sich das Körpergewicht innerhalb von drei Tagen um mehr als 2 kg, ist dies ein Alarmsignal, dass sich die Herzinsuffizienz verschlimmert. Bei Herzinsuffizienz leidet man oft unter alltäglichen Beeinträchtigungen, Zukunftsängsten und einer Depression. Immer besser wird die fachliche Versorgung der Erkrankten. Doch die Patientinnen verpassen schmerzhaft die Aufmerksamkeit des behandelnden Arztes, der keine Zeit mehr dafür hat.

Chronisches Herzversagen verursacht psychische und soziale Störungen. Daher sind die intensiven Gespräche nicht nur mit den Betroffenen, sondern auch mit ihren Verwandten von großer Wichtigkeit. Häufig entsteht bei der Herzinsuffizienz eine Vertiefung, so dass man sich überlegen muss, ob der Betroffene eine psychotherapeutische oder antidepressive Behandlung erhalten soll. Viele Herzspezialisten haben sich auch mit den Beschwerden von Herzschwächeren auseinandergesetzt und können helfen.

Eine Herzinsuffizienz entsteht in etwa 70% der Fällen von koronaren Herzerkrankungen und erhöhtem Herztyp. Ein Lebensstilwechsel, der die Risiken beherrscht, ist die optimale Lösung gegen Herzinsuffizienz. Das Herzinsuffizienzrisiko wurde bei gesunden und blutdrucklosen Medizinern um die Hälfte reduziert. Etwa zwei bis drei Mio. Menschen in Deutschland sind derzeit von Herzinsuffizienz betroffen.

Wenn man die Amerikaner nach Deutschland überträgt und davon ausgeht, dass die Hälfe derjenigen, die unvorsichtig handeln, sich für einen gesünderen Lebenstil entscheiden, werden Hunderttausende Menschen, die sonst erkrankt wären, von Herzinsuffizienz, Leid und Schwierigkeiten erspart.

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