Rauchstopp Kalender

Smoke Stop Kalender

Eine gute Vorbereitung und Planung macht Ihren Rauchstopptag viel einfacher und vor allem erfolgreicher. Machen Sie sich bereit für Ihren Rauchstopptag und planen Sie ihn gut - das gibt Ihnen Sicherheit! BZgA bietet zum Thema Rauchstopp. Geben Sie Ihrem Arzt eine Liste, welches Organ wie schnell vom Rauchstopp profitiert, und tragen Sie diese Eckdaten in Ihren Kalender ein. Geben Sie Ihren Rauchstopptag in Ihren Kalender ein.

Raucherentwöhnung sollte für alle Rauchenden vergütet werden.

Nur 3 bis 7 Prozentpunkte der Nichtraucher können ohne Hilfe auskommen. Im Gegensatz dazu erzielt die strukturierte Raucherentwöhnung langfristige Abstinenzraten von 50 prozentual. Deshalb wollen die Lungenmediziner des Bundes und der Deutschen Gesellschaft für Lungenheilkunde (DGP) allen Rauchenden in der Bundesrepublik solche richtlinienkonformen Absetzprogramme als routinemäßige Therapiemaßnahme bieten können. Diejenigen, die mit dem Tabakkonsum beginnen wollen, sollten oder müssen, können den grössten Effekt mit einer strukturellen Raucherentwöhnung haben.

Nur 3 bis 7 Prozentpunkte der Nichtraucher können ohne Hilfe auskommen. Im Gegensatz dazu erzielt die strukturierte Rauchentwöhnung langfristige Abstinenzraten von 50 prozentual. Deshalb wollen die Lungenmediziner des Bundesverbandes der Lungenmediziner (BdP) allen Rauchenden in der Bundesrepublik solche richtlinienkonformen Absetzprogramme als routinemäßige Therapiemaßnahme bieten können. "Allerdings werden die Behandlungskosten für die Rauchentwöhnung von den Kassen nicht oder nur gering erstattet", bemängelt Dr. med. Thomas Herzing, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes für Lungenheilkunde, Bronchialmedizin und Allergien in der Lungenpraxis Berlin-Tegel.

Deshalb arbeitet die GDP zusammen mit anderen Wissenschaftsgesellschaften daran, dass Raucher in Kliniken direkt auf strukturierte Entwöhnungsprogramme in Ambulanzen oder in der Rehabilitation zugreifen können und die entstehenden Behandlungskosten von den Kassen erstattet werden. Warum sind Verhaltenstherapien und Anti-Raucher-Medikamente notwendig? Um mit dem Tabakkonsum aufzuhören, müssen die Betroffenen ihr eigenes Benehmen ändern, d.h. von ihren früheren Rauchergewohnheiten absehen und sie durch andere Verhaltensmuster ersetzten.

Viele Raucher sind jedoch hochgradig nikotinsüchtig, was bedeutet, dass sich ihr Körper an die beruhigenden und stimulierenden Wirkungen von Nikotin gewöhnt, was es ihnen erschwert, den Entzugssymptomen zu widerstehen, die nach einem Rauchstopp auftreten. Selbst geistig oder besonders beanspruchte Menschen finden es oft schwierig, konsequent mit dem Rauchen aufzuhören.

Zusätzlich zu Nikotinersatzstoffen in Tablettenform, Kaugummis, Lutschtabletten oder Inhalatoren können rezeptpflichtige Arzneimittel (z.B. Vareniklin - ein Nikotinrezeptor-Anatagonist, der die Nikotinwirkung verhindert) in Betracht gezogen werden, die sich als wirkungsvoll bei der Raucherentwöhnung erweisen. "Es ist daher nicht hinnehmbar, dass diese für eine dauerhafte Enthaltsamkeit notwendige Arzneimittelunterstützung vom Parlament als Lifestyle-Medikament deklassiert und damit von der Kostenerstattung durch die Krankenkasse ausgenommen wurde", unterstreicht Dr. Hermann Zimmermann.

Das ist eine Pressemitteilung des Bundesverbandes der Lungenärzte (BdP) und der Deutsche Gesellschaft in Deutschland.

Mehr zum Thema