Sporen Allergie

Allergie gegen Sporen

Die Sporen, die Fortpflanzungszellen der Schimmelpilze, sind für die allergischen Reaktionen verantwortlich. Liegt eine Schimmelpilzallergie vor, ist man besonders allergisch gegen die Sporen der Pilze, die vom Pilz in die Luft abgegeben werden. Schimmelsporen, die Krankheiten oder Allergien auslösen und Pflanzen schädigen können. Diese Sporen können sofortige Reaktionen auslösen.

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Schimmel im Haushalt kann zu Erkrankungen und Allergie führen - das ist heute bekannt. Aber kaum jemand glaubt beim Spaziergang im Wald oder im eigenen Hausgarten daran, dass auch im Freien schädliche Schimmelsporen umherirren. Am Max-Planck-Institut für Chemie und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben Wissenschaftler mit genetischen Analysen mehr als 100 Pilzspezies in der Raumluft aufgedeckt.

Pro m3 wurden zwischen 1000 und 10.000 Sporen gezählt. Bei der ersten systematischen Untersuchung dieser Bauart haben die Forscher ein gutes Jahr damit verbracht, den aus der Raumluft filtrierten Fein- und Feinstaub zu untersuchen. Zu den in der Lüfte vorkommenden Pilzarten gehören vor allem die Pilzgruppen auf Schläuchen oder Beständen, zu deren Repräsentanten sowohl populäre Speisechampignons wie Pilze oder Trüffeln als auch potentielle Erreger wie Pilze und Schimmelpilze gehören.

Die beiden Sporen werden von den Menschen inhaliert. Viele dieser Sporen können allergische Reaktionen oder andere Erkrankungen hervorrufen. Ulrich Pöschl vom Max-Planck-Institut für Chemie und Studienleiter sagte, die Sporen könnten genutzt werden, um zu untersuchen, ob sich das Ökosystem durch den Klimawechsel verändert.

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Sie können nicht richtig durchatmen, werden durch Juckreiz geplagt oder müssen sich ernähren, um nicht zu erkranken. In Deutschland leidet jeder fünfte Erwachsener und jedes dritte Kinder an einer Allergie. Die Vorbeugung und richtige Behandlung von Allergie wird in FOCUS HEALTH "Allergie" erklärt. Die Top-Experten für Allergie, Asthma und Neurodermitis in Deutschland. FOCUS HEALTH gibt Ihnen Antwort auf die wesentlichen Frage.

Schimmelallergie

Pilzsporen können unter anderem Pilzsporen eine Vielfalt von Erkrankungen verursachen oder fördern, die oft ärztlich nicht richtig interpretiert werden. Das Erkrankungsrisiko ist besonders hoch für Allergiker, Asthmatiker, Säuglinge, Schwanger, immengeschwächte Menschen oder auch nach Organtransplantationen und Chemotherapie. Rund 35% aller in Deutschland wohnenden Menschen sind allergisch. Der größte Teil davon bildet dabei die Heuschnupfenallergie (Pollenallergie), danach folgen Allergieerkrankungen durch Hausstaubmilben und Viehhaltung erwähnenswert ist hier speziell die Kätzchenhaltung.

Der Schimmelpilz für ist nach Professor Schata, Verein für, für ca. 1/3 aller aller Allergien mitverantwortlich. Allergieauslöser sind wie Alternaria alternata und Chladosporium cladosporides - diese gehören zu den häufigsten Allergieträgern - nur zwei von über 3000 allergieauslösenden Schimmelpilzsorten. Auch abgetötete Schimmelsporen können durch Immunreaktionen oder die von ihnen abgegebenen Mycotoxine ( "Schimmelpilzgifte") zu gesundheitlichen Problemen führen.

Mögliche Krankheiten und Leiden durch Schimmelbefall sind: Wegen des viel größeren Anteiles wurden hier nur die Allergien und Anzeichen einer Schimmelpilzallergie erwähnt. Der in die Zimmerluft abgegebene Pilzsporen setzt bei Berührung mit dem Schleimhäuten Stoffe frei, die Allergien auslösen können. Bereits bei sensiblen Menschen können kleine Mengen zur Auslösung einer Allergie ausreichend sein.

Die Sporen vieler Schimmelpilze erreichen aufgrund ihrer Größe und Aerodynamik die seitlichen Lunge. Im Körper kommt es nach dem Einatmen zu einer Immunantwort mit einer maximalen Latenz von 12h. Als allergieauslösend werden Pilzsporen bezeichnet, wodurch Schimmelpilzstäube, d.h. die Totalität an Pilzsporen und Schimmelpilzfragmenten (Mycelbruchstücke), als gefährlich im Sinn der Richtlinie für Gefahrenstoffe betrachtet werden (TRGS 907).

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