Sarkoidose Marker

Marker für Sarkoidose

Neue Marker in der Serumdiagnostik: Ficolin-III, Chitotriosidase. Aktivitäts- und/oder Prognosemarker? und ist damit ein Marker für die Granulombelastung und Krankheitsaktivität. zur Beurteilung der Aktivität der Sarkoidose, in Fragen der Transplantatabstoßung und bei Autoimmunerkrankungen. SACE ("Serum-Angiotensin-Converting-Enzym") als Marker für Sarkoidose.

Neuer diagnostischer Ansatz bei Sarkoidose

Sarkoidose ist eine systemische Gewebeerkrankung, bei der es zu starken Abwehrreaktionen kommt. Die Sarkoidose ist eine vielschichtige Erkrankung, weshalb die korrekte Diagnosestellung oft zu später oder gar nicht vorkommt. Deshalb untersuchen die Forscher auch die Fragestellung, mit welchen Markierungen das Erkrankungsmuster früher auffindbar ist. Als Subspezies der weissen Blutkörperchen spielt die Monozyt eine bedeutende Funktion im Abwehrsystem und spielt bei der Entwicklung der Sarkoidose eine große Rolle. 2.

Bislang haben die Forscher nur anhand der Oberflächenstruktur CD14 und CD16 die einzelnen Subgruppen differenziert - das könnte sich bald verändern. Die Forscher haben in ihrer jetzigen Untersuchung gezeigt, dass die Subgruppen der Moleküle durch die Ermittlung eines weiteren Moleküles, des sogenannten Schrägstrichs, genauer definiert werden können. Bei Sarkoidose Patienten wurde eine signifikant höhere Anzahl von monozytären Zellen gefunden, die für CD16 und für Verleumdung waren.

Bei dieser Krankheit können diese Stammzellen eine bedeutende Funktion haben. Das Ergebnis zeigt, dass eine Differenzierung dieser Subgruppen auch zu einem verbesserten Krankheitsverständnis beitragen kann. Jetzt wollen sie erforschen, ob der Slan-Marker auch neue Erkenntnisse über andere Erkrankungen bereitstellen kann.

Theme E-Zeitschriften - Lungenheilkunde / Abstract

Background:Über 90% aller Sarkoidose Patienten haben eine Lungenbeteiligung, die von bihilarer Mymphadenopathie bis hin zu diffuser Mykose reicht. Um den Krankheitsverlauf optimal überwachen zu können, sind empfindliche Marker der Erkrankungsaktivität erforderlich. Handelt es sich bei der spiroergometrischen Messung der alveolar-arteriellen Sauerstoff-Partialdruckdifferenz (P(A-a)O2) um einen aussagekräftigen Marker für die Sarkoidose-Aktivität? In 149 Sarkoidose Patienten wurde P (A-a)O2 zusätzlich zu den Röntgentypen, Lungenfunktionsparameter, serologische Biomarker und differentielle Zytologie in der bronchoalveolaren Spülung rückwirkend unter Stress bestimmt.

Dabei wurden die Patientinnen nach ATS/ERS-Kriterien in drei Patientengruppen eingeteilt: Gruppierung 0, P (A-a)O2<35mmHg; Gruppierung 1, P (A-a)O2>35mmHg und Gruppierung 2, P(A-a)O2>50mmHg. Lungenfunktions-Parameter (gesamte Lungenfunktion skapazität, Vitalfunktion und erzwungenes Exspirationsvolumen in einer Sekunde) und Lungendiffusionskapazität für Kohlenstoffmonoxid zeigen einen signifikanten Rückgang mit einem Anstieg von P(A-a)O2 (Gruppen 0-2; p<0,001).

Patientinnen mit einem P(A-a)O2 >35mmHg (Gruppen 1 und 2) wiesen deutlich erhöhte Konzentrationen von Neopterin-Serum auf als Patientinnen mit normalem P(A-a)O2-Wert (Gruppe 0) (p=0,002; p=0,041). Die Neutrophile und Eosinophile im BAL von Patientinnen mit einem P(A-a)O2 >50mmHg (Gruppe 2) waren deutlich größer als bei Patientinnen mit normalem P(A-a)O2-Wert (Gruppe 0) (p=0,014; p<0,001).

Bei allen Patientinnen mit P(A-a)O2 >50mmHg (Gruppe 2) musste nach der spiroergometrischen Untersuchung (p<0,001) eine retrospektive Immunsuppression durchgeführt werden. Fazit: P(A-a)O2 als Marker einer Belastungsstörung reflektiert die Aktivität und Schwere der Erkrankung bei Sarkose. Inwiefern P (A-a)O2 als funktionaler Progressionsparameter dient, muss weiter untersucht werden.

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