Schnarchen Maske

Schnitzmaske

Eine CPAP-Maske hilft dem Betroffenen beim Atmen im Schlaf, kann die Krankheit aber nicht heilen. CPAP-Maske als Teil der Schlafapnoetherapie. CPAP, Bilevel, n-CPAP, Vollgesicht, Schnarchen, Die CPAP-Maske ist nicht schön, aber in vielen Fällen hilft sie gegen Schnarchen. Die Alternative zur Schnarchmaske - Dr. Alexa von Gienanth informiert!

Dr. Alexa von Gienanth widmet sich dem Thema "Nie wieder schnarchen".

Das Schnarchen CPAP| Dr. Schweikart

In Fällen einer schweren Apnoe gelten Beatmungen mit einer Positivdruckmaske (CPAP) als die beste Therapie. CPAP-Therapie ("continuous positiver Atemwegsdruck") wird seit Ende der 80er Jahre zur Therapie der Obstruktion der Schlafapnoe angewendet und ist nach wie vor der Goldstandard in der Therapie der schweren Atemstillstand. Bei reinem Schnarchen wäre es eine unzureichende Uebertherapie.

Das bedeutet, dass während des ganzen Beatmungszyklus ein konstanter Luftdruck angelegt wird. Die obstruktive Apnoe ist ein Zusammenbruch der Luftwege zwischen dem festen Gaumengang und dem Kehlkopfeintritt der Erkrankten, hervorgerufen durch den negativen Atemdruck beim Inhalieren und durch die anatomischen Änderungen, die mit einer Verschmälerung der Oberluftwege verbunden sind.

In den Schlaflabors wird der jeweils beste Behandlungsdruck bestimmt, der die Luftwege in jeder Schlafposition und Schlafphase offen hält und so für eine gesunde Beatmung sorgt. Am kritischsten ist in der Regel die Koinzidenz von Liegeposition und traumhaftem Schlaf (REM-Schlaf), da hier der Tonus am geringsten ist und die Lunge nach der Gravitation am weitesten in der Kehle zu finden ist.

Heutzutage sind Vorrichtungen, die den Atemdruck selbsttätig senken, Standard, was das Anziehen der Maske angenehmer macht. Mittlerweile gibt es auch eine Vielfalt verschiedener Maskierungssysteme, so dass individuelle Anpassungen nur noch in Ausnahmefällen erforderlich sind. Dabei kann der Ein- und Ausatmungsdruck völlig separat gesteuert werden. Werden bei CPAP-Drücken in der Regel nicht mehr als 12 Millibar vertragen, so wird z.B. beim Einatmen ein Luftdruck von 20 Millibar vertragen, da der Ausatmungsdruck z. B. 8 Millibar betragen kann.

Eine weitere Modifikation der Gerätetherapie sind die automatischen Therapiegeräte, mit denen innerhalb eines Zeitfensters von z.B. 7-12 Millibar das jeweilige Therapiegerät selbst den aktuellen Behandlungsdruck errechnet. Die Vorteile solcher Anlagen sind der niedrigere mittlere Druck, der nachteilige Effekt sind Aufwachreaktionen, die durch Schwankungen des Drucks hervorgerufen werden können. Bei komplexeren Atemwegserkrankungen, z.B. einer Kombination aus obstruktiven und zentralen Apnoen (Fehlfunktion der Hirnatmung), können BiPAP-ST-Geräte oder sogenannte Assistenzsysteme eingesetzt werden.

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