Vogelgrippe Ansteckungswege

Infektionswege der Vogelgrippe

Derzeit gibt es keine Impfung gegen die Vogelgrippe zum Schutz vor Infektionen. Als besonders aggressiv gilt der aktuelle Erreger der Vogelgrippe. Infektion des Menschen durch infizierte Katzen. Geflügelpest - Übertragungswege von Viren. "Es bestand und besteht keine Infektionsgefahr für die Menschen hier.

Hühnergrippe

Die Krankheitserreger breiten sich nach heutigem Kenntnisstand (Februar 2006) hauptsächlich über den Kot von infizierten Voegeln aus. Nach allgemeiner Expertenmeinung tritt eine Ansteckung mit dem Vogelgrippevirus nur im direkten Umgang mit infizierten Tieren oder über Objekte, die mit Exkrementen von kranken Tieren (Kleidung, Arbeitsmittel) in Berührung kommen, auf. Die möglichen Eintrittspunkte für die Krankheitserreger sind Nase und Rachen, die Bindehaut des Augen (Bindehaut) oder der Magen-Darm-Trakt.

Die Vogelgrippe ist bisher vor allem bei Menschen unter solchen Bedingungen ausbrach. Kann ein Vogelvirus außerhalb seines Wirtes leben? Grippeviren haben in der Regel keinen sehr hohen Infektionsgrad in der Aussenwelt. Die Krankheitserreger werden durch Sieden und Frittieren schnell abtötet. Durch organische Stoffe (z.B. Exkremente) geschÃ?tzt, können die Bakterien jedoch monatelang Ã?berleben - vor allem bei tiefen Temperaturen. In der Praxis sind die Tiere sehr empfindlich.

Die Krankheitserreger verbleiben im Geflügelmist etwa drei Monaten lang dort. Im gelagerten Rindfleisch oder Ei leben sie je nach Erwärmung zwischen einigen Tagen und einem Jahr. Etwas über dem Frost (Kühlschrank!) sind überlebensfördernder. Bei lauwarmem Leitungswasser (20 Grad) überstehen die Krankheitserreger nur wenige Tage, bei Frost jedoch bis zu einem Jahr.

Die Krankheitserreger werden, wie sich auch bei anderen Viruskrankheiten zeigt, zu sehr im Wasser verwässert, um eine Infektion zu verursachen. Während der Badesaison sind die Wasser in der Regel so heiß, dass Krankheitserreger in ihnen nicht lange durchhalten.

Geflügelpest (Vogelgrippe, Grippe, Vogelgrippe)

Vogelgrippe ist eine weltweite Viruserkrankung, die vor allem bei Vögeln (insbesondere Geflügel) auftritt. Seit 2003 sind in einigen Weltregionen, vor allem in Asien, mehrere hundert Menschen mit dem Virus der Vogelgrippe infiziert, etwa die Haelfte sind daran erkrankt. Die Krankheitserreger der Vogelgrippe kommen in mehreren Teilarten vor.

Von diesen ist das Vogelgrippevirus H5N1 für die Vogelgrippe beim Menschen von besonderer Bedeutung: Nahezu alle Tote der Vogelgrippe beim Menschen waren das Ergebnis einer H5N1-Infektion. Vogelgrippe ist für den Menschen wesentlich weniger infektiös als gewöhnliche Grippe: Die Vogelgrippe ist nur in vereinzelten Fällen von Mensch zu Mensch übertragen worden, in denen ein sehr intensiver Körperkontakt zwischen den Betroffenen vorlag.

Bei den meisten Menschen, die mit der Vogelgrippe infiziert waren, kam es zu einem intensiven Umgang mit krankem oder totem Geflügelfleisch. Im Prinzip kann infiziertes Futter auch eine Quelle der Vogelgrippe-Infektion sein. Vogelgrippe verursacht beim Menschen vergleichbare Erkrankungen wie bei der normalen Vogelgrippe mit hohem Grippefieber, Erkältungskrankheiten, Husten, Kurzatmigkeit und Rachenreiz. Inwieweit es sich dabei wirklich um eine Vogelgrippe handeln kann, zeigt der Befund mit einem Hals- oder Nasentupfer.

Im Falle der Vogelgrippe beim Menschen werden für die kausale Behandlung dieselben Arzneimittel verwendet wie für die normale Grippe: antivirale Arzneimittel. Zusätzlich können die Symptome wie z. B. Angst, Schüttelfrost und Schmerz gelindert werden. Gegen Vogelgrippe gibt es derzeit keine Schutzimpfung.

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