Schnarchen aus dem Rachen

Halsschnarchen

Während des Schlafes entspannen sich die Hals- und Rachenmuskeln. Schnarchen ist die unfreiwillig kontrollierte Muskelbewegung im Mund und Rachen. Das Schlafen und die Beruhigungsmittel entspannen Ihr zentrales Nervensystem und die Muskeln in Ihrer Kehle. Das Schnarchen wird durch eine Verengung des hinteren Halsbereichs während des Schlafes hervorgerufen.

Schnarchen: Jetzt endlich Frieden im Schlaf

Der schüttelte dem Lehrer die Hände, er schickte manchmal einen Bekanntenkreis rüber, sagt er, er habe auch das Dilemma. Und nicht nur er: Prof. Karl Hörmann sieht kurz aus der Türe seines Sekretäre. Im Flur sind alle Sessel besetzt, wo noch mehr Menschen mit "dem Problem" bereitstehen.

Weil sie schnarchen. Richtige Snorers sahen die ganze Zeit, und zwar so lauter, dass sie manchmal auch Drucklufthämmer ertränkten. Jeder Zweite wird im Verlauf seines Lebenszyklus zu einer nachtaktiven Ruhestörung. Die Hörmann AG benennt die Risikogruppen: So schnarchen z. B. eher männliche als weibliche, ältere und übergewichtige Menschen mehr als dünne. Wer Alkoholika zu sich nimmt, kann auch schnarchen, auch wenn er sonst so leise wie eine Maus ist.

Sie haben Glück, dass sie heute noch da sind. Aber das eine, das verlässliche, immer nützliche Mittel gegen die Lärmangriffe der Nacht, gibt es nicht. Weil "das Problem" ein anatomischer. Dabei ist der Aufbau eines jeden Menschen sehr verschieden, auch im Hinblick auf die am Nachtlärm teilnehmenden Organe.

Das Schnarchen entwickelt sich in den Atmungsorganen, so Hörmann. Zeigt auf den Bereich zwischen Maul, Schnauze und Blasrohr. Dort vibrieren die Schnarcher - und sie machen viel Lärm. Gelegentlich pfiff es in der Nasenspitze, weil es verstopfte oder zu schmal ist. Während des Schlafes entspannen sich die Muskeln von Rachen und Rachen.

Beim Schnarchen wird der Weichlappen von Muskel- und Knochengewebe im Hinterdrittel des Gaumenbereiches nach hinten gedrückt. Doch auch die Basis der Zunge kann die Quelle des Nachtschalls sein: der Lärm: Durch die muskuläre Entspannung gleitet der Zungenboden in den Nacken.

Wenn sich die Atemluft daran vorbei drückt, wird es lauter. Diese hängen im hinteren Teil des Halses und sorgen dafür, dass Speisen und Getränken nicht in die Nasenschleimhaut gelangen. Wenn dies zu lang oder zu locker ist, fliegt das Schiff in der Nacht im Atemwind - der Mensch schneit. Aber auch die Basis der Feder, an der die Feder fest in der Kehle sitzt, kann den Krach verursachen:

Wenn sich die Druckluft vorbeizwängt, gibt es Lärm. Prof. Hörmann sagt nur zwei Worte: "Schlaffe Muskel. Mit zunehmendem Alter werden die Muskelmasse schwächer, auch die im Hals. Je langsamer der Stoff, um so mehr bläst er in der Nacht in die Höhe. Von 25 bis 60 Jahren Schnarchen nur einer von vier MÃ?nnern.

"Erst mit 55, 60 Jahren beginnen sie mit dem Sägen", sagt Hörmann. Derjenige, der mit "dem Problem" zu ihm kommt, wird zunächst sehr präzise erkannt. Weil nicht jedes Schnarchen nur aufdringlich ist. Die Atemwege mancher Menschen sind so schmal, dass sie in der Nacht nicht atmen können - bis zu zwei min. lang.

Das " Upper Airway Resistance Syndrome " (UARS), bei dem das Material die obere Luftwege verkleinert, so dass der Atemwiderstand in den Atemwegen zunimmt und sie nur während der Belastung belüftet werden, betrifft vor allem die schlanken und die jüngeren Körper. "An den Geräuschen kann man oft ablesen, ob Schnarchen ungefährlich oder schädlich ist", sagt Joachim Maurer, der das Schlaflabor an der HNO-Klinik der Universität Mannheim leitet.

Das Schnarchen ist normal, es hört sich an wie jede Schnarchimitation - normalerweise ist nur der weiche Gaumen betroffen. Andererseits ist das Schnarchen oft unregelmäßig: Auf zwei oder drei Schnarchern kann eine halbstündige Unterbrechung folgen. Zur Vorbeugung des gefährlichen Schnarchens müssen die Patientinnen und Patienten zunächst einen Fragenkatalog zu Tagesschläfrigkeit und anderen Schlafstörungen durchlaufen.

Die Mediziner spüren die UARS-Schnarcher mit einer Blutdruckmessung auf: Eine Messsonde wird durch die Nasenspitze geführt, die feststellt, ob der Atmungswiderstand in der Nacht zunimmt. Nur wenn alle Untersuchungen unscheinbar sind, ist klar: Schnarchen ist nicht schädlich. Weil unbedenkliches Schnarchen unbedenklich ist. Für die Krankenkasse ein Kosmetikproblem wie z. B. ein Segelohr oder Schleifer.

Menschen, die in der Nacht Atembeschwerden haben, machen die Behandlung selbst - und akzeptieren daher recht mühsam. Wenn Sie dagegen nur schnarchen, ist "das Problem" in erster Linie Ihrem Lebenspartner zuliebe. Wenn Sie unregelmässig schnarchen, am Tag dauernd erschöpft sind oder Atembeschwerden haben, sollten Sie eine Untersuchung durchführen und feststellen, ob Sie an Schlafapnoe oder am Oberen Atemwegswiderstandssyndrom (UARS) leiden.

Durch ständiges Einblasen von Atemluft über eine Atemschutzmaske werden die Luftwege offen gehalten. Unbehandeltes, nächtliches Atmen erhöht das Bluthochdruckrisiko, erhöht das Herzinfarktrisiko, reduziert die Aufmerksamkeit und die Arbeit. Die Menschen mit UARS sind oft jugendlich und dünn - und werden deshalb oft als "harmlose" Schnarchern missverstanden. Die zuverlässigste diagnostische Methode ist die Messung des Drucks mit einer Messsonde im Halsbereich.

Ãber das Internet-Angebot www.bsd-web. de des Bundesverbandes Schlaf-Apnoe-Schnarcher können FachÃ?rzte sowie Self-helfergruppen gefunden werden. Auch das harmlose Schnarchen gehen die Ärzte konsequent weiter. Damit man überhaupt etwas tun kann, muss zunächst geklärt sein, wo der Schall auftritt. Die Atemwege in der Nasenwurzel sind zu schmal? Dies kann mit Nasenklemmen oder Nasensprays getestet werden, die die Nasenöffnung in der Nacht offen lassen.

Beim Schnarchen stürzt der untere Kiefer in der Nacht so weit zurück, dass im Nacken kein Raum mehr für die Atemluft ist. "Allerdings ist diese Technik nur dann geeignet, wenn der Pflegebedürftige noch Zahn hat, wenn er in der Nacht nicht schleift oder beisst und wenn der Kiefer sogar so weit nach vorn gezogen werden kann", sagt Hörmann.

Mit einer " Schlaf-Video-Endoskopie " können Ärzte die Kehle nach vibrierenden Geweben durchsuchen. Der schnarchende Patient erhält eine Schlaftablette, durch die er eine Röhre mit einer kleinen Fotokamera einführt, die ausspuckt, wo und warum die Atemluft zu Geräuschen wird. "Allerdings ist diese Technik nur für etwa jeden zehnten Schnarchern geeignet", sagt Hörmann.

In der Zwischenzeit verwenden Schnarchärzte diese Technik auch, um zu lange Suppositorien oder andere störende Halswirbel zu behandeln. Da das harmlose Schnarchen kein gesundheitliches Hindernis ist, sind sie so sanft wie möglich. "Möglicherweise hat jemand, der heute Schnarchen macht, in ein paar Jahren eine Schlafapnoe. Großflächige Operationen, bei denen das ganze Suppositorium abgetrennt und der weiche Gaumen drastisch reduziert wird, werden daher nicht mehr für harmlose Schnarcher angeboten.

Das Schnarchen ist auch nach einer OP kaum vollständig verschwunden. Doch oft genügt das für die gepeinigten passiven Schnarcher im nächsten Bett: Denn Schnarchen ist ein hochjedoch subjektiv empfundenes Phänomen. Es gibt jetzt Vorrichtungen wie das "Snorometer", die bestimmen sollen, ob jemand schlecht oder nicht. Aber das bedeutet auch, dass das Schnarchen auch eine Frage der Einstellung ist.

"Diejenigen, die den Krach ihres Lebensgefährten akzeptieren, werden dadurch weniger gestört", sagt Jürgen Zulley, Schlafwissenschaftler aus Regensburg. Wenn man nervös wird und in Schnarchwut gerät, weckt einen selbst der kleinste Schnorchel. In Zweifelsfällen hilft nur ein separates Zimmer - sowohl gegen den Krach als auch gegen die bevorstehende Beziehungskrise, sagt der Mannheim-Schnarch-Experte Karl Hörmann, bevor er den anderen Mann ins Behandlungszimmer wirft.

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