Sarkoidose Typ 1

Die Sarkoidose Typ 1

wird im Laufe der Zeit in eine Riesenzelle vom Typ Langhans umgewandelt. Sarkoidose Typ 1 zeigt noch immer eine Spontanheilung von 70 Prozent innerhalb von 1 bis 3 Jahren. Normalbefund im isolierten extrapulmonalen Bereich. Bihilare Typ II-Lymphadenopathie mit Lungenbefall.

Eventuelle Warnschilder

Etwaige Warnsignale - die keineswegs nur auf Sarkoidose hindeuten - verstärken nach und nach den Hustenreiz, das Übelkeitsgefühl, anhaltende Grippe-Symptome und den Abnehmen. Außerdem können Knöchelschmerzen und Augenentzündung ein Hinweis auf Sarkoidose sein. Weil von Einzelfall zu Einzelfall sehr verschiedene Körperorgane betroffen sein können, kann sich die Erkrankung unterschiedlich manifestieren.

Im Verdachtsfall sollte eine Empfehlung an einen Lungenspezialisten ausgesprochen werden, da der Pneumologe die größten Erfahrungen mit Sarkoidose hat. Sarkoidose wird in drei Phasen auf der Grundlage von Röntgenbildern der Brust unterteilt: In der Stufe 0 kann keine Änderung im Bild festgestellt werden, obwohl (mit Ausnahme der Lunge) ein Teil des Organs Sarkoidose hat. In der Phase I finden sich im Bild vergrösserte lymphatische Knoten zwischen den beiden Lungenflügel (sog. Bihilar-Lymphadenopathie).

In Stufe II können Sie auch knotige Änderungen in der Lungenfunktion sehen. Stufe II umfasst auch den exklusiven Lungenbefall. In der dritten Stufe werden die Lungen permanent beschädigt. Dies ist eine pulmonale Fibrose, d.h. die Lungen wurden wie Bindegewebe umgestaltet, was zu einer Verminderung des Gasaustausches, der Lungenfunktion und der Lungenfunktion führt.

Darüber hinaus wird zwischen der akute und chronische Sarkoidose differenziert, wodurch besonders chronische Erkrankungen auch andere Organen (außer der Lunge) und spezielle Erkrankungen befallen können. Ein generelles Gefühl von Krankheit mit geringer Leistungsfähigkeit, hohem Fieber, Gelenkerkrankungen und roten, schmerzhaften Knoten unter der Oberhaut (Erythema nodosum) - vor allem an den Unterschenkel - steht im Mittelpunkt.

Trotz des manchmal schwierigen Anfangsverlaufs ist die Vorhersage eindeutig besser als bei der Sarkose. In der Regel sind dann die Lungen und das Lymphsystem davon befallen. Neben den Lungen und der Lymphdrüse sind vor allem in Form von Chroniken folgende Organe oft betroffen: Knöchel (5- 10%): Hier werden vor allem die Phalangen wie Vesikel (Ostitis Multiplexzystoide ) transformiert.

In Ermangelung eines Flüssigkeitsersatzes kommt es rasch zu einer erhöhten Natriumkonzentration im Blutserum, wodurch der Wasserverlust noch höher ist als der des Natriums (hypertone Dehydrierung). Leberwurzel und Mandel ( "Milz"): Hier verursachen die Sarkoidoseknoten eine meist symptomfreie Erkrankung.

Auch gibt es spezielle Formen der Sarkoidose, bei denen immer eine gewisse Organgruppe simultan erkrankt ist. Löfgren-Syndrom ist durch folgende Erkrankungen gekennzeichnet: akuten Sprunggelenkbefall (akute Arthritis), Lymphknotenschwellungen zwischen den beiden Lungen (bihilare Lymphadenopathie). Sie ist eine sehr akut auftretende Sarkoidose. Besonders die jungen Damen sind von dieser besonderen Art der Behandlung stark in Mitleidenschaft gezogen.

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