Spanische Grippe

Spanisch Grippe

Der Erste Weltkrieg geht zu Ende und eine weitere Katastrophe bringt viele Millionen Menschen um: die Spanische Grippe. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Spanische Grippe" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Bis heute ist die Spanische Grippe wohl der bekannteste Beweis dafür, dass Grippe nicht selten etwas anderes als harmlos ist. Die größte Welle der Vernichtung in der Geschichte. Lieblingsgespenst zur Vermeidung von "Impfmüdigkeit" ist nach wie vor die Spanische Grippe.

Spanische Grippe - Ein Erreger, der viele Menschen umgebracht hat.

Zwischen 1918 und 1920 hat die Spanische Grippe nach heutigen Einschätzungen rund 50 Mio. Todesopfer gefordert. Mediziner und Politiker waren von der Epidemie vollkommen überwältigt. Es dauerte bis 1933, bis das dafür zuständige Erregervirus isoliert wurde. So war es im Frühling 1918 nichts Spezielles, als eine Grippeepidemie Deutschland heimsuchte.

Die Reuters-Agentur berichtete im Monat März über eine "seltsame Krankheit", die aus Spanien kommen soll. Dass die Seuche alles andere als unschädlich war, wissen heute alle - und sie kam auch nicht aus Spanien: "Es ist bekannt, dass Spanien zu den Nicht-Kriegsländern gehörte. Im Frühling 1918 gab es eine Medienkonferenz, auf der verkündet wurde, dass die mysteriöse Seuche nun auch in Spanien existiere und dass selbst der Koenig daran krank geworden sei.

"Wilfried Witte schildert in seinem Werk "Belladonna und Quarantäne", wie 1918 Medikamente und politische Maßnahmen vollkommen überwältigt wurden und zunächst die Grippe ignorierten: "Kurzum, die Spanische Grippe kam in eine auf diese Grippe in keiner Art und Weise vorbereitende Gemeinschaft. "Von 1918 bis 1920 hat die spanische Grippe nach heutigen Einschätzungen etwa 50 Mio. Menschen das Leben gekostet.

Er meldet sich am vierten Tag des Jahres 1918 erkrankt. Ein paar Woche später erreichte die Grippe mit Hilfe von Transportern die französische Grenze. Witte: "In der Humanmedizin war eine Lehre entstanden, die von dem Robert-Koch-Studenten Richard Pfeiffer ausgegangen war, der ein Bakterien gewebe im Zeitkontext entdeckte. Haemophilus wurde als Ursache der Grippe angesehen.

Dies bedeutet, dass angenommen wurde, dass es sich bei der Grippe um eine bakterielle Erkrankung handelt. "Aber die großen Berühmtheiten irrten sich, aber einige Außenstehende waren schon 1918 auf dem rechten Weg. Ultravisible, filterbare Viren, das war der Ausdruck, der da vorkam. "Erst 1933 wurde das dafür zuständige Influenzavirus identifiziert - und seit den 1990er Jahren kennt man sein Genom.

Es war also ein Grippevirus, aber ein besonders agressives. Der Virologe Christian Drosten, der das Institut für Virusforschung an der Charité in Berlin leitet, kennt es sehr gut: "Wir bezeichnen dieses Erreger als H1 N1, H und N sind zwei Eiweiße auf der Haut. Sie haben die Zahl, weil die Medikamente damals anfingen zu zaehlen.

Das Wichtigste ist, dass es Oberflächenproteine auf dem Erreger gibt. Der Virologe verwendet sie, um Influenzaviren von einander zu trennen. Auch das menschliche Abwehrsystem verwendet die Oberflächenproteine, um die Erreger als Bedrohung zu identifizieren und sich zu verteidigen. "Das ist eine der großen Frage, ob der Fehler auf den Erreger zurückzuführen ist, und das war es auch.

"Die Hauptursache für die Konsequenzen der Grippe: das Grippevirus selbst. Doch es war nicht nur der Erreger. "Das menschliche lmmunsystem von 1918 war unvorbereitet. Vor allem die Verteidigung der Altersklasse zwischen 20 und 40 Jahren wusste nichts von diesem H1 N1-Virus.

Die Abwehrkräfte der Erkrankten liefen auf vollen Touren, konnten aber nichts gegen die bekannten Krankheitserreger tun. Diesen Grippe-Patienten konnte heute besser weitergeholfen werden. "Solange sich die Produktion von Impfstoffen nicht verbessert, kann eine schwere Grippepandemie immer wiederkehren. Man kann nur hoffen, dass die Konsequenzen weniger drastisch sein werden als 1918.

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