Riems Ostsee

Die Riemser Ostsee

Sitzung Bezirksamt Riems Nach der Sperrung TO. "Wir Riems " - Heimatmuseum der Virenforschung Verfasser: Musée "Uns Riems" Verfasser: Musée "Uns Riems" Das Musée vervollständigt die Virologiegeschichte und Friedrich Loeffler, die im Löfflerhaus auf der gleichnamigen Seite gezeigt wird. Außerdem geht es um die Entstehung der Epidemien (jenseits der Maul- und Klauenseuche) der vergangenen Jahrtausende. Sie zeigt die Forschungsgeschichte der Inseln, aber auch das Wohnen und Wirken der Menschen auf der Riems und in den Jahren 1910 bis 2000.

Nach der Trennung des kommerziellen Teils vom Lehrstuhl wurde die Firma Riedel gegründet, da sie nicht Teil einer öffentlichen Institution sein durfte. Auf großen Ausstellungstafeln in den Räumen des Museums ist die Firmengeschichte bis zur jetzigen Firma Riemer Pharma und der dort angesiedelten IDT Biologika zu sehen.

Die Moskitoforscher von der Insellage Riems - OZ

Erreger können mit jedem Stachel weitergegeben werden. Dank eines Kunstduftes wurden bereits mehrere tausend dieser Schädlinge eingefangen und zur Begutachtung in ein spezielles Labor auf der Greifswalder Felseninsel Riems mitgenommen. Mücken sind Träger vieler Erreger. Besonders besorgt sind wir über die tropischen Spezies, die einwandern", sagt Helge Kampen, Insektenforscher am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI).

Jedes Jahr stirbt ein Hunderttausend Menschen und Tier auf der ganzen Welt an Krankheitserregern, die durch Mückenstiche verursacht werden. Die Gefährdung ist in Deutschland noch niedrig. "Man muss aber nicht warten, bis etwas passiert", sagt Helge Kampen. Für Versuche mit blutsaugenden Arthropoden wurde auf der Riemsinsel ein "Insektarium" eingerichtet - ein spezielles Labor, in dem sie züchtet werden.

Damit wollen die Forscher rausfinden, wie schädlich blutsaugende Tiere für den Menschen - und für landwirtschaftliche Tiere wie Rind, Schaf, Pferd oder Huhn - werden können. Im Jahr 2006 sind in Deutschland mehrere tausend Tiere an der blauen Zunge gestorben. Der Krankheitserreger wurde von einer einheimischen Mückengruppe - den Moskitos - übertragen. Wie weit die Tropen bereits fortgeschritten sind, zeigt sich daran, dass jedes Jahr mehrere tausend Moskitos in Deutschland erlegt werden.

Diese halfen mit ihren Beiträgen, dass die Forscher des FLI und des Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg bei Berlin bereits zwei Exoten in Deutschland nachgewiesen haben: die asiatischen Buschmücken und die asiatischen Tigermücken. Ähnlich wie die Buschmücken aus Asien können auch die Krankheitserreger von in Deutschland noch nicht aufgetretenen Erkrankungen wie Dengue-Fieber oder Chikungunya-Fieber weitergegeben werden.

Das LFI hat zusammen mit sechs weiteren Forschungseinrichtungen 148 Mückenfallen in Deutschland errichtet, zehn davon auf privaten Grundstücken in Mecklenburg-Vorpommern, zum Beispiel bei Stralsund und Bad Doberan sowie in der Mecklenburger Seenplatte. "Auf Friedhöfen gibt es viele Möglichkeiten der Mückenzucht", erläutert Helge Kampen. Mehr als 25.000 Moskitos von 41 Spezies wurden seit Anfang 2012 in ganz Deutschland eingeschleust.

Sie gibt Aufschluss darüber, welche Spezies in welchen Zeiträumen vorkommt. "Wir wissen viel weniger über einheimische Arten", so Helge Kampen. Vereinzelt werden hier wahrscheinlich auch Erreger auf Menschen übertragbar sein, die in einigen FÃ?llen Symptome einer milden ErkÃ?ltung haben. In den letzten Jahren hat die Stechmücke ihr Territorium weiter ausgebaut.

Dort, wo er trotz kühlerer Temperatur überwintert, gibt es mittlerweile drei Bestände - in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. "Sie zu bekämpfen macht keinen Sinn mehr", sagt Kampen. Mückenart in Deutschland aufzunehmen und das Infektionsrisiko einer eventuellen Krankheitserregerübertragung abschätzen zu können, besteht seit 2012 das Vorhaben "Mückenatlas".

Zu diesem Zweck fordern die Wissenschaftler, dass Mücken eingeschickt werden.

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