Venöse Durchblutungsstörungen

Venenkreislauferkrankungen

Basis der venösen Durchblutung: Das von den Arterien in die Peripherie eingebrachte Blut wird über die Venen und die haarfeinen, unsichtbaren Lymphgefäße ins Herz zurückgeführt. Die Symptome von Durchblutungsstörungen in den Beinen. Venenerkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet und werden vor allem im Frühstadium (nach CEAP-Klassifikation) von vielen zunächst unterschätzt. Das Venensystem ist im Vergleich zur Untersuchung des Gelenksystems schwieriger und nicht so eindeutig. ("Dopplersonographie", "Phlebographie") für eine zuverlässige Diagnose.

Durchblutungsstörungen - Rotaxo / Praxisgemeinschaft Witzke-Gross - Internistin - Angiologin

Grundzüge der Venendurchblutung: Das von den Adern in die periphere Umgebung eingebrachte Herz wird über die Adern und die behaarten, unsichtbaren Lymphgefäße zurück ins Herz geleitet. Neben den oberflächlich erkennbaren Adern gibt es die tiefen Adern ( "Leitadern") und die Verbindungsadern ("Perforansvenen") zwischen Fläche und Höhe. Von der Wasseroberfläche wird Wasser in die Tiefen gepumpt.

An allen Adern sind kleine Klappen (= Venenklappen), die das Bluten nur in eine bestimmte Flussrichtung zulassen (-> Herz). Über die Kontraktion der Muskeln werden die tieferen Äderchen wie abgemolken (sog. Muskelpumpe). Postthrombotische Syndrom: Nach einer Venenthrombose im Bereich des Venensystems (Venenverschluss durch Blutgerinnsel) kommt es in den meisten FÃ?llen zu einer teilweisen Wiedereröffnung der Venen.

In den geschlossenen Venenabschnitten wird nach neuen Wegen gesucht (sogenannter Bypass-Kreislauf). Bei Thrombosen und den damit einhergehenden Entzündungen sind die Klappen oft geschädigt, was zu einer dauerhaften Venenverstopfung führen kann. Die Gefahr einer neuen Blutgerinnung wird natürlich durch die Verzögerung des Venenausflusses erhöh!

Eine Schwäche des Bindegewebes, eine Venenentzündung (= Phlebitis) mit venöser Klappenzerstörung oder eine Überbelastung der offenen Vene nach einer Blutgerinnung kann zu einer Ausdehnung der oberen und/oder unteren Adern führen. Weil die Klappen nicht wachsen und sich nicht erneuern können, wird der venöse Rückfluss mit chronischen Venenverstopfungen und deren Folgeerscheinungen reduziert (siehe postthromes Syndrom).

Kompressionstherapie: Mit elastischen Binden oder Kompressionsstrümpfen wird das Gewebe von der Hautoberfläche in die Höhe und von dort durch die sogenannte Muscle-Pumpe nach oben gedrückt. Venenchirurgie: Venenabschnitte mit leckenden Klappen werden vom Operateur entnommen, da sie nicht mehr in der Lage sind, das Herz wieder mit Wasser zu versorgen.

Zuvor wird natürlich geprüft, ob genügend andere Vene diese Aufgabe erfüllen können. Hierbei wird ein Wirkstoff in die Vene injiziert, was zu einer geringfügigen Venenentzündung führen kann.

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