Vogelgrippe Essen

Geflügelpest Lebensmittel

Die Vogelgrippe wurde für den Verbraucherschutz und die Lebensmittelsicherheit bestätigt. Ist es möglich, sich gegen die Vogelgrippe impfen zu lassen? Nein, die Vogelgrippe ist eine Tierkrankheit und besonders gefährlich für Vögel. Was kann ich essen? So kann Geflügel sicher verzehrt werden.

Ist es noch möglich, die Weihnachtsgans zu essen?

Die Unsicherheit der Verbraucher nimmt nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in einem stillgelegten Geflügelfarm zu. Wie der Krankheitserreger in den Pferdestall gelangt ist, erforschen wir. In Deutschland ist die Vogelgrippe mit dem hoch pathogenen Krankheitserreger H2N8 zum ersten Mal in der Tierhaltung ausbricht. Auf einem Bauernhof im niedersächsischen Schleswig-Holstein werden rund 30000 Hähnchen umgebracht.

Inwiefern ist der Krankheitserreger in den Pferdestall gelangt? Warum haben sich in einem geschlossenen Bauernhof Küken mit der Vogelgrippe angesteckt? Vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) wird ein Team von Experten ins Unternehmen entsandt, um alle theoretischen Möglichkeiten der Übertragung zu ergründen. Der Epidemiologe prüft, ob alle Maßnahmen zur Biosicherheit erfüllt sind und ob der Hof auch wirklich von wilden Vögeln abgesperrt ist.

Die Gutachter prüfen auch, welche Personen Zugang hatten, ob der Krankheitserreger eventuell über freiliegendes Futter, Einstreu, Wasser oder Belüftung eingeschleust wurde. Wie kann der Krankheitserreger in eine geschlossene Anlage eingebracht werden? Im Prinzip geht der FAI davon aus, dass wilde Vögel mit dem hochgradig gefährlichen Krankheitserreger HF5N8 das Vieh ernähren.

Die infizierten Tiere sondern den Krankheitserreger meist mit dem Kot aus. Der Befall kann durch direkte Kontakte zwischen Wildvögel und Geflügel erfolgen. Die Ansteckung kann aber auch durch die Aufnahme von virenhaltigem oder kontaminiertem Wasser oder kontaminierter Einstreu in die Scheune erfolgen. Auch der Mensch kann die Ansteckung in die Scheune bringen - zum Beispiel an der Schuhsohle, durch verschmutzte Autos, Ausrüstung oder Verpackungsmaterialien.

Wie können Geflügelzüchter ihre Herden vor der Vogelgrippe bewahren? Geflügelzüchter sollten jeden unmittelbaren und mittelbaren Kontakt zwischen wild lebenden Vögeln und Zuchtgeflügel unterbinden. Wodurch erkennen Geflügelzüchter eine Ansteckung in ihrem Viehbestand? Das Friedrich-Loeffler-Institut sagt, die wichtigsten Anzeichen der Vogelgrippe seien zunächst eine drastische Reduzierung des Futtermittelverbrauchs. Allerdings kann der Massentod ohne vorhergehende Krankheitsbilder auch innerhalb von 24 bis 72 Std. nach der Entzündung auftreten.

Lässt sich auf den Menschen übertragbar? Bisher wurde nach FLI kein Transfer des Krankheitserregers auf den Menschen festgestellt, im Unterschied zu den H5N1 - und H7N9-Erregern der Vogelgrippe Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung ist der Transfer des Krankheitserregers über infiziertes Futter "theoretisch vorstellbar, aber unwahrscheinlich". Früher war der unmittelbare Kontakt mit dem infizierten Lebendgeflügel nahezu ausschliesslich für die Verbreitung der H5N1- und H7N9-Erreger mitverantwortlich.

Nach Angaben des Bundesamtes für Risikobewertung gibt es derzeit keine Hinweise auf eine mögliche Ansteckung des Menschen mit Roheiern oder Rohwurstprodukten mit Hühnerfleisch von Seuchentieren. Außerdem wird bei Ausbruch der Vogelgrippe die ganze Bevölkerung vorsorglich umgebracht. Ist es noch möglich, die Weihnachtsgans zu essen? Der Erreger der Vogelgrippe - sollte das Tier wirklich befallen sein - ist bei diesen hohen Werten gestorben, weil das Tier sehr sensibel auf die hohen Werte anspricht.

Die Vogelgrippe kann in verschiedenen gefährlichen Formen auftauchen. Nach Angaben des Friedrich Loeffler Instituts (FLI) wurde in Südkorea zu Beginn des Jahres 2014 ein hoch pathogenes Influenza-Virus vom Typ C5N8 bei Geflügel und Wildgeflügel nachweisen. Bei den Ausbrüchen wurden zwar angesteckte Wildente gefunden, aber sie sind weniger krank. Laut FLI sind Infektionskrankheiten des Menschen mit den Erregern noch nicht erkannt worden.

Nach Angaben des Bundesinstitutes für Risikobeurteilung ist eine Infektion mit infizierten Lebensmitteln "theoretisch vorstellbar, aber unwahrscheinlich".

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