Was Passiert beim Schnarchen

Wenn Sie schnarchen, was passiert.

Beim Schnarchen im Körper passiert was genau? Schlaffe Muskeln sind für das Schnarchgeräusch verantwortlich. Nützliche Tipps für einen guten Schlaf - Was verursacht Schnarchen? Dies erzeugt das typische Schnarchgeräusch. Schnarchen verursacht viele Probleme, die sich negativ auf die Lebensqualität auswirken.

Das Schnarchen - was passiert und was dagegen tut?

Das Schnarchen macht nicht nur dem Schlafen des Schlafpartners ein Ende. Auch das Schnarchen ist eine nicht zu vernachlässigende Last für die Zusammenarbeit, so eine neue Untersuchung von Schlafforschern. Wie das Schnarchen funktioniert, ist bekannt: Verursacht werden die Laute durch Schwingungen der Muskeln an den engen Stellen der Oberluftwege, die sich im Laufe des Schlafes entspannen.

Es gibt jedoch noch keine eindeutige naturwissenschaftliche Bestimmung der Erkrankung. HNO-Facharzt Rudolf Häusler betrachtet das Schnarchen als ein sozio-kulturelles Ereignis als Konsequenz der Entwicklung. Der emeritierte Professor der Uni Bern begründet: "Wildtiere schnarchen nicht, Tiere schnarchen". Rund 44% aller Maenner und 28% aller weiblichen Schnarcher im Alter von 30 bis 60 Jahren sind chronische Schnarcher, so eine Zeitschrift der Zeitschrift "Somnologie" (Schlafforschung), die sich dem Schnarchen widmet.

Ein typischer Schnarchkünstler ist ein übergewichtiger und alkoholfreier Mensch. "Ein Erlebnis, das wahrscheinlich schon jeder gemacht hat, zeigt, dass die schnarchenden Geräusche des Partner, die den eigenen Traum behindern, dazu dienen, eine klare Gefühlskomponente in die Beurteilung einzubringen. Schlafärzte an den Hochschulen Regensburg, Würzburg und Halle unter der Leitung von Thomas Kühnel haben sich mit der Fragestellung beschäftigt, wie das Schnarchen des Ehepartners von seinem Schlafkameraden gefühlsmäßig bearbeitet wird.

Zu diesem Zweck wurden bei der Mehrheit der Männer, die wegen ihres schweren Geschnarchens am Gaumensegel operiert wurden, vier Std. vor und nach der Operation während des Schlafes die Einschlafgeräusche von sieben ertragen. Danach wurden die Klänge dem Gesprächspartner zur Bewertung vorgelegt und von einem neutralen Prüfer aufbereitet.

"Schnarchen verursacht eine Beziehungskrankheit, die wiederum zu einer immer kritischer werdenden Bewertung des Schnarchlärms führen kann. Man vermutete in unterschiedlichen Konstellationen, dass die Angaben im Fragenkatalog "eher Licht in die Partnerschaft bringen als schnarchen". Es gab erstaunliche Differenzen in der gefühlten Belästigung: "Bei manchen Patientinnen und Patienten, die laut ihren Partnern jede Nacht unausstehlich schnarchen, konnten keine oder nur unbedeutende Schnarchereien aufgedeckt werden.

Das Schnarchen kann in einer unruhigen Situation ein willkommenes Ereignis für separate Schlafräume sein", sagen die Verfasser. Das Schnarchgeräusch des Betroffenen konnte durch die OP nicht signifikant verbessert werden, der Schnarch-Index und die Einschätzung durch den Gutachter blieb weitestgehend gleich. Wieso schläft der Schnarcherin nicht? In einer weiteren Untersuchung mit zwölf Mann und drei Frau hat die Forschergruppe von Prof. Kühnel auch untersucht, warum Schnarchern das eigene Schnarchen so gut wie nie auffällt.

Zu diesem Zweck wurden die Schnarchern entweder Geräusche ihres eigenen Schnarchers oder fremde schnarchende Geräusche während einer Nachtschlafphase, wenn sie nicht schnarchen, abgespielt. Die Folge: In den Tiefschlafphasen erwachten die Testpersonen beim Schnarchen im Ausland deutlich öfter als beim eigenen, d.h. vertrauten Schnarchen. Es gibt noch keine wissenschaftlichen Erklärungen für dieses Problem, obwohl sich der Autor Mark Twain bereits gefragt hat: "Es ist unvorstellbar, warum ein schnarchender Mensch sich selbst nicht schnarchen kann.

Das normale Schnarchen ist ein Ärgernis, aber keine Erkrankung. Das Verfahren nennt sich UVP (Uvulopalatopharyngoplastik). Prof. Dr. Rudolf Häusler aus Bern: "Internationale Statistik und eigene Erfahrungen belegen, dass über 80 Prozent der Schnarchern mit dieser OP entweder kuriert oder deutlich verbessert werden.

So kann es durch die grössere Halsöffnung zu Schluckbeschwerden kommen, z.B. wenn der Patient beim Essen etwas Flüssigkeit in die Nasenschleimhaut bekommt. Der operierte Schnapper konnte für eine gewisse Zeit kein kräftiges "Ch" aussprechen oder ein "R" abrollen. Selbstverständlich muss sich nicht jeder Schnarcherin oder jedem anderen Mann eine Operation unterziehen, da dann nahezu jeder zweite Mann unter dem Skalpell des HNO-Arztes stehen müsse.

Oftmals führt schon die klassische Empfehlung zum Durchbruch: vor allem die folgenden: Mit einer konsequenten Gewichtsreduzierung von mind. drei Kilogramm wird das Schnarchen deutlich reduziert. Nützlich sind auch Massnahmen, die das Einschlafen auf dem Ruecken verunmöglichen und den Betroffenen in eine Seiten- oder Liegeposition druecken.

Außergewöhnlicher sind die Vorschläge, das Schnarchen mit Gesang oder Didgeridoo zu besiegen. Das Schnarchen konnte in Untersuchungen vor allem bei schmalen Patientinnen verringert werden, wenn sie drei Monaten lang ihre Gesangsübungen mehr als 20 min pro Tag durchführten. Eine weitere Untersuchung ergab, dass das Didgeridoo-Spiel wirksam war: Es hat zu einer Besserung der Atmungsstörungen und Schnarchgeräusche geführt, wenn der Betroffene das traditionelle australische Aborigine-Instrument fünf von sieben Tagen über vier Monaten für je 20 min lang ge.....

Auch für die Schnarchbehandlung werden im Netz Geräte mit fast abenteuerlichem Aussehen geboten. Über das Internetportal wwwshop. de gibt es zum Beispiel Schnarchpauller, Antischnarchbänder, Schnarchlöffel oder Schnarchilatatoren zu erstehen. Manche Menschen haben jedoch das sogenannte obstruktive Schlaf-Apnoe- Syndrom OSA, bei dem es zu Atemaussetzern von mehr als zehn Minuten kommen kann. Dies bedeutet, dass die Maske nicht nur jede Übernachtung im eigenen Zimmer, sondern auch auf der Reise, im Hotelzimmer, auch beim Schlafen im Wagen oder am Arbeitsplatz zu tragen ist.

Das Schnarchen ist übrigens schon bei den Kleinen weit verbreitet. Wenn diese Hemmnisse in den höheren Luftwegen beseitigt werden, wird das Schnarchen gestoppt und die Kleinen können das bisherige Entwicklungsdefizit aufholen.

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