Sarkoidose Diagnostik Leitlinien

Leitlinien für die Sarkoidose-Diagnostik

Studien, Fallstudien, Richtlinien und Fallberichte registrieren. ((insbesondere bei V.a. Sarkoidose) o lues Serologie (TPHA, TPPA), eventuell VDRL. Tattoos (DD-Sarkoidose - weitere Diagnose.

Kirchengemeinde Kirsten D. Sarkoidose: Aktuelle Diagnostik und Therapie. "Naturwissenschaftlich fundierte Richtlinien für Diagnostik und Therapie", www.awmf-leitlinien.de.

Liquor-Diagnostik: Richtlinien für die Liquor-Diagnostik und Methoden-Katalog der....

In diesem pragmatischen Kurzleitfaden zur zerebrospinalen Flüssigkeitsdiagnostik werden auf der Grundlage klinischer Alltagsfragen fachliche Empfehlungen für die Wahl der Untersuchung für spezifische klinische Fragestellung sowie ein technischer Teil mit Informationen zur Voranalytik und zur Aussagefähigkeit der einzelnen Vorgehensweisen gegeben. Der Leitfaden wurde als Experten-Konsens von Wissenschaft und Klinik entwickelt und will als rationelle Grundlage für eine hochwertige und zugleich kostengünstige Liquor-Diagnostik begriffen werden.

Die Methodenkataloge schließen die Lücke zwischen Klinikern und Laborärzten und informieren über Probenvorbereitung, laborchemische Methoden und deren Bedeutung in der Klinik.

Sarkose

Lesedauer: 6 Minuten Sarkoidose (Boeck-Krankheit, ausgeprägt als "Buuk") ist eine langwierige Krankheit, die vor allem die Lungen, aber auch andere Körperorgane betrifft. In der Sarkoidose wird eine akut auftretende Krankheit (Löfgren-Syndrom) von einem dauerhaften Krankheitsverlauf abgrenzt. Bei chronischer Sarkoidose kann es zu einem Bindegewebsumbau der Lungen (Fibrose) kommen, der die Funktion der Lungen stark eingrenzen kann.

Sarkoidose tritt vor allem bei jüngeren Menschen zwischen dem Alter von zwanzig und vierzig Jahren auf; ein anderer Höhepunkt der Erkrankung (vor allem bei Frauen) liegt zwischen dem sechzigsten und siebzigsten Jahr. Die Sarkoidose ist eine sehr seltene Krankheit mit 10 bis 400 neuen Fällen pro 100 000 Einheimische.

Wie die Sarkoidose (Boeck-Krankheit) genau verursacht wird, ist nicht bekannt. Die Sarkoidose ist vermutlich eine Autoimmunerkrankung, d.h. eine Krankheit, bei der das Immunsystem gegen das körpereigene Körpergewebe gelenkt wird. Bei der Entwicklung der Sarkoidose spielt neben genetischen auch die Umwelt eine wichtige Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass der Mensch in der Lage ist, sich zu entwickeln. Sarkoidose ist in Schweden und Dänemark, aber auch in der afro-amerikanischen Population verhältnismäßig verbreit.

Manche Menschen vermuten, dass eine Ansteckung (möglicherweise mit Bakterien) Sarkoidose hervorruft, vor allem weil die Krankheit zu gewissen Jahreszeiten öfter auftritt. Eine weitere ungewöhnliche Tatsache für solche Krankheiten ist, dass Sarkoidose weniger häufig bei Rauchern auftritt als bei Nichtrauchern. Sarkoidose tritt in zwei Ausprägungen auf.

Bei etwa 90 % der Betroffenen liegt eine chronische Sarkoidose vor. Löfgren-Syndrom, das etwa 10-prozentig seltener ist, ist die Abkürzung für den Begriff der akuten Sarkoidose. Bei der akuten Sarkoidose (Löfgren-Syndrom) kommt es zu einer Schwellung und Gelenkschmerzen (Arthralgie). Kennzeichnend für das Löfgren-Syndrom (akute Sarkoidose) sind auch Trockenhusten, Erkältungskrankheiten, grippeähnliche Symptome und rötliche entzündliche Knoten der Erytheme.

Häufig verursacht Neurodermitis Beschwerden und ist vor allem auf der Streckseiten des Unterarms. Von der Sarkoidose sind auch die Knoten der Lymphe im Lungenbereich betroffen. Das Löfgrensche Syndrom (akute Sarkoidose) tritt nahezu immer innerhalb weniger Monate auf. Vor allem bei jungen Mädchen tritt der Akutverlauf (Löfgren-Syndrom) auf.

Bei der häufigeren chronischen Form der Sarkoidose kommt es zu einem langsameren Ausbruch und einer anhaltenden Persistenz der Sarkose. Bei Sarkoidose kann es sich um ein erstes Zeichen von Erkältungskrankheiten handeln. Die Sarkoidose tritt in fast allen FÃ?llen an der Lungen, nÃ?mlich am "Zwischengewebe" (Interstitium) auf. Bei einer großen Zahl von Patientinnen und Patienten treten die Hiluslymphknoten (Eintrittsstelle der Atemwege und Gefäße in die Lunge) auf und vergrößern sich.

Andere übliche Stellen im Organismus, die an Sarkoidose beteiligt sind, sind Lymphdrüsen an anderer Körperstelle (oft um den Hals), Leder und Milz, Muskeln und Herz, Auge und Hirn. Entsprechend vielschichtig sind die Möglichkeiten der Erkrankung. Häufig ist es so, dass das Bild einen starken Organbefall aufweist, aber nur wenige Beanstandungen.

Erythemen können auf der Schale auftreten (meist schmerzende gerötete Hautäste, meistens an der Vorderseite des Unterschenkels). Es können kardiale Arrhythmien oder andere kardiovaskuläre Symptome auftreten, da die granulomatösen Veränderungen bedeutende Strukturen des Herzens wie z.B. die Reizleitung beeinflussen können. Die Sarkoidose hat manchmal auch einen Einfluß auf das nervöse System, was zu nervösen (neurologischen) Erkrankungen führt.

Bei chronischer Sarkoidose kommt es in der Regel zu einer erneuten Heilung. Das Hauptrisiko bei einem sehr langen Lauf ist die pulmonale Fibrose (Bindegewebsumbau der Lunge). Außerdem wird das Herzen beansprucht, weil es größere Widerstände bewältigen muss, um das Gewebe in die Lungengefässe zu pumpt. Zu einer körperlichen Prüfung gehören die Bewertung der Epidermis und die Überwachung der Lungen und des Herzens.

Wichtig ist beispielsweise die Aufnahme des Brustkorbs (Thorax-Röntgen), um Anomalien im Eingangsbereich (Hilus) der Lungen und der Gefäße wiederzugeben. Bei Sarkoidose wird eine oder mehrere Gewebeentnahmen (z.B. aus Lymphdrüsen, Bronchen oder der Haut) durchgeführt. In der Regel erfolgt auch eine Lungenspülung (bronchio-alveoläre Lavage), um eine mikroskopische Auswertung der Zelle zu erhalten.

Einige andere Krankheiten können ähnliche Symptome haben wie Sarkoidose. Erwähnenswert ist die von der Sarkoidose durch histologische (feingewebliche) Untersuchungen zu unterscheidende Tuberkulose: Das Granulom (Gewebeknötchen) unterscheidet sich von einander (bei Sarkoidose werden sie von Ärzten als nicht kasifizierend bezeichnet). Grundsätzlich wird Sarkoidose so wenig wie möglich therapiert, aber das hängt vom jeweiligen Fall ab.

Oft genügt es, den Krankheitsverlauf wiederholt zu untersuchen und zu warten, bis die Sarkoidose nachgelassen hat. Bei schwerwiegenden Erkrankungen werden jedoch Arzneimittel verabreicht, vor allem bei schnellen Fortschritten, wenn das zentrale Nervensystem (ZNS), die Augen oder die Gesichtshaut betroffen sind oder wenn Symptome wie Kalziumüberschuss im Organismus (Hyperkalzämie) vorhanden sind.

Für diese chronisch schwer zu diagnostizierende Krankheit ist eine psychische Versorgung unbedingt erwünscht. Die Sarkoidose entwickelt sich in der Regel günstig. In der Regel tritt die akut auftretende Sarkoidose (Löfgren-Syndrom) nach einigen Wochen wieder auf und hinterlässt in etwa 30 % der Fälle bleibende Schäden an der Lungen oder anderen Organsystemen. In der Regel geht die Sarkoidose nach drei Jahren zurück.

Bei einer vorhandenen Sarkoidose können andere Geschlechtsorgane infiziert werden. Besonders lange dauert die Sarkoidose kaum an und verursacht zunehmende Schädigungen, so dass eine permanente Behandlung erforderlich ist. Die Sarkoidose ist bei etwa einem Prozentsatz der Erkrankten so stark (Herz, Lungen, Gehirn), dass eine Komplikation letztendlich zum Tod führen kann.

Selbsthilfe-Verein für Betroffene: Sarkoidosis Network e.V.

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