Tuberkulose Milch

TB-Milch

Die Erkenntnisse über die durch Milch verursachten Tuberkuloseerkrankungen wurden an die Haushalte weitergegeben, aber pasteurisierte Milch ist harmlos. In Kühen mit Eutertuberkulose, die sich in voller Laktation befinden, wird a. Viele Kinder wurden mit der Milch von infizierten Kühen infiziert. muss Milch von perlenabhängigen Tieren nehmen.

BOVINE-TBC / MEDICINE: Das Rind in der Milch

Gerade als das Lebensministerium einen Drei-Jahres-Plan zur Tilgung der Tuberkulose aufstellte, ging der Hannoveraner Lungenfachmann Dr. Heinrich Rieckenberg, 69, von der wissenschaftlichen These aus, dass die Tuberkulose zum Teil durch den Verzehr von Rohmilch hervorgerufen wurde: "Es ist falsch", so Rieckenberg, "die Tuberkulose von Rindern zu tilgen.

"Die Milch von TB-kranken Kühen macht den Menschen gegen Tuberkulose unempfindlich - vergleichbar mit einem Impfvorgang. Die häretische Arbeit steht in jedem Detail im Widerspruch zu den wissenschaftlichen Ergebnissen über die durch Milch verursachten Tuberkuloseerkrankungen. Den Milchtrinkern in Deutschland, denen es schwierig ist, sich durch die Vielfalt der Milchvariationen zurechtzufinden, bereitet die Aussage von Rieckenberg vorerst keine Sorgen.

Der Außenstehende Rieckenberg musste sich in einem nach aussen hin als freier Vertrag getarnten Gentleman's Agreement gegenüber der Landesärztekammer Hannover und der Veterinärmedizinischen Fachhochschule Hannover dazu bekennen, seine "unbegründeten Aussagen und gegenstandslosen Argumente " nicht öffentlich zu machen, bis eine naturwissenschaftliche Abklärung den Streit geklärt hatte die Tb.

Es wurde vereinbart, dass die vollständige Tilgung der Rinder-TB auch die Tuberkulose beim Menschen eindämmen könnte. Nachdem Robert Koch 1882 den Krankheitserreger "Typus bovinus*) entdeckt hat, der hauptsächlich Tuberkulose verursacht, sind Forscher der Meinung, dass der Mensch an Tuberkulose durch den Verzehr von Rohmilch erkrankt.

Die Tuberkulose der Rinder ist seit Kochs Erfindung eines der grössten Anliegen der Tiermedizin in Deutschland: Im Frühsommer 1953 waren noch 84 von 100 Kühen kontaminiert. Innerhalb eines Jahres sind 1.800 Menschen in Deutschland erkrankt und an Tuberkulose gestorben. Schließlich war die Kampagne gegen Tuberkulose so gut, dass sich bis zum Stichtag 31. Dezember 1953 rund 671.000 Betrieben mit 5.720.000 Versuchstieren dem Freiwilligenverfahren zur Bekämpfung der Tuberkulose anschlossen.

So befanden sich bis zum Jänner 1955 fast 50 % aller Rinderpopulationen in der BRD in einem geplanten Sanierungsprozess. Allein im vergangenen Jahr beliefen sich die Ausgaben für die Untersuchung und Tilgung von Tieren mit Tuberkulose auf 210 Mio. DM. Sollte die Maßnahme ungehindert weitergehen, könnte bereits zur Jahresmitte 1957 die Gesamtbevölkerung der BRD mit Konsummilch aus anerkannten Tuberkulose-freien Rinderherden beliefert werden.

Die geschätzten Kosten des Verfahrens: 3,5 Mrd. DM mehr, nur die Milch von tuberkulosefreiem Vieh (bis zu 18 Pfennige pro Liter), die teurer ist. Nach und nach kam die Milch in Mißkredit. Weil der Konsument verbinden musste: krankheitsfreies Vieh - krankheitsfreie Milch. Die restliche Milch kann also nachteilig sein. Die " Dairy Working Group ", in der Produzenten und Handel sowie Konsumenten und Verbände repräsentiert sind, hat Ende letzten Jahres nach Experten gesucht, die die nervösen Trinker mit wissenschaftlichen Gutachten beruhige.

Dr. Med. Heinrich Rieckenberg hat sich einverstanden erklärt, das Problem zu erörtern. Der Verzehr von Tuberkulosemilch stellt eine angeborene Abwehr dar, die den Menschen gegen Tuberkulose abwehrt. In einer Person, die immer nur TB-freie Milch trinkt, ist das Risiko einer TB-Erkrankung viel gr? Jetzt räumen die Mediziner und Wissenschafter des "Bundeskuratoriums zur Unterstützung der Rindertuberkulosebekämpfung " ein, dass unbedenkliche Tuberkuloseherden dem Körper einen bestimmten Schutzwert gewähren können.

Verursacht die Verschlucken von Rindertuberkelbakterien mit Milch immer eine harmlose Ansteckung beim Menschen, die zugleich immun macht, oder bricht die Tuberkulose aus? Humantuberkulose wird durch Krankheitserreger verursacht, und zwar durch den "Menschentyp" und den "Rindertyp" Beide befallen Menschen und Tiere, allerdings mit einem Unterschied: Der Mensch ist für den Menschen stärker gefährdet als für das Vieh, das von ihnen nur leicht befallen wird, ohne schwer krank zu werden.

Deshalb ist Heinrich Rieckenberg gegen die Tilgung von Kühen, die unter dem Krankheitserreger Rind leiden. Zum Beweis der Korrektheit seiner Dissertationen verweist Dr. Rieckenberg auf die Ermittlungen seiner heftigsten Gegenspieler. In zehn Prozentpunkten der getesteten Milchproben wurden Tuberkulosebakterien nachgewiesen, sagt Prof. Dr. Wagener von der Veterinärmedizinischen Universität Hannover.

Nichtsdestotrotz ist nichts über menschliche Tuberkulosekrankheiten durch den Verzehr dieser Milch bekannt. "Wäre der Verzehr dieser Milch so riskant, wie es die Tiermedizin vermuten lässt", schließt Rieckenberg, "dann müssten Rinderseuchen ausbrechen. Stattdessen zeigt Wageners Experimente, dass die ungenügend pasteurisierte Milch den Konsumenten zwar ansteckt, aber nicht krank macht.

Das heißt, Rinder-TB hätte weit mehr Menschen töten sollen, als wirklich passiert ist." bei Tuberkulose entwickelt er keine Tuberkulose.... "Prof. Meyn hat empfohlen, TB-kontaminierte Milch überhaupt nicht zu konsumieren. Dieser Ratschlag nützt den Verbrauchern wenig. Vollständig TB-freie Milch kann durch den Pasteurisierungsprozess nicht gewährleistet werden, wenn die Milch von TB-kontaminierten Rindern abstammt.

Wären 100 000 TBc Keime in einem Quadratzentimeter Milch in einer Tuberkulose des Euters vorhanden, würden nach der Pasteurisation noch etwa 500 pro Quadratzentimeter übrig bleiben. Der Konsument müsste die Milch auf jeden Fall kochen. Aber dann wirken die Keime ihrer Zerstörung entgegen, indem sie selbst einen Teil der Laktose und des Proteins aufnehmen, und alle enthaltenen Nährstoffe gehen verloren.

Dr. Rieckenberg verweist in seiner nun an alle Interessenten versandten Arbeit auf eine in dieser Art erstmals in Deutschland von Prof. Dr. Brügger und seinem Kollegen Dr. Mutschler vom Kinder-Sanatorium im Allgäu durchgeführten Tuberkulosestudie. Backen gelten als ein besonders stark mit Rinder-TB verunreinigter Teilkreis. Bei den Grundschülern waren 90 % der Schüler erkrankt.

Hauptsächlich kontaminierte Milch. "50-prozentiger Anteil der Wangenkinder trank Rohmilch. "Ein besserer Nachweis für das niedrige Risiko von Rohmilch gibt es kaum", sagt Rieckenberg, "denn die Untersuchungen in Würzburg bedeuten, dass der für den Menschen schädliche Mensch im Kreis herum von den durch die Rinder mobilisierten Abwehrkräften unterdrückt wurde.

Die Folge: Die vollständige Tilgung der Rinder-TB ist ein Irrtum. "Sollte die Rinder-TB wirklich ausgelöscht werden, besteht eine große Gefahr: "Wir würden dann eine TBC-freie Milch erhalten und niemand würde gegen den Menschen immunisieren. "Der Prozentsatz der kontaminierten Schulmädchen an der landwirtschaftlichen Schule war höllisch glücklich. Ehemaliger Staatsekretär Hansjoachim von Rohr, Verleger der freien Schrift "Stimmen zur Agrarwirtschaft" (Bad Godesberg), stellte in Rieckenbergs Sinn fest, dass die Tilgung der Rinder-TB keinesfalls zu einer Reduktion der TB beim Menschen führte.

In Schottland wird nach Angaben von Rohr nun Milch an die Konsumenten abgegeben, die zu 80 Prozent von Tieren ohne TB abstammen. Als 1936 nicht von der Bekämpfung der Tuberkulose die Rede war, wurden 4736 Menschen mit Lungen-TB registriert. In England und Wales hingegen, wo nur etwa 20 % des Viehbestands als TB-frei eingestuft werden, ist die Anzahl der an TB leidenden Menschen deutlich gesunken.

In den Statistiken von Prof. Dr. Meyn vom Bundesministerium für Landwirtschaft heißt es jedoch, dass in dem Zeitpunkt, in dem die Rindertuberkulose in Dänemark und den USA nahezu vollständig ausgemerzt wurde, die Anzahl der Krankheiten nicht zunahm, sondern stetig abnahm. Prof. Dr. Wagener: "Dr. Rieckenbergs wissenschaftliche These, die auf Vermutungen beruht, kommt bei der Agrar- und Molkereiindustrie in Deutschland gut an, die den Kampf gegen Rindertuberkulose stoppen oder gar unterbinden will.

"Rieckenberg-Kämpfer Hans Joachim von Rohr hingegen sagt: "Man sollte die Untersuchung des Geländes so weit wie möglich in die Hände von Humanärzten geben, denn hier steht der Menschenschutz auf dem Spiel.

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