Rauchverbot Arbeit

Arbeit mit dem Rauchverbot

Könnte man hier auch das Rauchen verbieten? Am Arbeitsplatz rauchen oder nicht rauchen: Auch mit dem Neuen. Muß das Unternehmen einen Raucherraum zur Verfügung stellen? Das Rauchen am Arbeitsplatz und Rauchverbote auch auf Freiflächen. Das Rauchen bei der Arbeit ist eine häufige Ursache von.

Raucherverbot in der Firma? Eine Stimmung

Wenn es ums Thema des Rauchens geht, sind die Wellen hoch und auch im Berufsleben ist das Gesprächsthema eine Zündquelle: Wo kann denn nun mal geräuchert werden? Arbeitet der Rauchende wirklich weniger? Was halten Sie von einem unternehmensweiten Rauchverbot? Haben wir Sie befragt und mit dem Arbeitsrechtler abgeklärt: Vollständiges Rauchverbot, ist das möglich? Die 604 Nutzer auf der Mitarbeiterseite stimmten im Internet ab: 45 Prozente glauben, dass es keinen Sinn macht, in einem Gebäude zu Rauchen.

Genauso viele konnten sich aber auch mit einer "Räucherkammer" angefreundet haben - die sowieso nur von Raucherinnen und Raucher aufgesucht wird. Fünf Prozente denken, dass man eigentlich alles tun sollte, um überhaupt etwas zu tun - aber nur, wenn es niemanden nervt. Die Meinungen der 173 untersuchten Firmenvertreter (Personalverantwortliche und Führungskräfte) zu diesem Themenbereich sind noch deutlicher.

Bei mehr als jedem Zweiten (55 %) wird nur an der Außenluft geraucht. 27 Prozentpunkte der Unternehmensnutzer würden ein Sperren des ganzen Firmengeländes befürworten. Lediglich 14% und damit wesentlich weniger als bei den Mitarbeitern sehen die Raucher in den Raucherkammern eine gute Möglichkeit. 4% sind der Meinung, dass Sie an jedem Ort Raucher sein sollten, wenn es Ihren Mitarbeitern nichts ausmacht.

Der Jurist der OÖ Arbeitskammer, Ernst Stummer, sagt: "Das Problem des Rauchverbots ist in unserer Stellungnahme nicht wirklich auftaucht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die meisten Unternehmer aufgrund der bestehenden Vorschriften längst ein Rauchverbot in Arbeitsbereichen erlassen haben. Nahezu jedes Geschäft hat Vorschriften, die das Tabakrauchen in speziell ausgestatteten Räumen erlauben."

Es ist verboten, zu rauchen: Wenn keine Betriebsvereinbarungen zwischen dem Betrieb und dem Konzernbetriebsrat bestehen oder eine lange Betriebsübung stattfindet (die jedoch bei Bedarf aufgrund rechtlicher Bestimmungen verändert werden kann), haben die Mitarbeiter kein Recht auf Pausen. Kann sich ein Unternehmer in den Pausen ohnehin nicht gegen das Thema Tabakkonsum wehren?

Stumm: Während der Dienstpausen darf nicht gekippt werden, aber der Dienstherr kann festlegen, wo gekippt werden darf. Muss ein Unternehmer, der fordert, dass Zigarettenraucher für die Raucherpause "ausmerzen" müssen, dies bei allen Arbeitsunterbrüchen tun - z.B. bei Mitarbeitern, die nicht qualmen, aber auch dazwischen kleine, inoffizielle Unterbrechungen machen?

Die Arbeitgeberin ist nicht wie der Gesetzgeber an den strikten Gleichbehandlungsgrundsatz geknüpft, sondern es gelten die weniger strikten arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsätze. Ein unterschiedliches Behandeln von Raucherpausen und anderen (Kaffee-)Pausen wäre daher nur dann schwierig, wenn sie zeitlich miteinander verglichen werden können. Auch dann kann eine andere Therapie durch den Auftraggeber aus Gründen des Gesundheitsschutzes begründet sein.

Kann man die Unterbrechung als Ursache für eine Raucherpause bezeichnen? Still: Bildschirm-Pausen sind keine freie Zeit, sondern Arbeitszeiten und sind für andere Aktivitäten vorgesehen. Die Raucherentwöhnung kann nicht als Ursache für eine Raucherpause bezeichnet werden. Pausekultur: Rauchende vs. Nichtrauchende? Neben dem Gesundheitsaspekt und dem Schutz von Nichtrauchern geht es beim Tabakkonsum am Arbeitplatz viel häufiger um ein ganz anderes Thema: die Gerechtigkeitsfrage.

Wieviel Raucherpausen nehmen, wie viele nicht? Die Berufspsychologin verdeutlicht in diesem Artikel bereits, warum man aus der Bruchkultur der Rauchenden etwas lernen kann:

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