Tauben Geflügelpest

Vogelgrippe, Vogelgrippe

Allerdings haben Taubenzüchter mehr Angst vor Raubvögeln als vor der Vogelgrippe. t Übertragen Tauben auch die Vogelgrippe? Die Tauben sind weit weniger anfällig für Vogelgrippe als Hühner und Truthähne. Hier finden Sie aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte sowie weitere Informationen zum Suchbegriff: Tauben. Die Erreger der Vogelgrippe sind hoch pathogen.

Brieftauben und Vogelgrippe: Raubvögel machen den Züchtern mehr Sorgen - Münster

Allerdings haben Brieftaubenzüchter mehr Furcht vor Greifvögeln als vor der Geflügelpest. Auch für die Münsteraner Taubenzucht ist die Geflügelpest ein Schwerpunkt. Schließlich sind in dieser Großstadt noch 76 Züchterinnen in 30 Clubs tätig. "Aber wir haben noch nichts gehört", sagt Heinz Menke vom Vereinsleben. Zu Beginn der Handelswoche hatte das städtische Veterinaeramt befohlen, dass Gefluegel vorbeugend für einen Landstreifen um die Abwasserfelder herum im Stall gehalten werden muss.

Die Veteranin aus dem Münsteraner Nordteil macht sich keine Gedanken um seine 95 Tauben, die zur Zeit die Scheune halten und nur in die Vogelvoliere dürfen. "Meine Tauben verbleiben bis zum Frühling in der Scheune", sagt Heinz Mönke. Unter anderem wurden den Tauben wandernde Falken und Spatzen hinzugefügt.

Der Raubvogel hätte in der Geschichte große Schäden an den Tauben verursacht. "Deshalb halten die meisten Tierzüchter ihre Kühe ab", unterstreicht er. Die Menkes-Tauben dürfen anfangs Maerz wieder mitfliegen. Es ist bedauerlich, dass die Brüter alt werden und es an Nachkommen mangelt. Wird eine Taubenhalle mit bis nach Wien geflogenen Tauben gelöst, "dann schmerzt es wirklich".

Stichworte des Beitrags "Züchter haben mehr Furcht vor Raubvögeln".

Geflügelpest H5N8: Keine Verpflichtung zur Taubenhaltung im Haus

Ungeachtet der allgemeinen Regelung, dass Geflügel im Bezirk Mansfeld-Südharz derzeit nur in abgeschlossenen Stallungen oder besonders abgesicherten Vogelgehegen untergebracht werden darf, gibt es eine Ausnahmen. "Tauben sind im Zuge der derzeit verordneten Schutzmaßnahmen gegen die Vogelgrippe nicht von der Stallpflicht betroffen", sagte Landrat Uwe Gajowski auf Ersuchen.

Geflügelmessen, Märkte oder ähnliches sind jedoch nach der allgemeinen Verordnung weiterhin untersagt, und dies trifft auch auf Tauben zu. Nach Angaben der Bundesaerztekammer koennen auch Tauben mit dem Erreger infiziert werden, aber nur wenige davon werden beseitigt.

1. Wieso Crowdfunding?

2017 wird als das Jahr, in dem die Geflügelpest den weltweiten Taubenflug erschwert hat, in die Geschichte eintauchen. Damit die Züchter auf der ganzen Erde solche Beschränkungen künftig vermeiden können, veranstaltet die International Federation of Pigeon Breeders FCI eine Crowdfunding-Kampagne, um zu beweisen, dass Trägertauben nicht mit der Geflügelpest infiziert werden können.

Die Förderkampagne der FCI (International Association of Pigeon Breeders) hat zum Zweck, die Zukunftsfähigkeit des Taubensportes zu gewährleisten. Wir waren im vergangenen Jahr immer wieder mit der Geflügelpest in der ganzen Welt zu tun. Die FCI will deshalb durch Forschung beweisen, dass Trägertauben nicht mit der Geflügelpest angesteckt werden können. Die Geflügelpest dürfte auch in den nächsten Jahren eine Gefahr für den Taubenschlag sein.

Dabei schaut die Zukunft des Taubensportes immer heilvoller aus. Im Falle eines Ausbruchs der Vogelgrippe ergreifen die betreffenden Stellen Maßnahmen, um alle Tätigkeiten im Bereich des Brieftaubensports vorübergehend auszusetzen. Vogelgrippe hat bereits seine Pflicht von allen, die mit Geflügelfleisch zu tun haben, eingefordert, und das hat dem Ansehen der Brieftauben nicht geholfen.

Das Risiko einer Ausbreitung des Vogelgrippevirus auf den Menschen erfordert von den zuständigen Behörden einschneidende Gegenmaßnahmen. Jedoch gibt es keinen eindeutigen Nachweis, dass Tauben je mit dem Erreger befallen waren oder ihn weitergaben. Außerdem ist es nach wissenschaftlichem Studium sehr wenig wahrscheinlich, dass Trägertauben für das Vogelgrippevirus anfällig sind.

Die FCI will den Geflügelpest bekämpfen und mit wissenschaftlichen Untersuchungen belegen, dass Trägertauben nicht mit der Vogelgrippe infiziert werden können. Die Untersuchungen müssen objektiv, professionell und wissenschaftlich erfolgen und den Nachweis erbringen, dass Tauben gegen die Vogelgrippe unempfindlich sind. Das ist sicher nicht leicht, da das Vogelgrippevirus mit der Zeit mutiert.

Daher besteht weiterhin die Gefahr, dass in absehbarer Zeit weitere Ermittlungen erforderlich sein werden, um zu beweisen, dass die Brieftauben nicht anfällig für neue Arten von Vogelgrippeviren sind. Sie können an der zukünftigen Entwicklung des Taubensportes teilnehmen. Diese werden in den neuen Forschungsfonds der FCI einfließen.

In der Zwischenzeit bedankt sich der Taubensektor für die gute Zusammenarbeit!

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