Symptome für Asthma

Asthma Symptome

Vergleichbare Symptome können auch Anzeichen für andere Krankheiten sein. Es kann, muss aber nicht unbedingt ein Vorbote von Asthma sein. Zu den Symptomen von Asthma bei Kindern gehören pfeifende Atemgeräusche, trockener Husten und Atembeschwerden. Anzeichen: Leichter Husten und drohende Kurzatmigkeit. Die Schleimhaut der Bronchien ist bei Menschen mit Asthma überempfindlich und ständig entzündungsbereit.

Charakteristische Symptome einer Asthma-Erkrankung

Die Wirkung gewisser Stimuli bewirkt bei der Asthmatik eine Verengung der Atemwege, neben der sich viskoser Schleifstaub ausbildet. Kennzeichnend ist oft ein Pfeif- oder Brummton, der hauptsächlich die Ausatmung begleitete - oft genügen solche Symptome für eine verhältnismäßig zuverlässige ärztliche Diagnostik, die jedoch noch durch weitere Abklärungen untermauert wird.

Selbst ein anhaltender Erkältungshusten ohne offensichtliche andere Asthmaursachen kann ein Anzeichen für eine dauerhafte Krankheit sein. Häufig sind die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt, können aber durch zielgerichtete Asthmamedikamente vorübergehend oder gar ganz ausbleiben. Am gefährlichsten bei Asthma ist der so genannte Asthma-Status, der nicht ohne weiteres durch Arzneimittel gestoppt werden kann und möglicherweise lebensgefährlich ist.

Eine Asthmaattacke mit schwerer Atemnot, die nicht schnell zum Stillstand kommt oder durch medizinisch verordnete Notfallmedikation, z.B. Valentin, geschwächt wird, sollte immer als medizinische Notlage angesehen werden. Werden Asthmatiker nicht richtig behandelt, kann es bei körperlicher Belastung zu einem so genannten Asthma bronchiale Spasmus (Bronchospasmus) direkt oder etwas verzögert kommen. Allerdings tritt dieses Problem nach großer körperlicher Anstrengung - zum Beispiel bei Hochleistungssportlern - auch außerhalb einer Asthmaerkrankung auf.

Die Betroffenen sollten daher eine Mischung aus Langzeitmedikamenten wie z. B. Pulsicort oder Symbolort, begleitet von einem Asthmatikum, in Betracht ziehen. 2. Was ist die Ursache für die Erkrankung? Am Anfang der Diagnostik erstellt der behandelnde Arzt eine sehr detaillierte Vorgeschichte. Wichtigster diagnostischer Parameter ist die so genannte zweite Luft (FEV1), da sie den Grad der Bronchialverengung angibt.

Im Anschluss an die Erstdiagnostik werden regelmäßig Lungenfunktionsuntersuchungen durchgeführt, um den Fortschritt zu überwachen und festzustellen, ob gewisse Therapien bei Asthma zu einer Besserung geführt haben. Wird der Asthmaverdacht durch diese Untersuchung nicht klar belegt, kann der behandelnde Arzt die Diagnosestellung mit einem so genannten Provoziertest bestätigen. Verringert sich der FEV1-Wert anschließend um mind. 20%, deutet dies auf eine asthmatische Krankheit hin.

Bei einer Verbesserung des FEV1-Wertes um mind. 15% ist Asthma in den Bronchien vorhanden, das behandelt werden muss. Teilweise sind auch Provokationsuntersuchungen der Luftwege notwendig, die unter strikter medizinischer Aufsicht durchgeführt werden, da während oder nach den Untersuchungen schwere Asthmaanfälle auftreten können. Die besonders schwerwiegenden Symptome von allergischem Asthma können durch gewisse vorbeugende Maßnahmen gegen Asthma Bronchiale wirksam reduziert werden.

Man unterscheidet zwischen der allgemeinen Empfindlichkeit eines bestimmten Allergens und seiner asthmainduzierenden Auswirkung - ob diese beiden Aspekte übereinstimmen oder nicht - oft nur aus der Zusammenfassung der Diagnostik der gesamten Anamnese und der Gesamtergebnisse der Untersuchungen. In der Regel werden allergische Untersuchungen in einer weitestgehend beschwerdefreien Testphase vorgenommen, eventuelle Antihistamine (antiallergene Medikamente) werden nach Rücksprache mit dem Arzt eingestellt.

Andere Untersuchungsmöglichkeiten sind Röntgenuntersuchungen der Lungen, eine Blutgasuntersuchung zur Bestimmung der Sauerstoffzufuhr, des Gasaustauschs und ggf. des Säure-Basen-Haushaltes im Körper sowie eine Sputumuntersuchung auf Keime und gewisse weisse Blutkörperchen (eosinophile Granulozyten), die ein möglicher Hinweis auf Asthma sind. Abhängig von der Frequenz und Stärke der Symptome werden die Krankheiten in drei Grade eingeteilt - leichtes, mittleres oder starkes Asthma - basierend auf den einzelnen Asthmatikerursachen.

Für Patientinnen und Patienten, die bereits eine Asthmatherapie bekommen, unterscheidet der Arzt wahlweise zwischen gesteuertem, teilkontrolliertem oder nicht gesteuertem Asthma. Als bekämpft wird die Erkrankung angesehen, wenn nicht mehr als zweimal pro Tag und Nacht Symptome von Asthma gemeldet werden, wenn die Funktion der Lunge in Ordnung ist und wenn die Erkrankung keinen Einfluß auf die Selbsttätigkeit hat.

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