Was tun bei Allergie

Verhalten bei Allergien

Was kann man gegen Allergien tun? Die Anwendung sollte ausführlich erklärt und in einem Allergiepass dokumentiert werden. Zum Glück gibt es viele Dinge, die jeder Allergiker tun kann, um sich besser zu fühlen: Es wird erklärt, was gegen die Tiere hilft und wie Allergiker wieder tief durchatmen können. Die Hundeallergie kann gut behandelt werden.

Frühling - Heuschnupfen - Was tun bei einer Allergie? Auszug aus dem Bildarchiv

Allergie ist inzwischen zu einer weit verbreiteten Krankheit geworden. Dennoch werden die Krankheiten oft heruntergespielt und nicht richtig therapiert, sagt Allergen- und Allergikerin Dr. med. Jörg Kleinezebbe. Was kann man gegen eine Allergie tun? Hinweise auf Heu-Fieber etc. Die Anzahl der Betroffenen steigt global. Über ein Viertel aller Betroffenen ist bereits jetzt an einer Allergie erkrankt.

Die Ärzte haben rund 20.000 allergene Substanzen gefunden, Tendenz steigend. Trotzdem werden Allergieerkrankungen oft heruntergespielt, nur jeder zehnte Allergiker wird ausreichend therapiert. Weshalb sind immer mehr Menschen gegen ihre Umgebung empfindlich? Wodurch können Allergieerkrankungen verhindert werden? Wie können wir mit einer Allergie auskommen? "Allergie ist seit langem eine Volkskrankheit", sagt Dr. med. Jörg Kleine aus dem Berliner Allergie- und Asthmazentrum West.

"Doch nur ein kleiner Teil der Erkrankten kommt zu einem Allergologen." Weil nicht jeder, der Beschwerden hat, wirklich eine Allergie hat. "Heutzutage benutzen viele Menschen das Netz, um sich über ihre Beschwerden zu informieren." Allerdings gibt es eine Überreaktion, deren Symptomatik der von Allergikern sehr ähnelt, die aber sehr unterschiedlich auslöst und nichts mit dem Abwehrsystem zu tun hat.

Aber diejenigen, die betroffen sind, denken, sie haben eine Allergie." Er bemerkte: "Leider sind Allergieerkrankungen in den vergangenen Jahren in der Bevölkerung und bei den Krankenkassen mehr und mehr trivialisiert worden. Dies zeigt sich mittelbar daran, dass der Allergiker in der Regel selbst für wirkungsvolle Arzneimittel wie Antihistamine aufkommen muss und die Ausgaben nicht zurückerstattet werden.

Für mehr wissenschaftliche Fundierung zum Themenbereich Allergie hat Herr Kleine-Tebbe zusammen mit anderen Fachärzten einen Allergie-Informationsdienst im Netz eingerichtet. Frühling - Heuschnupfensaison: Was tun bei allergie? Dazu äußert sich heute von 9:05 bis 11 Uhr Herr Dr. med. Klaus M. Becker.

Heu-Fieber: Was Ihnen auf Anhieb nützt!

Für Heuschnupfenkranke keine gute Nachricht: In weiten Kreisen in Deutschland ist der Blütenstaub der frühen Blütezeit wirksam. Deshalb empfiehlt der Bundesverband Allergie und Asthma eine frühzeitige Therapie der Symptome. Jeder dritte Heuhaufen kann sich sonst zu chronischem allergischem Asthma ausweiten. Je nach Anforderung sind sie als Tropfen, Nasensprays oder in Apotheken erhältlich.

Durch die akuten Hilfen wird zwar kurzzeitig Abhilfe geschaffen, aber Sie können den Heuhaufen nicht los. Nur die Impfung (Hyposensibilisierung) trägt dazu bei. Der Hausarzt oder Dermatologe muss jedoch zunächst feststellen, welche Blütenpollen problematisch sind. Die Unterarmhaut ist an mehreren Punkten leicht zerkratzt und mit diversen Allergieauslösern getupft.

Bei Rötung oder Quaddelbildung wurde der Allergieauslöser festgestellt. Nach der Bestimmung des Allergens kann die Behandlung begonnen werden. Es ist zu spÃ?t fÃ?r die laufende Pollen-Saison zur Unterempfindlichkeit ( "Hyposensibilisierung"), die drei Jahre anhält, mit Injektionen oder zuhause durch Tröpfchen. Wenn Sie nicht gegen früh blühende Pflanzen wie Haselnuss, Weißweide, Erlen oder Ulmen reagieren, können Sie jetzt eine schnelle Behandlung beginnen:

Am ersten Tag gibt der Dermatologe zwei Spritzen mit dem Auslöseimpuls. Danach gewöhnen sich die Abwehrkräfte an die Allergie. Eine Wiederholung der Therapie ist dann über drei Jahre möglich. Im Falle einer Graspollenallergie (Fliege erst ab Mai) kann nun eine Impfung mit einer Tablette ("Grazax", verschreibungspflichtig) helfen.

Drei Jahre lang hält die Kur. Auch für Kleinkinder ist die Anwendung genehmigt. Es umfasst sechs Behandlungen binnen zwei Wochen und benötigt nur zwei bis drei Min. pro Nasenflügel. Die Ausschüttung von Allergiebotenstoffen wird verlangsamt, was die Überempfindlichkeitsreaktionen ausgleicht. Grundvoraussetzung für diese Behandlung: Heu-Fieber muss bereits in voller Fahrt sein.

Der Gesamtpreis der Behandlung beträgt ca. 250 EUR (40 EUR pro Behandlung, keine Krankenversicherung). Manche Patientinnen und Patienten profitieren auch von der Pollentherapie vor und während der Pollensaison (ab ca. 30 EUR pro Behandlung, Barzahlung nicht möglich). Dies reduziert die Bereitschaft des Organismus, an Allergien zu leiden. Am besten helfen Sie sich selbst, wenn Sie möglichst keinen Blütenstaub haben.

Praktisch im Alltag: Vor dem Schlafengehen den Blütenstaub aus den Fingern spülen, Kleider außerhalb des Schlafs entfernen. So ist das Wetter in Dawos ( "Schweiz") für Allergene besonders günstig, weil die Atmosphäre dort besonders sauber ist. Therapieschwerpunkt: Die Davoser Bergklinik ist unter anderem auf die Heilung von Allergieerkrankungen ausgerichtet. Allergie-Patienten können sowohl zur akuten als auch zur rehabilitativen Versorgung kommen.

Homöopatische Tabletten: Heuschnupfen", Heuschnupfen, Pharmazie ) regeln die übermäßige Pollenreaktion des Organismus. Das indische Lungwort (z.B. in "Klosterfrau Allergin", Apotheke) wirkt gegen die akuten Allergiesymptome. Erhältlich in Form von Tröpfchen, Pillen und Kügelchen. Natürliches Nasenspray: mit Extrakten aus Bio-Quitte und -Zitronen (Weleda, Apotheke) reduziert die Sekretion in der Nasenspitze und reduziert die Schwellung der Mukosa.

In der Pharmazie stabilisiert es die Immunabwehr und schwächt das Heu. Die Pollenallergene (z.B. "Eucerin-pH5", Apotheke) werden über die hauteigene Pollenaufnahme reduziert.

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