Virusbedingte Lungenentzündung

Virale Lungenentzündung

Sie führt zu einer atypischen Lungenentzündung und ist oft tödlich. Das ist auch bei einer viralen Lungenentzündung wichtig, um eine spätere Besiedlung der Lunge mit Bakterien zu verhindern. Vireninduzierte extrem schwere bilaterale Lungenentzündung. Aber wer denkt sofort an eine Lungenentzündung? Fieber kann auch fehlen, besonders bei einer viralen Lungenentzündung.

Ursachen

Die Lungenentzündung? Es wird kaum als solche empfunden und ist doch eine der häufigsten Krankheiten - Lungenentzündung. Das bedeutet, dass mehr Menschen mit Lungenentzündung ins Spital eingeliefert werden als mit einem Herzanfall oder Schlag. Hinzu kommen weitere Erkrankungen, bei denen sich der Patient aus anderen Ursachen im Spital aufhält und eine Lungenentzündung entwickelt.

Die Lungenentzündung führt zu einer Schädigung der Alveole und/oder des dazwischenliegenden Lungengewebes. Bei bakterieller Pneumonie werden die für den Luftaustausch notwendigen Kavitäten durch eitrige Stoffe und Wasseransammlungen im Körpergewebe komprimiert und sind nicht mehr für den Atemgasaustausch verfügbar. Bei Therapieerfolg und ohne weitere Folgekomplikationen verheilt die Lungenentzündung in der Regel nach zwei bis drei Wochen. Eine Lungenentzündung ist die Folge.

Entzündungen des Rippenfells, Eiteransammlung in der Lungen (Abszesse) oder andere Probleme können jedoch die Heilung aufhalten. Lungenentzündung ist nach wie vor die am häufigsten auftretende Infektionserkrankung in Deuschland. Eine Lungenentzündung ist in der Regel eine Ansteckung der Alveolen und/oder des Lungengewebes bakteriell, selten mit Krankheitserregern, Schimmelpilzen oder Erregern.

Eine Lungenentzündung wird aber auch durch andere Reizstoffe wie z. B. Einatmen von Gasen, Staub oder Strahlung ausgelöst. Bei einer ausgeprägten Kreislaufstörung in bestimmten Teilen der Lungen und einem durch einen fremden Körper oder Krebs verschlossenen Bronchialkörper kann auch eine Lungenentzündung gefördert werden. Es gibt auch eine Aspirations-Pneumonie, die dazu führt, dass Brei, Magensäuren oder Mageninhaltsstoffe in die Atemwege und schließlich in die Lungen eindringen.

Entweder beschädigen sie das Gewebe der Lunge unmittelbar oder sie formen den Ackerboden. Eine Lungenentzündung wird in der Regel durch eine solche Infizierung mit Tröpfchen verursacht. Sie können im Prinzip von vielen verschiedenen Bakterien, aber auch von Vögeln, Pilzen (z.B. Aspergillus-Arten oder Candida) oder Schädlingen auslösen. Wenn sich Menschen im Alltag infizieren, spricht man von einer ambulanten Erkrankung.

Das ist deshalb so wichtig, weil sich die Krankheitserreger von denen in Krankenhäusern abheben. Influenza und andere Grippeviren können ebenfalls eine Lungenentzündung verursachen und/oder eine bakterielle Infektion fördern. Einerseits sind die Intensivpatienten in der Regel ernsthaft erkrankt, so dass sich ihr Immunsystem nicht mehr so gut gegen Krankheitserreger wehren kann.

Zweitens können gewisse Therapiemaßnahmen - wie z.B. eine verlängerte mechanische Belüftung durch einen Rohr in der Windröhre - das Lungenentzündungsrisiko steigern. Lungenentzündung wird jedoch nicht immer durch eine Entzündung verursacht. Andere Gründe sind Allergien oder physische oder chemische Reizungen wie z. B. Gasen, Metalldämpfen und Staub in der Lungen.

Eine Lungenentzündung kann auch durch Ionisation ( "ionisierende Strahlung", z.B. Bestrahlung bei Krebs) verursacht werden. Kreislauferkrankungen wie Lungenembolien oder Blutstauungen in der Lungengegend bei linksventrikulärer Insuffizienz (Linksherzinsuffizienz) können eine Lungenentzündung auslösen. Ein durch einen fremden Körper oder ein Geschwulst verschlossener Brustkorb kann auch Entzündungen im nicht ausreichend gelüfteten Lungenbereich verursachen.

Diese treten auf, wenn Futterbrei, Magensäuren oder andere Mageninhaltsstoffe über die Atemwege in die Lungen eindringen. Die abgesaugten Materialien schädigen entweder unmittelbar das Gewebe der Lungen - zum Beispiel durch Ätzen mit Magensäuren - oder begünstigen eine Infektio. Doch nicht jeder Keimkontakt hat sofort eine Lungenentzündung zur Folge. Eine Lungenentzündung kann sich auch in einer durch eine Krankheit (z.B. einer chronischen Bronchitis) geschädigten Lungenregion ausbilden.

Zu den typischen Symptomen einer Lungenentzündung gehören u. a. das Auftreten von Schnupfen, Erkältungen und Atemprobleme. Typisch für eine Bakterienpneumonie sind in der Regel starke Beschwerden wie Frösteln und ein schneller Temperaturanstieg. Andere charakteristische Beschwerden sind z. B. Erkältungskrankheiten mit anfänglich untypischem, später rostigem braunen Ausfluss. Bei Verzicht auf ein Antibiotikum sinkt das Wachstum am Ende der ersten Woche der Erkrankung, wenn keine Beschwerden auftreten.

Früher, bevor es ein Antibiotikum gab, sind viele Menschen - auch Jugendliche - an einer Lungenentzündung gestorben. Der beschriebene Ablauf, der für eine Lungenentzündung charakteristisch ist, wird heute nur noch vereinzelt beobachtet, da eine Lungenentzündung in der Regel frühzeitig entdeckt und therapiert wird. Ist die Infektion auf einen Virus oder andere Krankheitserreger zurückzuführen, können die Beschwerden sehr unterschiedlich sein.

Die Ärzte reden dann von einer untypischen Lungenentzündung. Das fängt langsam an, der Erkältungshusten ist in der Regel ziemlich ausgetrocknet und die Temperatur steigt nur leicht an, weshalb manche Menschen von einer "kalten" Lungenentzündung reden. Die Lungenentzündung kann auch sehr aufwendig sein, z.B. wenn die Heilung nicht fristgerecht startet und die Lungenentzündung verzögert wird, wenn die Heilung nicht effektiv genug ist oder wenn Begleitkrankheiten beigefügt werden.

Die Lungenentzündung (Pleuritis), die Ansammlung von Flüssigkeit zwischen Lungenflügel und Pleura (Pleuraerguss) oder die Ausbildung von mit Eiter gefüllten Hohlräumen (Lungenabszess) sind nur einige der Folgen. Einige Krankheitserreger können sich auch auf andere Körperteile und Körperorgane ausbreiten und eine Vergiftung des Blutes (Sepsis) verursachen oder die Hirnhäute, das mittlere Ohr oder das Herzen angreifen.

Zeigt das Bild nach sechs bis acht Schwangerschaftswochen noch Anzeichen einer Lungenentzündung, ist die Krankheit eine chronische Krankheit. Bei Lungenentzündungen ist es oft schwierig, die Krankheitssymptome von Erkältungen oder anderen Atemwegserkrankungen zu unterscheiden. Weil eine Lungenentzündung jedoch so früh wie möglich therapiert werden muss, sollte bei Verdacht schnell ein Zahnarzt aufgesucht werden.

Zunächst wird seine Krankheitsgeschichte ausführlich beschrieben (Anamnese) und seine Truhe gehört. In einigen Faellen geht eine Lungenentzündung mit veraenderten Atemgeraeuschen einher. 2. Er kann auch die Lungen anzapfen und - falls noch nicht getan - die Temperatur messen. Wenn sich der Lungenentzündungsverdacht bestätigt oder der Ursprung der Beschwerden ungeklärt ist, wird der behandelnde Arzt eine Röntgenaufnahme der Brüste machen.

Bei Lungenentzündungen kann eine Entzündungsverdichtung des Gehirns festgestellt werden, die das Ausmass und die Lokalisation der befallenen Lungenpartien zeigt. Es kann jedoch nützlich sein für Krankenhäuser, komplizierte Progressionen oder wenn der Doktor eine Ansteckung mit wenigen Krankheitserregern ahnt.

Nur bei unklarem Befund, nicht-infektiöser Lungenentzündung, schwerem Verlauf oder Komplikation folgen in der Regel weitere Diagnostik. Mit Hilfe der Computertomografie (Röntgenuntersuchung der Lungen mit der Slice-Technik) kann die Position und das Ausmaß der Entzündungen genauer beurteilt werden. Für die Untersuchung der Lungendurchblutung mit radioaktiven Substanzen ist eine Szintigraphie möglich, wenn der begründete Verdacht auf Lungenembolien oder eine andere Kreislaufstörung auftritt.

Die Ärztin oder der Arzt kann es auch mit Bronchialspülung kombinieren. Der Abschnitt "Therapie" befasst sich hauptsächlich mit der infektiösen Lungenentzündung. Als Überweisungskriterien gelten beispielsweise ein Alter über 65 Jahre, eine ungewisse Pflegesituation, eine Abhängigkeit von Alkohol, eine verlängerte Lungenentzündung, das Vorliegen von Begleitkrankheiten oder Bewusstseinsstörungen, Atem- oder Kreislaufstörungen.

Die Verabreichung von antibiotischen Mitteln ist bei bakterieller Lungenentzündung ein wichtiger Aspekt der Heilung. In der Regel beginnen die Therapien ohne genaues Wissen über den Erreger. Ausgehend von den Umständen der Krankheit geht der Mediziner eher von einem gewissen Bakterienspektrum aus und sucht sich ein geeignetes Gegenmittel aus. Die Verschreibung von antibiotischen Mitteln bei viraler Lungenentzündung ist beispielsweise nur dann sinnvoll, wenn eine weitere Bakterieninfektion vorhanden ist oder angenommen werden kann.

Ansonsten ist die Verabreichung unbrauchbar, da das Virus nicht auf sie anspricht. Der Patient sollte immer darauf achten, die verschriebenen Medikamente so lange wie vom behandelnden Arzt verordnet mitzunehmen. Sollte es nach zwei bis drei Tagen keine Verbesserung geben, wird der behandelnde Arzt entweder die Dosis des Medikaments ändern, ein anderes Medikament verschreiben oder seine Diagnostik in Zweifel ziehen.

In der Regel stehen zu diesem Termin auch die Resultate der Blutanalyse zur Verfügung. Ist der Krankheitserreger identifiziert, weiss der behandelnde Arzt, ob das applizierte Medikament gegen ihn wirksam ist. Im Falle einer durch Schimmelpilze oder Schädlinge verursachten Lungenentzündung können gezielt wirkende Arzneimittel gegen diese Krankheitserreger verabreicht werden. Besonders wenn der Doktor ein Mukolytikum verschrieben hat oder wenn es ein starkes Fieber gibt, ist eine ausreichend große Flüssigkeitsaufnahme notwendig.

Sonst können sich die Gesunden in der Regel auf ihren Durst ausruhen. Hierbei sollte man daher besonders auf eine angemessene Trink-Menge achten, die jedoch vorher mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden muss. Wenn sich der Zahnschleim nicht aushusten läßt, kann es hilfreich sein, wenn der behandelnde Arzt oder Pfleger die Atemwege aspiriert. Abschließend stellt der behandelnde Arzt sicher, dass alle Begleitkrankheiten therapiert werden.

Eine Lungenentzündung, die nicht durch eine Entzündung oder durch eine Infektionsursache hervorgerufen wird (z.B. Lungenembolien oder unzureichende Beatmung einzelner Lungenteile bei Verstopfung eines Bronchus), kann je nach Auslöser ganz anders behandelt werden. Beispielsweise kann es notwendig sein, das Hemmnis zu beseitigen, das die Beatmung des Lungenteils blockiert.

Dies geschieht bei Fremdstoffen wie z. B. Muttern in der Regel mit geeigneten Instrumenten über die Blasröhre, bei grösseren Geschwülsten lieber durch eine offene Operation. Im Falle einer Pulmonalembolie versucht der Arzt, das Blutgerinnsel zu lösen oder zu beseitigen, indem er das Blutgefäß mit Hilfe verschiedener Arzneimittel, eines Katheters oder einer Operation verschließt. Auch für Hochrisikogruppen wie ältere Menschen mit chronischer Herzkrankheit oder Lungenerkrankung oder für Menschen mit geschwächtem oder durch Arzneimittel unterdrückten Immunsystem empfiehlt die Fachgesellschaft eine Impfung.

Schutzimpfungen gegen virale Infektionen und Pneumokokken-Infektionen können Atemwegsinfektionen nicht ausschließen, aber sie können die Frequenz von Influenza- und Pneumokokken-Komplikationen wie Lungenentzündungen signifikant reduzieren. In ähnlicher Weise empfiehlt die Standing Vaccination Commission des Robert-Koch-Instituts, daß man sich gegen die Influenzae B ( "Pneumokokken") und Hämophilus grippale Infektionen beimpft. Falls Sie wissen möchten, ob eine geeignete Schutzimpfung für Sie oder Ihr Baby geeignet ist, fragen Sie Ihren Hausarzt.

Dr. med. . Dr. med. P. Haarl ist Facharzt für Lungenheilkunde und Bronchialmedizin. Seine wissenschaftlichen Arbeiten konzentrieren sich auf die arzneilich wirksame Bekämpfung obstruktiver Atemwegserkrankungen, speziell die Aerosoltherapie und die Oxygentherapie.

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