Therapie Asthma

Asthma-Therapie

Eine genaue Überwachung ist für die Behandlung von Asthma bronchiale wichtig. Die erste Priorität besteht darin, mögliche Asthmaauslöser zu vermeiden. Gleichzeitig wird das individuell passende Asthmamedikament von einem Spezialisten ausgewählt und in der Handhabung geschult. Das Asthma ist noch nicht heilbar, kann aber in der Regel sehr gut behandelt werden. Eine gute Empfehlung für Asthmatiker ist es, die auslösenden Allergene zu vermeiden.

Asthmatherapie

Eine genaue Überwachung ist für die Therapie von Asthma bronchiale von Bedeutung. Die erste Priorität besteht darin, mögliche Asthma-Auslöser zu vermeiden. Gleichzeitig wird das für Sie passende Asthmamedikament von einem Spezialisten ausgewählt und in der Anwendung erprobt. Asthma-Sport, Atmungs- und Entspannungstraining, Selbstkontrolle durch das Peak-Flow-Meter und Krankheitsakzeptanz spielt eine große Rolle. 2.

Der Arzneimitteleinnahme hängt ganz von der Schwere der Entzündungen ab und wird auf der Grundlage eines abgestuften Asthmaplans bestimmt. Der Lungenspezialist verfügt über zwei Wirkstoffgruppen: bronchodilatierende (symptomatisch wirkende) und entzündungshemmende (prophylaktisch wirkende) Arznei. Das Ziel der Therapie ist: Sie lockern die beengte Atemmuskulatur und beugen der Atemnot sofort, aber nur beschwerdefrei, vor.

Im Bedarfsfall werden sie in kurz wirksamer Weise oder als Langzeitmedikation (in Kombination mit Kortison) bei starkem Asthma eingesetzt: Kurz wirksame Beta-2-Antagonisten (Beta-2-Sympathomimetika) sollten nicht öfter als drei- bis viermal täglich eingenommen werden. Eine höhere Notwendigkeit deutet entweder auf eine Verschlimmerung von Asthma oder auf eine unzureichende antiinflammatorische Therapie hin. Lang wirkende Beta-2-Sympathomimetika eröffnen die Atemwege langfristig und werden verwendet, wenn inhalatives Kortison allein nicht ausreichend ist.

Gegen chronische Entzündungen der Bronchialschleimhaut. Der wichtigste aktive Inhaltsstoff ist Kortison, das hauptsächlich inhaliert wird. Die entzündungshemmenden Leukotrien-Antagonisten (Montelukast) reduzieren die Überreaktivität der Bronchien und beugen anstrengendem Asthma vor. Sie sind nun auch für die ausschließliche Therapie der allergischen Schnupfenkrankheit (Heuschnupfen) geeignet. Kleinkinder mit Asthma können mit der Therapie von sechs Monaten (als Zusatztherapie) und als individuelle Therapie bei Übungsasthma ab dem Alter von zwei Jahren therapiert werden.

In der Regel werden ein kurz wirkendes, bronchodilatierendes Mittel und ein eingeatmetes Kortison als erster Schritt in der Therapie ausgewählt. Wenn diese Therapie nicht mehr funktioniert, wird oft eine Kombination aus Bronchodilatationsmittel und Kortison ausgewählt. Einen entscheidenden Beitrag zum verbesserten Asthma-Management kann der Betroffene durch die regelmäßige Messung der Ausatemgeschwindigkeit zuhause leisten. Zwei bis drei Mal am Tag sollten die Messwerte in einem Asthma-Tagebuch festgehalten werden.

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