Schnarchen Therapiemöglichkeiten

Snoring Therapien

Krankheitsursachen sowie für Diagnostik und Therapie auf Basis der. Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen. Sie schnarchen durch die Nase? Da ist UKPS keine geeignete Lösung für Sie und es gibt andere Therapiemöglichkeiten. Die Luft kann nach der Therapie wieder freier durch den Hals strömen.

Kein Schnarchen mehr: Vorgehensweise der zahnärztlichen Therapie

Intensive Schnarchen kann auch zu unruhigen Nächten für Ihren Gesprächspartner führen ( WavebreakMediaMicro - fotolia.com)Um die therapeutischen Möglichkeiten des Schnarchens zu erläutern, sollten Sie wissen, worüber Sie sprechen. Und wie kommt der Krach in der Nacht zustande? Was hat Schnarchen zu bedeuten? Schnarchen ist eine Schlafkrankheit mit unterschiedlichem Schweregrad, die vor allem Menschen über 60 Jahre trifft. Bei Erschlaffung und Entspannung des Gewebes im Laufe des Schlafes können im Atemluftstrom weiche Gaumen und Suppositorien aufflattern.

Dies führt zu einer Lärmbelastung, die für den Partner meist sehr störend ist. Beim Rückfall von Kiefer und Lunge werden die Luftwege verengt, so dass die Atmung gestärkt wird. Infolgedessen flackert auch das Halsgewebe. Adipositas führt dazu, dass sich mehr Fette in den weichen Geweben des Halses ansammeln, was auch zu Schnarchen führen kann.

Alkoholika, Beruhigungsmittel und Schlaftabletten haben ebenfalls eine entspannende und damit schnarchfördernde Wirkung. Was sind die Konsequenzen des Geschnarchens? Das Schnarchen ist nicht nur lärmbelästigend, sondern kann für den Betreffenden weit reichende Konsequenzen haben. Angefangen von Tagesermüdung mit Konzentrationsschwierigkeiten und Sekundenschlaf bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie hohem Blutdruck, Herzinfarkten und Schlaganfällen können die Begleitsymptome des Schnarchens sehr unterschiedlich sein.

Wenn die Diagnose zu dem Schluss führt, dass vor allem eine große Feder zusammen mit dem rückfallenden Kiefer für den Lärm zuständig ist, empfiehlt es sich, eine Schnarchschiene auszubilden. Durch die Schnarchschiene wird ein Rückfall von Kiefer und Feder sicher vermieden. Vielleicht hört es ja auf zu schnarchen. Ist der Gaumen dagegen lang und erschlafft - evtl. in Kombination mit einem längeren Suppositorium - steht die Lasertherapie im Mittelpunkt.

Spezielle geschulte Zahnmediziner strahlen den weichen Gaumen und das Suppositorium mit einem Laser. Diese Massnahme kann das Schnarchen reduzieren und in vielen Faellen vollstaendig beseitigen.

Kann man Schnarchen und Schlafapnoen heilen?

Kann man Schnarchen und Schlafapnoen heilen? Dr. Joachim T. Maurer ist Stellvertreter des Klinikdirektors der HNO-Klinik der Universität Mannheim und leitet das dortige Zentrum für Schlafmedizin. Dr. Werner Waldmann sprach mit Dr. Maurer über die Behandlungsmöglichkeiten aus der Perspektive des HNO-Experten. Dr. Maurer, Sie betreiben eines der grössten Schlaflabors in Baden-Württemberg. Bei der Diagnose der Apnoe handelt es sich um eine Querschnittsaufgabe.

Wirkt sich das auf die Therapiemöglichkeiten aus? Dr. Maurer: Wenn uns Patientinnen und Patienten wegen Apnoe und Schnarchen besuchen und wir sie therapieren, wollen wir natürlich auch wissen, ob sie im Laufe des Schlafes wirklich besser mit Luft versorgt werden und ob sich sowohl die Atemwegserkrankung als auch der Schlafrhythmus durch die Behandlung erholen.

In interdisziplinärer Kooperation können wir unseren Patientinnen und Patienten das gesamte Spektrum der Therapie bieten, von der Beatmung des Adipositas-Hypoventilationssyndroms, einer Art von Atemwegserkrankungen im Zusammenhang mit schwerer Adipositas, über die Therapie der schweren Lungenentzündung und der zentralen Apnoe bis hin zur CPAP-Therapie bei der obstruktiven Schlafanfall. Dazu kommen Behandlungen mit Protrusionsschienen im Unterkiefer, verschiedene chirurgische Eingriffe, Positionstherapien und vieles mehr.

Teilweise müssen verschiedene Therapiemethoden in Kombination angewendet werden, was für uns ganz selbstverständlich möglich ist. In unserem Schlafmedizinischen Versorgungszentrum mit 20 Schlafplätzen haben wir ca. 6000 Patientinnen und Patienten im Jahr. Wenn der Patient mit der Atemschutzmaske nicht zurechtkommt, werden unter anderem Schienungen oder Positionstherapien verschrieben, und natürlich nehmen wir regelmässig an Untersuchungen zu bestehenden, aber vor allem neuen Therapiemöglichkeiten teil und erarbeiten diese selbst.

Falls wir als Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und damit in erster Linie die chirurgische Klinik jenen Patientinnen und Patienten, die eine Atemtherapie zunächst verwerfen, eine Atemschutzmaske anbieten, weil wir andere Behandlungen für weniger erfolgversprechend halten, dann werden es die meisten ausprobieren. Gewöhnliches Schnarchen, nicht pathologisches Schnarchen, ist wohl nicht schädlich, oder?

Dr. Maurer: Gewöhnliches Schnarchen ohne Atempause ist vermutlich harmlos. Auch bei Menschen mit Schlafapnoen findet man ähnliche feine Gewebemuster. Dies führt zu einer Schädigung der Nervosität im Hals- und Gaumensegel, was die Empfindlichkeit verringert, d.h. der Patient spürt nicht mehr richtig, ob der Luftweg offen oder zu ist.

Aus Schweden geht hervor, dass sich das harmlose Schnarchen zu einer leichten Apnoe ausweiten kann. Mit einer milden Apnoe können immer mehr Pausen in der Atmung hinzugefügt werden. So kann es eine nahe Verwandtschaft zwischen Schnarchen und Schlaf-Apnoe geben. Pädiatrische Schlafärzte vermuten, dass unbehandelte Schlafapnoen in der Kindheit die Schlafapnoen im Erwachsensein fördern könnten.

Dr. Maurer: Das könnte eine wichtige Funktion haben. Bei Kindern mit Schlafapnoen wird der Atem während des Schlafes oft nicht ganz geschlossen und dann durch den Atem geatmet. Ein weiterer Grund könnten die oben genannten Schwingungen durch Schnarchen sein. Wie kann man gegen habituelles Schnarchen ohne Atemstillstand vorgehen? Dr. Maurer: Ein aggressiver Betrieb macht ohnehin keinen Sinn.

Das flatternde Schnarchen kam danach nicht vor, höchstens ein scharfer Atem. Heutzutage werden weniger stressige chirurgische Eingriffe und schonende, schonende Therapien angewendet. CPAP-Therapien können auch gegen Schnarchen angewendet werden, aber die Krankenkassen übernehmen nicht die Behandlungskosten für habituelles Schnarchen. Wie findest du die so genannten Schnarchklammern?

Dr. Maurer: Sie zählen zu den weniger belastenden Therapien. Schnarchende Zahnspangen, so genannte Unterkiefer-Protrusionsschienen, wirken oft gegen das Schnarchen, aber einige Patientinnen müssen bei der Anwendung ersticken. Die Situationstherapie kann auch nützlich sein, wenn jemand nur auf dem Rueckenschnarchen ist. So haben wir beispielsweise zwei Smartphone-Apps geprüft und publiziert, die Schnarchern ihre Rückenposition ersparen.

In Mannheim haben wir erforscht, ob es gegen das Schnarchen helfen kann, wenn beim Schnarchen nur der Schädel gewendet wird. In zwei Drittel der Fälle gab es in der Tat eine spürbare Besserung. Dr. Maurer: Wenn der Patient die Nase verstopft hat, sollte dies natürlich ohne Schnarchen erfolgen, da die orale Atmung u.a. erhöhte Infektionen im Hals- und Bronchialbereich verursacht.

Die Nebenwirkung ist, dass bei etwa 50% der Menschen das Schnarchen zunächst wegfällt oder sich ausbessert. Auch wenn das Schnarchen nur für zwei oder drei Jahre aufhört, wird den Betroffenen und Verwandten vorerst weitergeholfen. Zusammenfassend bedeutet dies, dass solche Nasen-Dilatatoren auch gegen das Schnarchen wirken können, allerdings nur, wenn eine Nasenatmung vorliegt, die durch Erweiterung des Naseneintritts entfernt werden kann.

Kann man die Halsmuskulatur durch Blasinstrumente oder ein Didgeridoo schulen oder anspannen? Dr. Maurer: Das Halsmuskeltraining hat einen bestimmten Einfluss auf die Atemwegsstabilisierung. Wenn Sie also schnarchen und gerne solche Musikinstrumente benutzen, sollten Sie dies in aller Ruhe tun. Mit welchen chirurgischen Maßnahmen können Sie Schnarchen und Schlafapnoen therapieren und welche Gefahren sind damit verbunden? 4.

Dr. Maurer: Wir müssen das Schnarchen von der obstruktiven Apnoe abtrennen. Chirurgische Eingriffe können beim Schnarchen nützlich sein, wenn sie möglichst wenig Nachteile haben. Hierzu gehören radiochirurgische Eingriffe, Gaumensegel-Implantate und vielleicht auch bestimmte Nahtmethoden, bei denen nur Nähte verwendet werden, um den Gaumen leicht nach vorn zu bewegen.

Schlaf-Apnoe ist anders. Laut Untersuchungen gibt es zwei mindestens ebenso wirksame Eingriffe wie die CPAP-Therapie: die Luftröhrenschnittoperation, d.h. die Luftröhrenschnittoperation, und die Ober- und Unterkieferprotrusion, die die Atemwege öffnen und straffen. Im Einzelfall kann es jedoch nützlich sein, wenn der Patient alle anderen Behandlungen ausprobiert hat und mit keinem Eingriff zurechtkommt.

Von den über 1000 Eingriffen pro Jahr in unserer Praxis wegen Apnoe wird aus den erwähnten Ursachen eine Tracheotomie wegen einer obstruktiven Apnoe nur etwa einmal im Jahr durchführt. Obwohl diese OP routinemäßig ist und in kieferorthopädischen Praxen aufgrund von Fehlstellungen regelmässig ausgeführt wird, haben einige Patientinnen Schwierigkeiten mit der Idee, dass der Unterkiefer gesägt, verschoben und dann wieder verschraubt wird.

Jedoch sind die Patientinnen und Patienten, die sich für diese Methode entschieden haben, in der Regel mit dem Resultat einverstanden. So gibt es außer der Gesichtsmaske keine andere hochwirksame Behandlung der Atemstillstand. Die kontrollierten Untersuchungen - eine aus Schweden und die andere aus dem German Medical Journal - belegen, dass die Beseitigung von Tonsillen die Apnoe bei etwa zwei Dritteln der Betroffenen auslösen kann.

Dr. Maurer: Die Hochfrequenz wurde als erste minimal-invasive Methode zur Behandlung von Schlaf-Apnoe und Schnarchen eingesetzt. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig, aber die Erfolgsquote ist bei niedrigem Krankheitsrisiko mäßig. Dennoch macht die Radiofrequenz-Therapie natürlich Sinn, aber nur bei leichter und nicht schwerer Apnoe - und auch hier muss man wieder nachdenken.

Es gibt auch eine Stromtherapiemethode: die Elektrostimulation des Nervus hypoglossus, den sogenannten Herzschrittmacher der Zunge. Dr. Maurer: Wir testen dieses Prinzip seit langem und wissen nahezu alle unterschiedlichen System. Dies ist ein aufregendes Themengebiet, denn mit dem Herzschrittmacher können wir erstmalig die übermäßige Muskelrelaxation bei Menschen mit Schlafapnoen und einer normalen Körperanatomie unmittelbar in Angriff nehmen und so das eigentliche Wurzelproblem anpacken.

Bei einer wirksamen Anwendung dauert die Wirkung mindestens vier Jahre. Die zentrale Apnoe, die nicht durch eine Behinderung im Hals, sondern durch das Kontrollzentrum des Hirns hervorgerufen wird, wird mit dem Diaphragmaschrittmacher durchgeführt? Dr. Maurer: Bei dieser Methode wird der Nerven, der das Diaphragma liefert, regelmässig mit elektrischer Energie erregt.

Damit soll der Herzschrittmacher den mangelnden Atemtrieb bei zentraler Apnoe ausgleichen. Es ist auch hier klar, dass einige Patientinnen und Patienten von der Behandlung Nutzen haben werden, andere nicht.

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