Tuberkulose Medikamente

Medikamente gegen Tuberkulose

Bei konsequenter Einnahme haben Tuberkulose-Medikamente in der Regel eine hohe Erfolgsquote. Für eine vollständige Genesung ist es besonders wichtig, dass Sie die verordneten Medikamente richtig und regelmäßig einnehmen. In der Tuberkulosebehandlung werden die Medikamente in Erst- und Zweitlinienmedikamente unterteilt. Es gibt keine klare Empfehlung für die Behandlung von MDR-Tuberkulose für die Medikamente dieser Gruppe. Die Standards der Tuberkulose-Therapie.

Nehmen Sie Tuberkulose-Medikamente vor den Essen ein.

München - Tuberkulosepatienten sollten nach Möglichkeit ihre Medikamente nehmen nüchtern, damit diese ihre bestmögliche Wirksamkeit zeigen. Studien zeigten, dass die Konzentrationen der Tuberkulosemedikamente Isozid, Rifampicin und Pyrazinamide im Blute nach einer kohlehydrathaltigen Speise geringer waren als nach der Aufnahme unter nüchterner "Ärzte sollten deshalb laut der Föderation dafür sorgen, dass Tuberkulosepatienten ihre Medikamente nicht nur unter regelmäÃ?ig, sondern auch richtig unter einnähmen erhalten, damit diese so wirksam wie möglich sind.

Nüchtern bedeutet eine gute Zeit vor dem Essen oder frühestens zwei gute Zeiten nach dem Essen.

Zunehmende Resistenz gegen TB-Erreger: Medikamente sind nicht mehr wirksam

Obwohl 2011 in Deutschland noch 4.299 Menschen an Tuberkulose leiden werden, können die meisten davon mit Medikamenten behandelt werden. Es gibt in einigen anderen Staaten erschreckend viele widerstandsfähige Krankheitserreger. In einer erschreckend großen Zahl von Tuberkulosepatienten sind die derzeitigen Medikamente unwirksam. Immer resistenter werden die Krankheitserreger, wie Tracy Dalton vom US Center for Disease Control and Prevention und ihr Mitarbeiterteam auf der Webseite der Fachzeitschrift "The Lancet" ausführt.

Wenn diese unwirksam sind, spricht man von MDR Tuberkulose (MDR steht für multiresistent). Teilnehmer aus acht Ländern: Südafrika, Russland, Estland, Lettland, Peru, Südkorea, Thailand und den Philippinen. Sie und ihr Forscherteam wollten wissen, ob diese Menschen mit alternativen Medikamenten, so genannten Second-Line-Medikamenten, zurechtkommen. Die Folge: 6,7 Prozentpunkte der Patientinnen und Patienten leiden unter der erhöhten MDR: XDR.

Dies steht für "weitgehend arzneimittelresistent" und heißt, dass die Krankheitserreger nicht nur gegen die beiden Standardantibiotika beständig sind. "Drogenresistente Tuberkulose ist schwerer und teurer zu therapieren und ist öfter tödlich", so Dalton. "Mit zunehmender Diagnose und Behandlung von medikamentenresistenter Tuberkulose wird eine höhere Resistenz gegen Zweitlinienmedikamente erwartet."

Bisher wurde über XDR-Tuberkulose in 77 Staaten der Welt berichtet, aber ihre exakte Ausbreitung ist ungeklärt. In Deutschland gibt es immer noch Fälle von Tuberkulose. Im Jahr 2011 wurden 4.299 Fälle berichtet, im Jahr 2010 waren es 4.330: "Wir beobachten seit vielen Jahren einen sinkenden Verlauf der Fallzahl, obwohl sich dieser in den vergangenen zwei Jahren stark abgeschwächt hat", so RKI-Experte Hauer.

Im Jahr 2010 wurden 8,4 Prozentpunkte der Tuberkulosepatienten in Deutschland in den Staaten der früheren Sowjetunion geboren", berichtet Hauert. In Deutschland sind die resistenten Krankheitserreger jedoch nach Angaben des Arztes begrenzt. "Der MDR-Satz beträgt seit Jahren rund zwei Prozentpunkte, 2010 waren es 1,7 Prozent."

"Diese geben innerhalb von wenigen Minuten Auskunft darüber, ob eine Resistenzbildung gegen Rifampicin oder, je nach Untersuchung, gegen andere Medikamente auftritt. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen seit Jahren an neuen Arzneimitteln und wirksameren Impfungen. "Die BCG-Impfung wird in Deutschland seit 1998 nicht mehr durchgeführt, weil es so wenige Krankheitsfälle gibt und das Komplikationsrisiko den Vorteil bei einem so niedrigen Ansteckungsrisiko aufwiegt.

Die Tuberkulose kann noch Jahre nach der Entzündung im Organismus verbleiben und erst viel später auftauchen. Weil in Deutschland vor allem Menschen über 60 Jahre krank werden, gehen Fachleute davon aus, dass die meisten von ihnen schon lange infiziert sind. "Als die Tuberkulose noch weiter verbreitet war, also in Kriegs- und Nachkriegszeiten", so Hauer.

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