Tuberkulose Schwindsucht

Verbrauch von Tuberkulose

Die Tuberkulose wird auch als Konsum bezeichnet. Tuberkulose (Verbrauch). Es gibt auch Tausende von Tuberkulosefällen in Deutschland. Buchumschlag Ulrike Moser: "Schwindsucht" (Matthes & Seitz / imago/Schöning). Der Tuberkulosetod ging stetig zurück.

Tuberkulose: Schrumpfung verschwindet nicht - Wissen

Die Tuberkulose (TB) ist seit über 3000 Jahren bekannt, darunter so bekannte Menschen wie Chopin, Kafka und Schiller. Jahrhunderts schienen sie den Konsum von Medikamenten zu besiegen, der vor allem die Lungen betrifft. "Rund ein Drittel der Erdbevölkerung ist heute mit dem Tuberkulose-Bakterium infiziert", sagt Tuberkulose-Experte Michael Hölscher, Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin am Universitätsklinikum München.

Im Jahr 2016 wurden 10,4 Mio. von ihnen krank und 1,7 Mio. Menschen kamen ums Leben. Es ist besonders beunruhigend, dass etwa eine Hälfte dieser Menschen an Tuberkulosebakterien erkrankt ist, die gegen die beiden Haupt-Antibiotika der Tuberkulose beständig waren. Erstens: "Die Tuberkuloseforschung wird seit Jahrzehnten kriminell vernachlässigt", beklagen Barbara Hauer und Nita Perumal vom Robert-Koch-Institut. Die Antibiotikatherapie dauert immer noch gut ein Jahr statt ein paar Tage und ist bei komplex-resistenter Tuberkulose "unbefriedigend".

Die globale Gemeinschaft ist weit weg von den Zielsetzungen der "EndTB-Strategie" der WHO, die Zahl der Todesopfer bis 2035 um 95 Prozentpunkte zu senken (siehe Gespräch mit Christoph Benn, Leiter des Globalen Fonds). Tuberkuloseerreger sind Mycobakterien, die durch Tropfeninfektion von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. In 90 bis 95 Prozent der Fälle ist es dem Abwehrsystem gelungen, den Krankheitserreger zu verkapseln.

Danach vervielfältigen sich die Keime und verbreiten sich. Bis zur Diagnose einer Tuberkulose vergehen laut Hölscher jedoch durchschnittlich neun Monaten - in Deutschland sind die Symptome der Erkrankung den Ärzten kaum bekannt. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Stanford University in Kalifornien und der Johannesburg University detektiert er die Tuberkulose-Erreger im Speicher von Patientinnen mit einem Spezialzucker.

Diese Fluoreszenz entsteht, wenn die Keime sie in ihre Zellwände einarbeiten. Solche Schnelluntersuchungen können nicht beweisen, ob die Keime überhaupt widerstandsfähig sind. "Für eine gute Behandlung müssen wir aber schnellstmöglich das Widerstandsprofil kennen", sagt Tuberkulose- und Multiresistenzexperte Christoph Lange. An der Spitze des Klinischen Infektionszentrums am Borstel Research Centre und der Tuberkulose-Einheit des DZI.

Vier antibiotische Mittel - Isnoniazid, Rhampicin, Ethambutol und Pyrazinamid - müssen für zwei weitere vier Wochen verabreicht werden, dann noch einmal für vier Jahre. "In etwa 85 bis 90 Prozent der nicht bereits resistenten Tuberkulosekranken ist die Antibiotikatherapie erfolgreich", sagt Hölscher.

"So werden in der ersten Schwangerschaftswoche etwa 90 % der Keime abgetötet, die übrigen zehn % werden in den Folgemonaten aushungern. "Wenn eine MDR - oder XDR-TB vorhanden ist, wird die Behandlung viel schwerer. In jedem seiner Tuberkulosepatienten wird das gesamte Bakteriengenom aus rund 4,5 Mio. Baublöcken dekodiert. "Auf diese Weise können wir feststellen, welche Medikamente noch wirken und in welcher Dosis sie eingesetzt werden sollen", sagt Lange.

Bis zu 20 Monaten kann die Behandlung andauern - die Betroffenen können nahezu immer behandelt werden. Den Industrieländern stehen die Mittel zur Verfügung, meinen sie.

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