Wann war die Letzte Vogelgrippe

Seit wann gibt es die letzte Vogelgrippe?

" Ich habe letzte Woche einen gegessen. In Norddeutschland allein gab es in den letzten zwei Wochen Zehntausende von Tieren. Auch das Einatmen von pathogenem Staub in Kontakt mit viralem Kot kann zu einer Infektion führen. Dies führte zu dem Verdacht, dass das Virus von Wildvögeln verbreitet wurde. Vor zehn Jahren traf die letzte Vogelgrippeepidemie die Schweiz.

Vogelgrippe:

Nach zehn Jahren: Und was ist tatsächlich mit der Vogelgrippe passiert? - Naturwissenschaft

Die Vogelgrippe kam vor zehn Jahren nach Deutschland. Das war ein Schlag für Rügen und ganz Deutschland. Diagnose: Vogelgrippe. Die Seuche war damit in Deutschland eingetroffen. Zehn Jahre später ist deutlich, dass das Erregervirus hauptsächlich für die Tierwelt gefährlich ist. Die Vogelgrippe ist in den vergangenen zehn Jahren nicht aufgetreten, berichtete das Robert-Koch-Institut auf Anfrage.

Die Vogelgrippe hat Deutschland also erspart? Allein im Jahr 2015 wurden Zehntausende von Menschen umgebracht. Lediglich im Wintersemester 2015 gab es einen schwerwiegenden Influenzaausbruch in Norddeutschland und Nordwesteuropa. Ursache war der Krankheitserreger M5N8, der von Fachleuten des Friedrich Löffler Instituts als "hoch pathogen", d.h. gefährlicher und sehr rasch infektiöser Krankheitserreger bezeichnet wird.

In zwei Betrieben, einem in Heinrichswalde (Mecklenburg-Vorpommern) und einem in Niedersachsen in der Nähe von Schleswig-Holstein (Barßel), waren mehr als 2000 Tierarten mit dem Krankheitserreger erkrankt. Nahezu 500 Tierarten wurden auch im Tierpark Rostock erkrankt. In Deutschland sind sechs Krankheitsfälle bekannt, bei denen nahezu 60.000 Menschen ums Leben kamen. Auf einem Bauernhof im niedersÃ?chsischen Herzlake wurden nach Auskunft des Friedrich-Löffler-Instituts 10.054 Exemplare getötet, nachdem dort der Keim H7N7 entdeckt wurde.

Auf drei weiteren Betrieben im benachbarten Sperrbereich mussten außerdem Schlachttiere erlegt werden. Die Vogelgrippe besetzte bis zum 16. Mai 2014 auch die Bodensee-Region. Im Jahr 2006 wurden dort die für den Menschen schädlichen Krankheitserreger H5N1 aufgedeckt. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für gesundheitliche Unbedenklichkeit gab es in den vergangenen zehn Jahren zwei Fälle des Krankheitserregers H5N1 und fünf Fälle eines so genannten schwach pathogenen, d.h. weniger gefährlich.

In Bayern kam es erst im Dez. 2015 zum ersten Mal zu einem Krankheitsausbruch und der Krankheitserreger H5N2 wurde in einer Geflügelfarm im Oberpfälzer Ort in einem Routinetest nachgewiesen. Es wurden alle 12.900 Hühner, Vögel, Enten und Truthähne umgebracht. Wie das Bezirksamt Cham kurz darauf mitteilte, war das entdeckte Erregervirus für die betroffenen Tierarten nicht einmal lebensgefährlich.

Mit anderen Worten, die Reaktion auf das Phänomen ist so, dass es rasch behoben wird - auch wenn dies nicht immer im Interesse der Beteiligten liegt und alle Tierarten umzubringen sind. Allerdings räumt er ein, dass eine Notschlachtung nützlich sein kann, um die Ausbreitung des Erregers zu stoppen. Verspätung heißt, dem Erreger zu viel Zeit zur Ausbreitung zu lassen.

"Die Vogelgrippe ist ein hochansteckendes Virus, bei dem jeder Tag zählt", sagt er.

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