Symptome Vogelgrippe beim menschen

Krankheitssymptome Vogelgrippe beim Menschen

Vogelgrippe ist mit einer relativ hohen Sterblichkeitsrate verbunden. Symptome der Vogelgrippe beim Menschen; Verlauf der Vogelgrippe. Allerdings zeigte keiner der fünf Betroffenen Symptome der Vogelgrippe. Der Mensch fängt die Vogelgrippe durch engen Kontakt mit Vögeln oder Vogelkot.

Der Mensch kann sich auch mit dem Virus infizieren.

Geflügelpestkrankheiten

Vogelgrippe ist eine aus Asien stammende und oft tödliche Erkrankung. Sie ist noch nicht in Deutschland aufgeführt worden. Was Sie über Symptome, Ursache, Therapie und Prävention wissen müssen. Vogelgrippe ist eine der Grippekrankheiten. Beim Menschen ist sie sehr rar, da die Grippeviren, die sie verursachen, fast ausschliesslich das Geflügelfleisch betreffen. Die Vogelgrippe wird daher auch als hoch pathogene Vogelgrippe (HPAI) oder Vogelgrippe bekannt.

Geflügelpest viren verbreiten sich in der Regel nicht vom Geflügel auf den Menschen. Die Vogelgrippe beim Menschen ist in Deutschland nicht bekannt. Bei der Ansteckung mit Influenzaviren ist die Krankheit oft sehr schwerwiegend. Die Vogelgrippe schadet vor allem dem Abwehrsystem und fördert so Bakteriensuperinfektionen, die oft zu einer starken Lungenentzündung führt. Die Vogelgrippe wird früher erkannt, desto besser sind die Aussichten.

Die Sterblichkeitsrate in Asien beträgt über 60 und in Ägypten unter 40 Prozent. Laut WHO wurden bis zu 859 Vogelgrippenfälle (verursacht durch das A-H5N1-Virus) beim Menschen auf der ganzen Welt bis einschließlich 2017 gemeldet. Über die Hälfe (453) starben an den Auswirkungen der Erkrankung.

Die Zahl der nicht gemeldeten Fälle von Vogelgrippe kann jedoch größer sein, da leichte Verläufe der Krankheit oft nicht erkannt und berichtet werden. Laut WHO konzentrieren sich die Ausbrüche der Vogelgrippe auf Vietnam, Indonesien und Ägypten. Zwischen 2003 und 2015 sind in den beiden fernöstlichen Staaten sowie in China rund 350 Menschen mit gut 250 Todesopfern erkrankt.

In Ägypten ist die neueste Reihe von Vogelgrippe-Infektionen beim Menschen aufgetreten. Ägypten ist das bevölkerungsreichste Bundesland mit den meisten Fällen von Vogelgrippe (359 von 2003 bis 2017). Laut Robert-Institut werden zwischen 2013 und 2017 auch etwa 1.400 Menschen mit der Vogelgrippe des Subtyps A - H7N9 (500 Todesfälle) infiziert sein.

Zwischen 2 und 5 Tagen nach der Infektion beginnen die Symptome der Vogelgrippe. Jedoch kann es bis zu 2 Wochen dauern, bis die ersten Symptome auftreten. Die Vogelgrippe hat wie die Schweinegrippe auch typische Magen-Darm-Probleme. Abdominalschmerzen, Durchfälle, Brechreiz und Brechreiz treffen nahezu die HÃ?lfte aller Menschen mit Vogelgrippe (Schweinegrippe: ca. 20 Prozent).

Konjunktivitis wird auch bei Menschen mit Vogelgrippe oft festgestellt. Geflügelpestinfektionen führen öfter zu schweren Atemwegserkrankungen als andere Erreger. Außerdem schwächt sie das Abwehrsystem. Zu den Symptomen einer Lungenentzündung gehören unter anderem schwerwiegende Kurzatmigkeit und manchmal blutige Auswürfe beim Aushusten. Die Vogelgrippe wird durch verschiedene Grippeviren ausgelöst. Der Proteintyp entscheidet, ob die entsprechenden Erreger einen schweren oder einen weniger schweren Verlauf der Vogelgrippe anstoßen.

Hoch pathogene Influenzaviren sind insbesondere die Influenzaviren A-H5N1 und A5N8 und lassen sich nur schwierig vom Huhn auf den Menschen übertrag. Eine Infektion erfordert einen intensiven Umgang mit dem infizierten Tier. Besonders bedroht sind Menschen, die wie in Asien gebräuchlich in der Nähe von z. B. Huhn, Ente oder Gans sind.

Die zweite Gruppe bestand aus Personen, die mit Geflügelfleisch arbeiteten. Die Übertragung von Influenzaviren erfolgt im unmittelbaren Umgang mit befallenen Tierarten (Schmierinfektionen) oder durch verunreinigte Umgebungsluft. Nicht nur die Tiere selbst sind von der Vogelgrippe befallen. Auch in großen Stallungen können Federn und Lüfte große Mengen an Grippeviren auslösen. In der Regel entsteht der begründete Verdacht auf Vogelgrippe im Rahmen einer Anamnese.

Sie sollten daher Ihren Hausarzt benachrichtigen, wenn Sie mit kranken Tieren (auch mit toten Wildvögeln) in Berührung gekommen sind. Es gibt in Deutschland keine erwiesene Weitergabe von Tieren auf den Menschen. Anders in Asien oder Ägypten. Mit der gezielten Prüfung eines Rachenabstriches in einem Speziallabor kann eine Vogelgrippe-Infektion nachgewiesen werden.

Eine der wichtigsten Maßnahmen bei der Bekämpfung der Vogelgrippe ist es, die infizierten Menschen zu entdecken und sofort zu identifizieren. Eine weitere Verabreichung ist immer so lange geplant, bis die Betroffenen andere nicht mehr infizieren können. Bei der medikamentösen Bekämpfung der Vogelgrippe mit Virostatika werden aus gutem Grund nur sehr schwere Verläufe oder geschwächte Patientinnen und Patienten behandelt.

So genannte M2-Inhibitoren wie z. B. Amantadine, Rimantadine sowie die Neuraminidase-Inhibitoren Osseltamivir und Sanamivir können das Abwehrsystem bei der Bekämpfung von Influenza-Viren stärken. Die Vogelgrippe wird in den meisten FÃ?llen mit Symptomen therapiert. Daher liegt der Schwerpunkt der medikamentösen Maßnahmen auf der Linderung der Symptome und der Vermeidung von Folgeerkrankungen. Fiebermittel wie z. B. parazetamol oder ASS ( "Acetylsalicylsäure") (nicht für Kinder) bis hin zu antibiotischen Mitteln zur Verhinderung zusätzlicher bakterieller Infektionen sind weitere Bestandteile der ambulanten Symptombehandlung der Vogelgrippe.

Die am häufigsten auftretende Form der Geflügelgruppe ist die Lungenentzündung. Wenn das Grippevirus die Lungenentzündung ausgelöst hat, ist die Behandlung mit symptomatischen oder viralen Mitteln wie den bereits genannten Neuraminidase-Inhibitoren. Ihre Heilungschancen bei Vogelgrippe sind stark abhängig von der Erregerart, dem Diagnose- und Behandlungszeitpunkt und der Versorgungsqualität.

Es wird davon ausgegangen, dass die amtlichen Daten zur Ausbreitung und Mortalität der Vogelgrippe nur einen kleinen Teil der tatsächlich aufgetretenen Krankheitsfälle abdecken. Die Sterblichkeitsrate bei sonst gesunder Bevölkerung in Deutschland beträgt rund 2 Prozentpunkte. Lungenentzündungen, die zur Aufnahme in die Klinik führen, können in bis zu 10-prozentigen Fällen zum Tod führen.

Für schwerkranke oder geschwächte Menschen beträgt diese Rate bereits über 25 Prozentpunkte. Die Infektionsgefahr bei Menschen mit Vogelgrippe ist sehr niedrig. Es sollten einfach Vorkehrungen getroffen werden, um die Vogelgrippe zu verhindern Sie sollten die direkte Umgebung von Geflügelstallungen oder Geflügelfarmen aussparen. Dies betrifft vor allem Destinationen wie Asien oder Ägypten, aber auch Vogelgrippe-Gebiete in Deutschland und Europa.

Prinzipiell wird bei der Geflügelverarbeitung ein besonders hygienischer Vorgang empfohlen. Geflügel sollte auch immer gut gekocht gegessen werden.

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