Vogelgrippe Hessen 2016

Geflügelpest Hessen 2016

Die Ausbreitung der Vogelgrippe in Hessen ist nicht belegt. 20.11. 2016 Legehennen stehen im Stall eines Bauernhofes. 18.

11.2016. Bezirk bestätigt Vogelgrippefall in Waldeck-Frankenberg. Es gibt einen ersten Fall von Vogelgrippe in Waldeck-Frankenberg. Eine Vogelgrippe gibt es in Hessen derzeit nicht.

Keine Hinweise auf Vogelgrippe in Hessen

20.11.2016 Wiesbaden/Bad Hersfeld. Es gibt in Hessen zur Zeit keine Hinweise auf eine weitere Verbreitung der Vogelgrippe. Wie eine Sprecherin am Sonntagabend in Wiesbaden mitteilte, ist dem Bundesumweltministerium nichts Neues bekannt. Ein toter Vogel im Bezirk Waldeck-Frankenberg war der erste bestätigte mit dem hessischen Viren H5N8 am Donnerstag.

Am Twistestausee bei Bad Arolsen wurde der Vogel wiedergefunden. In dem nahegelegenen Stadtteil Hersfeld-Rotenburg wurde vorsorglich ein Geflügelschau gestrichen. Der Auftritt in Alheim war am kommenden Wochende für die für vorgesehen, so ein Kreissprecher in Bad Hersfeld am kommenden Sonntagabend. Dazu wurde für zwei größere Freiluftbetriebe von Putzhühnern eingerichtet, damit sich die Tiere nicht durch Wildvögel anstecken.

Laut Bezirk besteht die Verpflichtung zur Tierhaltung bei ca. 80 Geflügelhalter mit ca. 1100 Säugetieren. Bisher wurde der Krankheitserreger gefährliche in sechs weiteren Bundesländern bei Wildvögeln, in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen, Bayern und Baden Württemberg, erfasst.

Geflügelpest - obligatorische Unterbringung aller Geflügelherden

Die Geflügelhaltung ist vom Hessischen Ministerium für Umwelt im ganzen Bundesgebiet, auch außerhalb der Risikobereiche, vorgeschrieben. In Hessen werden alle Geflügelveranstaltungen ausfallen. Nach weiteren toten Wildvögeln, bei denen der Krankheitserreger der Vogelgrippe namens Vogelgrippe in Hessen am vergangenen Wochende festgestellt wurde, hat das Landesumweltministerium die Haltung aller Geflügelherden im Bundesland anordnet.

Die bisher geltende Verpflichtung zur Stabilität in den Risikobereichen wurde dadurch erweitert. Aufgrund der gestiegenen Zahl von Verdachtsfällen besteht für das Bundesland Hessen eine neue Gefährdungsbeurteilung, die eine stabile Verpflichtung begründet. Dieses sogenannte Wohnen muss in abgeschlossenen Stallungen oder unter einer Einrichtung stattfinden, die aus einem vorstehenden, festen, oben gegen Eintritt abgesicherten Deckel und einer gegen das Betreten von Wildtieren abgesicherten seitl.

Darüber hinaus sind für alle Geflügelzüchter strikte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Die neue "Verordnung über die besonderen Schutzmaßnahmen in kleinen Geflügelfarmen" schreibt vor: Ein- und Ausstiege zu den Geflügelställen oder anderen Geflügelstandorten gegen unbefugte Zugriffe oder Weiterfahren zu sichern. Sicherstellen, dass der Stall oder andere Orte des Geflügelstalls nur von außerhalb des Betriebs mit eigener Schutz- oder Einwegbekleidung betritt werden und dass diese Menschen die Schutz- und Einwegbekleidung unmittelbar nach der Verbringung aus dem Stall oder einem anderen Ort des Geflügelstalls ausziehen.

Schutzbekleidung ist sofort nach der Benutzung zu reinigen und zu desinfizieren, Einwegbekleidung ist sofort nach der Benutzung zu entsorgen. Auch für Geflügelzüchter gibt es Praxistipps. Geflügelzüchter, die ihren Betrieb noch nicht registriert haben (Anmeldeformular), werden gebeten, dies umgehend per E-Mail an den Veterinär- und Lebensmittelkontrolldienst zu tun. Bei kranken oder toten Wildgeflügel (z.B. Wildente, Gans, Bussard) sollte der Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsdienst benachrichtigt werden, damit eine event. Beteiligung von Wildgeflügel in Hessen rasch erkennbar ist.

Selbst wenn das gegenwärtig zirkulierende Erreger nach heutigem Wissensstand keine Gefährdung für den Menschen darstellen sollte, sollten Vogelschlachtkörper allein aus allgemeinen Hygienegründen nicht mit bloßer Hand berührt werden.

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