Rauchverbot in Tschechien

Das Rauchverbot in der Tschechischen Republik

Der tschechische Nationalrat hat jetzt ein Gesetz verabschiedet, das das Rauchverbot verschärft. Zum Glück ist das Rauchverbot jetzt völlig vom Tisch. Nach einem Jahr ist das Rauchen in Österreich verboten. Die Tschechische Republik will das Rauchen in öffentlichen Gebäuden nach dem Vorbild anderer Länder gesetzlich deutlich einschränken. Viele Hotels bieten noch Raucherzimmer an.

Erprobt auch in der Tschechischen Republik: Das Rauchverbot reduziert das gesundheitliche Risiko

Bild: Johann Roseauer, Radioarchiv des Böhmischen Radios Seit über 30 Jahren wird der 31. Mai als Welttag des Nichtrauchens gefeiert. Auch Tschechien hat im vergangenen Jahr einen ganz besonderen Schritt getan - es hat an diesem Tag ein strenges Rauchverbot eingeführt. Dies zeigen die Daten, die das Medizinische Statistische Amt am vergangenen Monat vorgelegt hat.

Dies zeigt, dass die Anzahl der für Raucher typischen Krankheiten nachgelassen hat. Zum Beispiel wurden 13,1 Prozentpunkte weniger Herzanfälle und 11 Prozentpunkte weniger akutes Asthma im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet, heisst es. Vergleiche wurden zwischen den Monaten Juli und September 2016 und 2017 durchgeführt, und es gab einen verhältnismäßig signifikanten Abfall der Ischämie, sagt Frau Dr. med. Májek vom Amt für Medizinische Statistik: Foto: Herr Dr. med. Gino Mrescoli, Frau Dr. med. Pixabay/CK0 " Während dieser fünf Monate im Jahr 2016 wurden über 60.000 Patientinnen mitgenommen.

Nicht überraschend ist für sie die Situation in Tschechien, sondern ein folgerichtiger Trend: "Das stimmt exakt mit dem überein, was in anderen Staaten geschah, als dort ein Rauchverbot auferlegt wurde. In den ersten fünf Lebensmonaten nach der Inkraftsetzung des neuen Rechts wurden knapp 10.000 Patientinnen und Patienten mit typischen rauchbedingten Krankheiten in Krankenhäusern behandelt", fügt er an.

Auf das Jahr hochgerechnet, konnten so 20.000 Menschen den Klinikaufenthalt verhindern, weil Rauchende ihren Zigarettenrauch nur an der Kneipe auffangen konnten. Die Wirkung des Nichtrauchergesetzes weist daher in eine gute Zukunft. Gleichwohl ruft Bundesgesundheitsminister Adams an die Adresse der Bundesregierung, dass es noch zu frueh sei, aus dem seit gut zehn Monate bestehenden Rauchverbot entsprechende Schluesse zu ziehen. 3.

Unterdessen beklagen sich die Anbieter von Landgasthöfen und kleineren Gaststätten, dass das Recht ihr Unternehmen ruiniert. Da es keine Raucherentwöhnung gab, habe er kürzlich etwa ein Drittel weniger umgesetzt, sagte ein Chef eines Restaurants aus Pilsen im TV. Aus diesem Grund bemühen sich jetzt auch mehrere Europaabgeordnete, das Rauchverbot in Pubs zu entschärfen. Nach den Vorschlägen von Bürgermeister David B. P. B. soll es auch in Restaurants möglich sein, getrennte Raucherräume einzurichten.

Auch in der Diskussion sieht Bundesgesundheitsministerin Günther W. B. G. W. B. die besten Argumente: "Ich weiss nicht, was Wichtigeres als das Thema Umwelt sein könnte. Lohnt es sich wirklich mehr, in einer Gaststätte zu saufen und zu räuchern, als die öffentliche Gesundheitsschutzmaßnahme? Ich als Gesundheitsministerin bin der zweite Standpunkt.

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