Therapie gegen Heuschnupfen

Die Therapie gegen Heuschnupfen

Die Betroffenen sollten dies über die Heuschnupfentherapie wissen. Bereits mit wenigen "Stichen" können Sie das lästige Heuschnupfen erfolgreich bekämpfen. Während der Therapie sollte sich das System an den Pollen gewöhnen und eine geeignete Behandlung gegen Heuschnupfen wird dringend empfohlen. Als Heilerin ist eine meiner Lieblingstherapien die Eigenblutbehandlung, insbesondere bei Allergien.

Heuschnupfentherapie: Vorbeugung gegen Heuschnupfen - Pricktest, Sensibilisierung

Ärgerlich, aber harmlos: Das ist es, was viele Menschen über Heuschnupfen nachdenken. Die Betroffenen sollten dies über die Heuschnupfentherapie wissen. Aber nicht nur, um die Symptome mit Arzneimitteln zu behandeln und möglichst viele Blütenstaub zu vermeiden: Das überaktive Abwehrsystem sollte auch gelehrt werden, es nicht als Gefahr zu sehen - und damit die Ursachen der Allergien zu beseitigen.

Die allergenen Proteine (Allergene) im Blütenstaub sind tatsächlich unschädlich. Durch eine spezifische immuntherapeutische Therapie, auch bekannt als Unterempfindlichkeit, kann das Immunsystem dies erlernen. Es ist die einzig kausale Therapie bei Allergien. Bevor es zur Therapie kommt, gibt es eine exakte Diagnose: Um den Allergieverdacht zu klären, wird in der Regel ein Hautsymptom aufgedeckt.

Spricht der Betroffene beispielsweise auf den Birkenstaub an, können bestimmte "IgE-Antikörper" gegen das jeweilige Allergieerreger im eigenen Blutsystem nachgewiesen werden. Die gezielte immuntherapeutische Behandlung bemüht sich, den Organismus allmählich an das Allergieerreger zu gewöhnt, indem sie ihn mit zunächst kleinen, allmählich ansteigenden Werten auseinandersetzt. Zuerst wird der Pflegebedürftige einmal pro Woche in zunehmender Dosierung unter die Gesichtshaut injiziert.

Bei Erreichen der maximalen Dosis ist in der Regel eine Injektion pro Woche ausreichend. In der Summe nimmt diese herkömmliche Art der Sensibilisierung zwar einen Zeitraum von drei Jahren in Anspruch, doch werden immer häufiger verkürzte Behandlungsschemata eingesetzt. In der Regel beginnt die Therapie einige Wochen vor der Pollenflugsaison. Für Patientinnen und Patienten, die sich vor Injektionen fürchten: die sogenannte Sublingual Immunotherapy (SLIT).

Das Allergen ist in Form von Pillen oder Tröpfchen enthalten, die der Betroffene jeden Tag unter die Haut gibt. Bisher gab es diese jedoch nur gegen einige Allergiker, wie z.B. Graspollen.

Schnellimpfung gegen Heuschnupfen

Nur vier bis sieben Injektionen sind im Sommer notwendig, um im Frühling auf den Pollenflug vorbereitet zu sein", so der Wiesbadener HNO-Facharzt Professor Dr. med. Ludger Klimak. Die so genannte Depiquick-Therapie wird dann über drei aufeinander folgende Wintern durchgeführt." Dazu Professor Klimek: "Hochreine Auszüge werden in noch kürzerer Zeit eingespritzt. D. h., es ist auf jeden fall lohnenswert, damit zu starten.

Diese können nun in Spritzenform eingenommen werden. Achtung: Heuschnupfen sollte unbedingt behandelt werden, da es zu einer Asthmaerkrankung führen kann.

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