Tuberkulose Medikamente Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von Tuberkulose-Medikamenten

Antituberkuläre Medikamente können wie alle Medikamente Nebenwirkungen oder Nebenwirkungen hervorrufen. In einigen Tuberkulose-Medikamenten erhöht die unregelmäßige Anwendung das Risiko von Nebenwirkungen. Die Wechselwirkung mit dem Cytochromsystem kann die Wirkung anderer Medikamente erhöhen oder verringern. Arzneimittel zur Behandlung der komplexen resistenten Tuberkulose. wird auch als "Basisdrogen" bezeichnet.

Begleiterscheinungen

Keine Sorge: Jedes wirkungsvolle Arzneimittel kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Falls Sie auftauchen, sollten Sie umgehend einen Doktor konsultieren. Wenn Sie Magen-Darm Probleme haben, besprechen Sie mit Ihrem Doktor über Weisen, sie zu verhindern. Im Falle einer sehr starken Brechreiz kann das Arzneimittel auch mit oder nach einem kleinen Fruehstueck genommen werden, ohne die Absorption der aktiven Bestandteile signifikant zu beeintraechtigen.

In Kombination mit Tuberkulose-Medikamenten steigt das Nebenwirkungsrisiko massiv. Das Einnehmen von Tuberkulose-Medikamenten kann zu einer Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel fÃ?hren. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Hausarzt, in der Beilage oder auf den nächsten beiden Webseiten, welche Nahrungsmittel vermieden werden sollten. In einigen Tuberkulose-Medikamenten steigt bei unregelmäßiger Anwendung das Nebenwirkungsrisiko.

Deshalb sollten Sie das Medikament wie von Ihrem Hausarzt verschrieben einnehmen. Auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung können Tuberkulose-Medikamente die Reaktionsfähigkeit so stark beeinflussen, dass z.B. die aktive Beteiligung am Strassenverkehr oder das Betreiben von Geräten eingeschränkt ist. Auch die Tuberkulose Medikamente können die Wirksamkeit anderer Medikamente erhöhen oder vermindern.

Konsultieren Sie Ihren Hausarzt, wenn Sie andere Medikamente eingenommen haben. Es ist zu berücksichtigen, dass die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel (Antibabypillen) während der Tuberkulose-Behandlung reduziert werden kann. Tuberkulosemedikamente können wie viele andere Komponenten unserer Umgebung Allergien auslösen: Sie sind gekennzeichnet durch Ausschläge, Schleimhautschwellungen, Bauchschmerzen, Kopfweh, Nesselsucht.

Wenn solche Erkrankungen auftreten, sollten Sie sofort Ihren Hausarzt konsultieren! Dabei wird er geeignete Massnahmen treffen, den Auslöser der Allergie ermitteln und ein Alternativmedikament verschreiben.

Tuberkulosebehandlung

Was ist die Therapie der Tuberkulose? Die Tuberkulosebehandlung ist auch aufgrund der speziellen Merkmale der Erreger ( "langsames Wachstum", relativ unempfindlich gegen schädliche Umwelteinflüsse, große Mutationsrate (Veränderungen im Erbgut)) eine große Belastung. Inzwischen gibt es eine Therapie, die sich als sehr effektiv herausgestellt hat, die aber eine große Einsatzbereitschaft des Betroffenen erfordert.

Prinzipiell muss jede Tuberkulose therapiert werden! Bei offener Tuberkulose, d.h. sie sondert eine hohe Anzahl von Keimen aus, müssen diese im Krankenhaus abgetrennt und, wenn möglich, therapiert werden, um die Ausbreitung von Keimen zu vermeiden. Bei der Tuberkulosebehandlung wird allgemein der Versuch unternommen, Begleitkrankheiten zu therapieren, Medikamente (z.B. Hustensaft) zu verabreichen und die Betroffenen zu strenger Alkohol- und Nikotingehalt zu erregen.

Bei der derzeitigen medikamentösen Therapie der Tuberkulose wird eine Kombination aus vier Spezialantibiotika, so genannten Antituberkulotika, über zwei Monate verabreicht, danach folgen weitere vier Monate mit einer Kombination aus zwei. Diese mehrfachen Kombinationen werden auch verwendet, um zu versuchen, einfache veränderte Keime abtöten. Bei der Tuberkulosebehandlung sind dies die vier Standardmedikamente: Das INH ist ein Arzneimittel, das den Aufbau der besonderen Zellwände der Keime verhindert und somit nur eine sehr spezifische Wirkung gegen Mycobakterien entfaltet.

Sie wird durch bakterielle Fermente angeregt und hat daher relativ wenig Nebenwirkungen. Das Rifampicin ist ein Arzneimittel, das die Produktion neuer Eiweißstoffe in der bakteriellen Zelle unterdrückt. Da Pyrazinamid nur gegen proliferierende Mycobakterien wirksam ist, kann es nur in der Startphase der Krankheit vernünftig angewendet werden. Sie arbeitet, indem sie die Montage der Zellwände in ähnlicher Weise wie INH behindert.

Eine signifikante Begleiterscheinung ist, dass dieses Arzneimittel die Haut schädigt. Das Ethambutol ist auch ein Antituberkulosemittel, das den Aufbau der Zellwände behindert. Die Impfungen mit Mycobakterien, deren Effektivität kontrovers diskutiert wird und die zurzeit von der Standing Vaccination Commission (StIKo) nicht vorgeschlagen werden. Impfungen werden mit den Mycobakterien des BCG-Stammes durchgeführt, die in ihrem Infektionsrisiko für den Menschen geschwächt sind.

Im Anschluss an die Schutzimpfung kommt es zu einer vorübergehenden Proliferation von Keimen, die unter die Gesichtshaut injiziert werden. Der Tuberkulin-Test zeigte auch positive Ergebnisse, da der Betroffene mit Mykobakterien in Berührung kam. Wenn das Immunsystem des Betroffenen nicht ausreicht, kann in sehr wenigen Ausnahmefällen eine Schutzimpfung die Tuberkulose verursachen.

Problematisch für die Medikamente ist die zunehmende Zahl von bakterienresistenten ( "unempfindlichen") Medikamenten auf der ganzen Welt. Es handelt sich um Keime, die durch falsche Behandlungen die Möglichkeit hatten, gegen die Medikamente widerstandsfähig zu werden. Hiervon sind in Deutschland etwa 2 Prozent der Keime betroffen, und in einigen Ländern des früheren Ostblocks sind deutlich erhöhte Anteile zu finden.

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