Tuberkulose Schutz

Schutz vor Tuberkulose

vor Tuberkulose ist möglich, bietet aber keinen zuverlässigen Schutz. Massnahmen zum Schutz der Verbraucher bei Verdacht auf TB bei Rindern? Der Schutz dauert jedoch nur wenige Jahre. Tuberkulose ist leicht zu behandeln, wenn sie frühzeitig diagnostiziert wird. Die Verordnung über den Schutz der Arbeitnehmer.

Infektionsschutz

Ein Tuberkuloseverdacht und insbesondere eine durch geeignete diagnostische Maßnahmen bestätigte infektiöse Tuberkulosekrankheit erfordern Schutzmassnahmen, um das Infektionsrisiko zu mindern. Isolierung in einem bestimmten Raum mit Vakuum und Abluftfilter. Wenn möglich, sollte der Raum einen Vorraum (Schloss) haben. Fachbesucher und ärztliches Fachpersonal müssen einen Mund- und Nasenschutz (evtl. Atemschutz) und eine Händedesinfektion nach Patientenkontakt oder beim Aussteigen aus dem Raum mitbringen.

Eine Schutzkleidung und Schutzhandschuhe sind nur im direkten Patientenkontakt (Körperpflege, Handhabung von Infektionsmaterial ) oder in Einzelfällen wie bei einem MDR oder XDR TB erforderlich. Die Isolierung kann in der Regel rückgängig gemacht werden, wenn der Patient keine Krankheitserreger mehr ausstößt und sich das Erkrankungsmuster signifikant verbessert hat.

Die Isolierung kann auch bei Organ-Tuberkulose erforderlich sein, wenn krankheitserregendes Ausgangsmaterial wie z. B. ansteckender Harn oder ansteckendes Menstruations-Blut bei Urogenital-Tuberkulose austritt.

Schutz vor Tuberkulose-Infektionen

Die Tuberkulose (TB) ist neben HIV/AIDS und Malaria mit 10,4 Mio. neuen Fällen und 10,7 Mio. Toten im Jahr 2016 eine der häufigste Infektionskrankheit und Todesursache auf dem Welt. Zwar nimmt die Zahl der neuen TB-Fälle im Jahr 2016 um 2 Prozentpunkte ab[1], doch im Jahr 2016 starben rund 1,3 Mio. Menschen an der Krankheit[2] - oft als Folge einer unzureichenden Therapie.

Hier ist die eigentliche therapierbare Bakterieninfektion die häufigste Ursache für den Tod, mehr als ein drittel der HIV-Infizierten stirbt an Tuberkulose[2, 3]. Die Ursache von Tuberkulose-Infektionen ist Mykobakterien. Insbesondere beim Nasenniesen oder Husteln geben Kranke die kleinsten Tröpfchenkeime mit Krankheitserregern (Durchmesser < 5 µm) ab, die von anderen Menschen von der Umgebungsluft absorbiert werden können.

In der Regel sind nur Patientinnen und Patienten mit einer offenen Tuberkulose der Lungen infektionsgefährdet. Allerdings leiden nur etwa fünf bis zehn Prozentpunkte der Betroffenen an behandlungsbedürftiger Tuberkulose. Bei den übrigen ist es dem Organismus gelungen, die Pilze wirksam zu beseitigen oder die Ansteckung permanent zu begrenzen (latente Tuberkulose; LTBI)[3]. Trotzdem sind in 80 % aller FÃ?lle die Lungen befallen.

Ab und zu beklagen sich Patienten auch über Schmerzen in der Brust und Kurzatmigkeit. Ist die Tuberkulose jedoch resistent oder ist beispielsweise die erwiesene Krankheitserregerdichte im Auswurf besonders hoch, kann der Betroffene längere Zeit infektiös sein[4]. Nach WHO-Angaben wurden 2016 600.000 neue Fälle von gegen Rifampicin resistenter Tuberkulose (RR-TB) diagnostiziert, die nicht mit Rifampicin, dem wirksamsten Erstlinien-Tuberkulosemittel, therapiert werden können.

Von diesen Fällen zeigten sich rund 4000 Personen als Infektion mit multiresistentem Tuberkulose (MDR-TB)[1]. Der Krankheitserreger von Morbus Bechterew ist gegen zwei oder mehr Erstlinien-Tuberkulostate wie z. B. Isoazidresistenz. Falls Tuberkuloseerreger gegen alle Erstlinien-Tuberkulostatika und darüber hinaus gegen Zweitlinien-Tuberkulose beständig sind, sprechen wir von einer weitgehend resistenten Tuberkulose (XDR-TB). Die WHO schätzt, dass 6,2 % der neuen Patienten mit Hepatitis C im Jahr 2016 mit Hepatitis C behandelt wurden[2, 5].

Nur 54% der Patientinnen und Patienten auf der ganzen Welt werden mit MDR-TB und 30% der Patientinnen und Patienten mit XDR-TB therapiert. Seit 2016 gibt es von der WHO zugelassene kürzere Behandlungsmethoden mit Bediquilin oder Delamanid - 89 bzw. 54 Staaten sind dabei. Die Tuberkuloseprävention beginnt mit der schnellen Erkennung von TB-Patienten und deren schneller Isolation und Behandlung[3].

Um eine Superinfektion zu verhindern, müssen die Betroffenen individuell untergebracht werden. Der Patient sollte nach Möglichkeit in einem Isolationsraum untergebracht werden. Zur Behandlung von infektiösen Tuberkulosekranken müssen die Mitarbeiter immer FFP-2 Atemschutzmasken auflegen. Gemäß den Hygienevorschriften sind bei zu erwartenden Kontakten mit pathogenem Untersuchungsmaterial (insbesondere bei Bronchoskopien, Intubationen und Verlängerungen, z.B.[4]) Schutzmäntel und Handschuhe zu verwenden.

Das DZK verweist explizit auf die Benutzung von Handschuhen zur Händedesinfektion[4]. Tuberkulose. Just, S. Castell et al. Infektionsprävention bei Tuberkulose - Empfehlungen des DZK. Arzneimittelresistente TB: FAQ zu den XDR-TBs.

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