Umweltbundesamt Schimmel

Bundesumweltamt Schimmel

Dr. Wolfgang Plehn, Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. Das Umweltbundesamt hat eine Richtlinie zum Thema "Schimmel" herausgegeben, die ältere Publikationen zum Thema Schimmel ersetzen soll. Auf diese Weise kann der aktive Schimmelpilz abgetötet werden. Zuviel Feuchtigkeit im Haus birgt die Gefahr von Schimmelbildung.

Wegweiser zur Vermeidung, Erkennung und Beseitigung von Schimmelpilzbefall in Bauwerken

Schimmelpilze sind nach wie vor eines der meist verbreiteten Problem in Interieur. Feuchte Stoffe (z.B. Baustoffe, Tapete, Pappe, Kunststoff ) können nach derzeitigem Kenntnisstand neben Pilzen auch andere Keime, insbesondere Keime und Hefe, enthalten. Der Schaden wird oft verborgen, so dass der Schimmel mit dem bloßen Blick nicht sofort sichtbar ist.

Die aktuellen UBA-Richtlinien sollen umfassende Informationen darüber liefern, wie ein solcher Schädlingsbefall erkannt und erkennbare und verborgene Schimmelpilzschäden richtig und effektiv entfernt werden können. In erster Line ist es eine Wissensbasis und Applikationshilfe für Experten, die sich mit der Erkennung und Behebung von Schimmelpilzschäden beschäftigen. Doch auch die von Schimmelpilzbefall betroffene Bevölkerung und Raumbenutzer in Schule, Büro etc. erhalten wichtige Informationen und Anleitungen.

Empfohlene Maßnahme: Bewertung von Bodenfeuchtigkeitsschäden

Der bisher unabhängige Handlungsvorschlag wird seit dem Jahr 2017 als Teil des Werkzeugleitfadens publiziert. Dieser Teil wendet sich zum einen an Schimmelpilzexperten, Bauexperten (Versicherungsexperten) und andere Experten, die in ihrer alltäglichen Arbeit vor der Frage standen, ob ein Boden aufgrund von Feuchtigkeitsschäden aus hygienischen Gesichtspunkten entfernt werden muss. Diese Aussagen in diesem Abschnitt können die Verantwortlichkeit der entsprechenden Expertenentscheidung im konkreten Fall nicht ersetzten.

Schimmelpilze verhindern, erkennen und eliminieren

Schätzungen zufolge ist bereits jede dritte bis vierte Wohneinheit in Deutschland von Feuchtigkeitsschäden befallen, die zu Schimmelbildung und Schimmelbildung neigen können. Die Schimmelpilze sind mit dem bloßen Blick gut sichtbar, wenn sie als schwarz, grün oder braun verblassen. Schimmelpilze wachsen auch im Hintergrund, zum Beispiel in Vertiefungen in Böden und leichten Mauern oder hinter ausgedehnten Dachgeschossen.

Diese Schimmelpilze sind mit dem bloßen Blick nicht sichtbar. Der Hauptgrund für das Schimmelpilzwachstum ist immer eine zu große Luftfeuchtigkeit. Dies kann aus baulichen Gründen geschehen, z.B. Wassereinbruch durch Beschädigung des Gebäudes oder Kondensfeuchtigkeit im Inneren durch fehlende oder fehlerhaft eingebaute Wärmeisolierung. Erhöhter Feuchtigkeitsgehalt tritt aber auch dann auf, wenn die Anwohner z.B. beim Baden oder Baden viel Wasser nachgeben.

Wenn Schimmel im Bauwerk entstanden ist, muss zunächst die Ursachen dafür erforscht werden. Kleinere Bereiche und bekannte Ursachen können von den Anwohnern oft selbst entfernt werden. Die vom Umweltbundesamt herausgegebene neue "Richtlinie zur Vermeidung, Erkennung und Behebung von Schimmelpilzbefall in Gebäuden" zeigt detailliert auf, wie Schimmelpilzbefall am besten erkannt und verborgen werden kann, was Wohnungsbesitzer und -pächter tun können, um ihn zu verhindern und zu beseitigen und wie Experten das Thema angehen.

Die Schimmelpilze wurden von der Raumlufthygienekommission (IAC) des Umweltbundesamtes (UBA) mit Hilfe externer Sachverständiger aufbereitet. Es wendet sich in erster Linie an Fachleute, die sich mit der Erkennung und Behebung von Schimmelpilzschäden als Wissensbasis und Applikationshilfe befassen. Doch auch die betroffenen Anwohner erhalten wichtige Informationen und Ratschläge zum Thema Schimmelpilz.

Gefragt: Was tun gegen Schimmelpilze? Der Film on mould kann für redaktionelle Zwecke kostenfrei genutzt werden.

Mehr zum Thema