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Dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin liegen derzeit jedoch keine relevanten Informationen vor. Die weltweite Forschung an TB-Impfstoffen geht jedoch weiter. Koch Institut (www.rki. de/tuberculosis) und dem Deutschen Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (www.

dzk-tuberkulose.de). Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht derzeit keine Erhöhung. Tbc, Tuberkulose, Infektion, Krankheit, Röntgen, tbc.

Der Tuberkulosefall steht auf der Tagesordnung.

Mit 1,7 Mio. Todesfällen ist die TB eine der zehn häufigste Todesursachen der Welt. "Selbst wenn die Zahl der Tuberkulosefälle in Deutschland im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit mehreren Jahren leicht zurückgegangen ist, müssen wir unsere Bemühungen zur Tuberkulosebekämpfung verstärken", sagt Lothar H. Wieler, Vorsitzender des Robert-Koch-Instituts. Es gibt in Deutschland zeitgemäße und wirksame Möglichkeiten, die eine schnelle Diagnose und Heilung der TB und damit die Vermeidung von Folgeinfektionen ermöglichen.

Erreicht werden kann dies jedoch nur, wenn es niedrigschwellige Angebote für Patienten gibt und der Arzt auch an TB bei Beschwerden wie langem Erkältungshusten, nächtlichem Schwitzen, Fieber und Gewichtsverlust denkt. Das Robert-Koch-Institut erhielt nach ersten Angaben im Jahr 2017 5.486 Fälle von TB, gegenüber 5.949 im Jahr 2016 und 5.834 im Jahr 2015 (Datenstand 1. März 2018).

Die detaillierte Bewertung für 2016 ist in dem Ende letzten Jahres veröffentlichten Jahresbericht über die Tuberkulosepandemie enthalten. "Vor allem für vergleichsweise wenig tuberkulosekranke Staaten wie Deutschland wird der frühzeitige Nachweis von Infektionsketten und resistente Erreger immer wichtiger", sagt Lothar H. Wieler. Erfahrungsaustausch und Networking, besonders auf der Konferenz "Tuberculosis Today", ermöglichen es, das bestehende Know-how besser zu nützen und die Tuberkulosebekämpfung weiterzuentwickeln.

Auch die Konferenz in Berlin wird vom Bundesministerium für Gesundheitswesen gefördert. Organisatoren sind das Forschungszentrum Borstel, das Zentralkomitee für Tuberkulosebekämpfung und das Robert-Koch-Institut. Tuberkuloseüberwachung und -kontrolle ist nicht nur eine der Prioritäten des Robert-Koch-Instituts, sondern steht heute zu Recht mehr denn je auf der weltpolitischen Tagesordnung.

Im Anschluss an ein Treffen der Minister in Moskau Ende letzten Jahres soll die Frage der TBC zum ersten Mal auf der Generalversammlung der UNO im kommenden Jahr erörtert werden.

Konferenz am 19.3.2018 in Berlin

Aus Anlass des Welttuberkulosetages wird die Konferenz "Tuberkulose heute" am 20. April 2018 im Haus Langenbeck-Virchow (Luisenstr. 58/59, Berlin) stattfinden. Sie wird vom FZB (Forschungszentrum Borstel), dem Zentralausschuss Tuberkulosebekämpfung und dem Robert-Koch-Institut veranstaltet und vom FZB mitgestaltet. Auch in diesem Jahr wird es ein speziell auf Mitarbeiter des Gesundheitswesens, Krankenhäuser und Allgemeinmediziner abgestimmtes Forschungsprogramm zu den neuesten Erkenntnissen in der Tuberkuloseerkrankung mit besonderem Schwerpunkt auf dem praktischen Umgang mit Patientinnen und Probanden und Ansprechpartnern geben. 2008 wird das Projekt "Tuberkulose-Diagnostik und Tuberkulose-Therapie" durchgeführt.

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