übelkeit durch Schimmel

Schimmelpilzkrankheit

Das Gesundheitsrisiko von Schimmelpilzen wird oft unterschätzt. Die Schimmelpilze können schwere Allergien auslösen, von Asthma bis zu schweren Hautsymptomen. Sie haben gegessen oder reagieren mit Erbrechen und Durchfall. Mit bloßem Auge sind die Sporen der Schimmelpilze nicht sichtbar. Im Falle einer Schimmelpilzallergie treten unangenehme Symptome auf, die von einem Arzt behandelt werden müssen.

Schimmel im Hause, eine überschätzte Bedrohung

Eine Gruppe von amerikanischen Wissenschaftlern und Fachleuten untersucht eine kranke Person, die nach ihrem Umzug in ein Wohnhaus, in dem Schimmelpilze durch Wasser und Strukturschäden entstanden sind. Die ganze Gastfamilie, einschließlich des Hundes, hatte die schwerwiegendsten gesundheitlichen Nachteile. Schimmelpilzverunreinigungen in Wohngebäuden werden oft unterbewertet und können zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen.

Die Analyse des Wohnhauses auf Schimmel- und Keimbefall ergab im unten dargestellten Falle klare Aussage. Unter den Familienangehörigen wurden Mykotoxine in gesammelten Proben von Harn und Nasensekreten, Brustmilch, Placenta und Umbilikalschnur gefunden. Ausführliche ärztliche Untersuchung bestätigte den Bezug zwischen den gesundheitlichen Beschwerden und dem Schimmel- und Keimbefall im Einfamilienhaus. Ein fünfköpfiger Familienangehöriger ist mit einem Vierbeiner von Kanada nach Maui in Hawaii gezogen, wo er ein Häuschen gemietet hat.

Vor dem Umzug der ganzen Famile waren alle vollkommen intakt. In dem gemieteten Wohnhaus gab es verschiedene Strukturschäden, die zu Wasserschaden und Schimmelpilzbefall führten. Allerdings wußte die Gastfamilie bei ihrem Umzug nichts davon. Nur als sich der Gesundheitszustand der Familien dramatisch verschlechtert hat und Sachverständigengutachten und Labortests angefertigt wurden, haben sich die Gründe für den Gesundheitszusammenbruch herausgestellt.

Die Väter (? 40 Jahre) litten unter dauerhaftem Erkältungshusten, Kopfweh, Sinusitis, schwerer Müdigkeit, Blutungen, neurologischen Defiziten, Verlust der Libido, Haarausfall, Kurz- und Langzeiterinnerungsverlust. Auch seine Ehefrau (39 Jahre) hatte ständig Übelkeit, Kopfweh, Sinusitis, Verlust der Libido, Gedächtnisschwund, Atemnot und Müdigkeit. Nach dem Auszug aus dem Hause wurde sie geschwängert und erhielt ein MÄdchen.

Bei der ältesten Tocher (8 Jahre) gab es die selben Beschwerden wie bei ihren Vätern, nur dass sie auch unter Konzentrationsschwierigkeiten, Brechreiz und Appetitlosigkeit leidet. Er hatte häufig Kopfweh, war immer muede, erschoepft, seine Nasen sind immer geschlossen, er hatte oft Blutungen, seine Kehle war rot und innerlich entzuendet, er war kurzwindig und konnte dem Schulunterricht kaum nachgehen.

Bei dem Familienhund gab es etwa 72 Hautveränderungen (Talgdrüsen und Lipome) an Bein, Rüssel und Zehen. Es wurden umfangreiche medizinische Prüfungen durchgeführt, darunter Laboranalysen, neuropsychologische Prüfungen, Kernspinnverfahren, Computertomographie, Biopsie und spezielle Teste der PCR. Blut, Harn, Muttermilch, Placenta und Nabelschnuruntersuchungen zeigten unterschiedliche Mykotoxingehalte.

Sie hatte Tremor, der mit den Pilzen und Pilzgifte in Verbindung stehen konnte. Als er in eine schimmelige Gegend kam, erhielt er Nasebluten, Erkältungskrankheiten, Husten, Kopfweh und Atemprobleme. Sie alle hatten eine Sinusitis, die in der Literatur als Konsequenz dargestellt wird. Indem Mykotoxine in Placenta, Umbilikalschnur und Brustmilch nachgewiesen wurden, konnte festgestellt werden, dass das Kind sehr starkem Stress ausgesetzt war.

Zwei unabhängige Sachverständige haben das Gebäude auf bauliche Schäden geprüft und umfangreiche Untersuchungen durchführt. Im Krabbelkeller unter den Schlafzimmern wurde ein sehr ernstes Feuchtigkeits- und Schimmelprobleme aufgedeckt. Außerdem fanden die Experten das Durchdringen von Nässe durch eine Duschkabine, Sprinkleranlagen und einen zu nassen Fußboden vor dem Ausbau sowie Defekte in den Abflussrinnen.

Im schleichenden Keller gab es einen modrigen Modergeruch und erkennbare Schimmelpilzflecken an der Zimmerdecke. Umfassende Auswertungen wurden vorgenommen (ERMI Q-PCR 36). Abhängig von der Gegend im Hause wurden verschiedene Kombinationen von Schimmelpilzen gefunden, darunter Aspergillus, Penizillium, A. pullans, C. globalosum und viele andere. Das Ergebnis der ärztlichen Untersuchung, zusammen mit den Analysenergebnissen aus dem Hause, war sehr auffällig.

Dabei stellten die Forscher und Fachleute fest, dass Schimmel, Keime und Abbauerzeugnisse so wahrscheinlich wie möglich für die gesundheitlichen Schäden an den Bewohnern des Hauses sind.

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