Teerlunge

Teerlunge

Ein Gerichtsmediziner behauptet auch in diesem Video, dass diese "Teerlunge" nicht existiert. Er ist schwarz wie eine Teerlunge, aber unterhaltsamer. Gibt es nicht sieben "Mad Men"-Skalen, die die Tarlungen-Nostalgiker trösten? Aus den Zigarettenschachteln grüßen Raucherbein und Teerlunge. Mit Yoga und Gesundheit, das gehört zusammen wie - Verzeihung - Nikotin und eine Teerlunge.

Lungenteer: Warum rauchende Menschen am Morgen hüsteln?

Wenn Sie regelmässig rauchen, wissen Sie, wie es ist: ein übler Husten, besonders am Morgen nach dem Stehen. Dies sollte ein Warnzeichen für Nichtraucher sein. Die Hustenanfälle deuten auf irreversible Änderungen in den Atemwegen hin. Das wissen die Räuchermänner. Nach dem Aufwachen kommt ein lauter Husten mit dem Spaziergang ins Bad, danach Sputum, mal mehr, mal weniger dunkler Schleim.

Aber nicht nur das: Bei jeder Kälte merken sie, dass mit ihren Atemwegen etwas anders ist. Vielleicht eine Gelegenheit, endlich mit dem Tabakkonsum aufhören. "Raucher schließen die Abfallsammlung in ihren Atemwegen ab", erklärt der Vorstand des Bundesverbandes der Luftmedizin. Die Wimpern in den Bronchen, die "den ganzen Schmutz wie ein Transportband nach oben transportieren", verfestigen sich im Blaufleck.

"Funktionierende Wimpern wirken wie ein Kornfeld im Windkanal unter dem Elektronenmikroskop", ergänzt die Regionalvorsitzende des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Sachsen-Anhalt, Frau Dr. med. Petra Barth. "Zur Abwehr von Unbefugten bilden die Bronchen Schlamm, der von den Haaren nach oben befördert, dort mit Saliva gemischt und unbeachtet eingenommen wird.

Für Rauchende kommt dieses Verfahren zum Erliegen. Weil die Wirkung sieben bis acht Stunden pro Kippe dauert, wird ein durchschnittlicher Rauchender nicht den ganzen Tag lang gefegt, um das Image der Müllsammlung zu erhalten, sagt er. "In der Nacht arbeitet der Müllmann wieder." Die Folge: der Morgenhusten.

Bei Raucherentwöhnung können sich die Wimpern regenerieren, erklärt Tabakpräventionssprecher Dr. med. Tobias Rupach von der Arbeitsgemeinschaft der Deutsche Röntgenmedizin. "Deshalb müssen viele Menschen erst etwas mehr hüsteln, nachdem sie mit dem rauchen aufhörten", erklärt der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie des Universitätsklinikums in Göttingen. Nichtsdestotrotz sollte der Hust ein Warnzeichen für Rauchende sein.

Nach Bubels Worten deutet er auf irreversible Änderungen in den Lungen. "Bei häufigerem Erkältungshusten oder wenn sie manchmal beim Einatmen pfeifen, wenn sie auch bei leichter körperlicher Anstrengung Schwierigkeiten beim Einatmen haben, sollten sie zum Arzt der Lunge gehen." Der Umbauprozess in den Bronchen ist unter Umständen Vorläufer schwerwiegenderer Erkrankung. Ungefähr die Haelfte aller Rauchern entwickelt im Laufe der Zeit eine chronische Obstruktionsbronchitis (COPD), sagt Barkzok.

Selbst wenn es noch nicht soweit ist, wundern sich viele Menschen, was sie gegen den Erkältungshusten tun können. Die Fachleute empfehlen einstimmig, mit dem Tabakkonsum sofort aufzuhören. Nach Expertenmeinung kann man mit dem Einsatz von Sportmitteln weder den Raucherhusten auslösen noch die Veränderung der Atemwege aufhalten.

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