Schaufensterkrankheit op

Fensterkrankheit op

Wenn die Krankheit trotz Medikation und Training fortschreitet, ist eine größere Operation unter Vollnarkose nicht immer notwendig. Im Falle einer Schaufensterkrankheit mit belastungsabhängigen Schmerzen sollte eine weitere Diagnose eingeleitet werden. Dies wirft die Frage auf, ob diese Verengungen und Okklusionen durch Ballondilatation oder einen Stent entfernt werden können, oder ob eine verlängerte Okklusion durch eine Bypass-Operation überbrückt werden muss? kontrollierte Schmerzinjektionen, die oft nur eine vorübergehende Besserung bewirken, und schließlich minimal-invasive und mikrochirurgische Eingriffe. Lesen Sie im folgenden Artikel, wie Sie bei verkalkten Beingefäßen ohne Operation auskommen.

Die erste Stufe: Die passende Diagnose

Das intermittierende Klaudicatio ist eine Arterienverkalkung der Beingefäße. Bei rechtzeitiger Erkennung kann die Krankheit gut behandelt werden. Im fortgeschrittenem Entwicklungsstadium kann eine OP Erleichterung bringen. Spürt der Doktor den Pulsschlag an den Fußgelenken und Füssen nicht, kann dies ein Indiz für eine frühzeitige peripherische Arterienverschlusserkrankung sein, wenn geeignete Risikogrößen vorliegen.

Darüber hinaus liefern die CT- und MR-Angiographie wichtige Erkenntnisse für die Bewertung der umgebenden Gefässwand. Konservierend: Wir richten unsere Therapien immer ganz auf Ihre Bedürfnisse und das Krankheitsstadium aus. Prinzipiell empfiehlt sich ein vollständiger Nikotinentzug und eine Änderung der Lebensweise, um Risiken wie hohen Blutdruck, Zuckerkrankheit und erhöhten Blutfettwerten zu mindern.

Mit einer medikamentösen Behandlung kann die Durchblutung verbessert und die Thrombozytenadhäsion gehemmt werden. Darüber hinaus sind regelmäßige, überwachte Gefäßtrainings und Spezialübungen vonnöten. Chirurgisch: Befindet sich die Krankheit in einem fortgeschrittenem Krankheitsstadium oder ist eine weitere Versorgung notwendig, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie z.B. Eingriffe mit Hilfe der Katheter-Technik, Ballondilatationen und Stentimplantationen oder Operationen.

Ein chirurgischer Eingriff wird jedoch nur dann in Erwägung gezogen, wenn es das Krankheitsstadium verlangt. Auf jeden Fall werden Sie die Entscheidungen über die Behandlung immer zusammen mit Ihrem Hausarzt und den anderen Experten fällen. Darüber hinaus empfiehlt sich ein regelmässiges vaskuläres Training und eine Lebensstiländerung, um das Herzinfarktrisiko oder den Schlaganfall nachhaltig zu reduzieren und zu einem weitgehend alltäglichen Lebensstil wiederherzustellen.

intermittierendes Hinken

"Man spricht von einem angiografischen Eingriff", erläutert Dr. med. G. Girolami, Spezialist für Interventionsradiologie. "Mit einer kleinen Kanülenöffnung gelingt uns die Behandlung der arteriosklerotischen Verschlusskrankheit der Bauch- und Beingefässe, der so genannten Schaufensterkrankheit. "Ich habe meine Beinschmerzen immer gut verbergen können, schildert der 63-jährige Rainer Jürgen G. D. seine Krankheit.

"Zuerst fühlte ich mich kalt und schwach in meinen Beinen." Konnte ich nach einer kurzen Zeit nicht gehen, war ich sehr an den Schaufenstern gespannt. Charakteristisch für den Verlauf der Fensterkrankheit sind die Zeichen von Regenbogenjessen. Die Beine tun weh und die Betroffenen haben Schwierigkeiten, größere Entfernungen zu gehen", sagt Dr. Giorgio Giolid.

Das sanfte Vorgehen des angiografischen Eingriffs trägt dazu bei. Der ganze Klinikaufenthalt von Herrn Dr. med. Rainer G. D. G. war nur 4-stündig. "Ich war nachmittags wieder zu Hause und kann endlich lange Distanzen ohne Schmerz und ohne offenen Eingriff gehen." Im Gefässzentrum des Hamburger Westklinikums können neben der Schaufensterkrankheit auch pathologische Neoplasmen oder Gefäßerweiterungen (Aneurysmen) sowie Verlängerungen von eingeengten oder blockierten Dialyse-Shunts behandelt werden.

In dem neuen Gefässzentrum kooperieren Fachärzte aus allen einschlägigen Fachbereichen (Angiologie, Gefässchirurgie, Diabetes, Kardiologie, Röntgen). Neben der vollständigen Erhaltungstherapie kann somit eine große Anzahl von interventionellen Eingriffen durchgeführt werden. Für weitere Auskünfte und Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an das Hamburger AOK ((04101) 5442 -0 oder (040) 8199 2460).

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