Rauchstopp Auswirkungen

Smoke Stop Effekte

Es lohnt sich daher, mit dem Rauchen aufzuhören: die positiven Effekte. Das einzig richtige vorbeugende Mittel ist natürlich der Rauchstopp selbst. Einige Raucher können sich Sorgen machen, dass sie nach dem Rauchen zunehmen könnten. Sind Sie besorgt über die Auswirkungen des Rauchens auf die Menschen in Ihrer Umgebung? Das Rauchverbot hat zudem zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit ehemaliger Raucher.

Rauchstopp: Nicotin schädigt das Hirn mehr als erwartet

Tabakgenuss hat nicht nur Auswirkungen auf die Lunge der Raucher, sondern anscheinend auch auf eine Form des Rauchergehirns. Die Auswirkungen von Nicotin auf das Hirn sind permanenter als bisher vermutet. In der Schweiz wurde das Glutamat-System von Raucher Innen, Ex-RaucherInnen und NichtraucherInnen im Bereich des Zentralnervensystems miteinander kombiniert. Untersucht wurde ein Eiweiß, das die neurologischen Vorgänge im Hirn steuert: der Glutamatrezeptor 5 (mGluR5).

Der Anteil dieses Eiweißes im Hirn von Raucherinnen und Raucher wurde um durchschnittlich 20 bis 30 Prozentpunkte reduziert, in einigen Gehirnregionen gar um bis zu 30 Prozentpunkte. Ehemalige Nichtraucher, die im Schnitt 25 wochenlang enthaltsam waren, wiesen ebenfalls eine Reduzierung des Gehaltes an GluR5 von 10 bis 20 Prozentpunkten auf. "Dieser Wandel im Glutamat-System bei Raucherinnen und -rauchern ist in Umfang und Verbreitung weitaus grösser als bisher angenommen", sagt Co-Autor Dr. med. Gregor Hasler. 3.

Noch mehr Angstzustände bei Raucher? Ob die andauernden Änderungen im Glutamatsystem jedoch für das erhöhte Angstrisiko bei Raucherinnen und Raucher und für Adipositas bei Ex-Rauchern ursächlich sind, bleibt ungeklärt. "Im Hinblick auf die Wirkstoffentwicklung von Arzneimitteln, die auf das mGluR5-Protein wirken, ist zu beachten, dass die Auswirkungen bei Raucher und Ex-Raucher signifikant von denen bei NichtRaucherInnen abweichen können", erläutert der Berner Oberarzt.

Nicotin bewirkt eine belebende und besänftigende Auswirkung im Hirn.

Geraucht reduziert die Fertilität

Es ist schädlich, wenn man raucht. Hauptsächlich denken wir an Bronchialkrebs, Hirnschlag, Herzinfarkt oder rauchendes Bein. Aber auch die mehr als 5.000 chemische Substanzen, die Sie Schritt für Schritt in Ihren Organismus tragen, haben schwerwiegende Auswirkungen auf Ihre Fertilität, übrigens auch auf die Ihres Partner. Hier kann die Eizellenentwicklung, die Follikelreifung und die Bildung von Hormonen beeinträchtigt werden.

Der Tabakkonsum wirkt sich auf den Hormonhaushalt aus. Die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis in einem Kreislauf wird durch die Rauchentwicklung um ca. 10 bis 40% gesenkt. Je mehr Sie qualmen, umso niedriger sind Ihre Chance, eine Schwangerschaft zu bekommen. Außerdem wird der Embryotransport in die Gebärmutter und dessen Implantation bei Rauchern nach der Fertilisation beeinträchtigt.

Kreislauferkrankungen der Gebärmutter, die durch das Rauchen verursacht werden können, bedrohen den Schwangerschaftserfolg. In Rauchern werden weniger Eier gebildet als in Nichtrauchern. Wenn Sie mehr räuchern, entstehen weniger Eier. Sie als Raucher haben nach dem Ovulationsende eine niedrigere Chance auf Fertilisation, Implantation und Mutterschaft.

Außerdem wird das Risikopotenzial von Eileiterschwangerschaften und Bauchschwangerschaften gesteigert. In einer großen Untersuchung, in der 93.000 Personen nach der Wechseljahreszeit gefragt wurden, wurde festgestellt, dass Rauchende 14% öfter an Fruchtbarkeitsstörungen leiden als Nichtraucherinnen. Die gleiche Untersuchung hat gezeigt, dass die Frau, die frühzeitig mit dem Tabakkonsum begann und schwere Raucher in den Wechseljahren waren.

Du kannst vielleicht nicht selbst kiffen, aber dein Gegenüber schon. Natürlich lässt das Raucherlebnis Ihren Lebensgefährten nicht unberührt. Die Raucherentwöhnung steigert das Erkrankungsrisiko und die Potenz, die Ihrem Wunsch nach Kindern im Weg sein kann. Alle Toxine, die Ihr Gegenüber einatmet, schaden dem genetischen Material seines Spermas und vermindern seine Fruchtbarkeit.

Dieses veränderte Sperma kann für die frühzeitige Embryonalentwicklung nachteilig sein. Die Rauchentwicklung reduziert sowohl die Produktion von Sperma als auch deren Mobilität. Bei einer Schwangerschaft ersparen Sie sich und Ihrem Kind unnötiges Risiko, wenn Sie nicht mitrauchen. Durch das eingeatmete Kohlenmonoxid kommt es zu einer Verschlechterung der Sauerstoffzufuhr von Ihnen und damit auch von Ihrem Unkind.

Der Nikotingehalt im Rauch verengt die Gefäße und behindert die Funktion der Plazenta. Die möglichen Konsequenzen des Tabakkonsums für Sie als Schwangere: Außerdem haben Raucherkinder im Alter ein höheres Krankheitsrisiko, vor allem für Atemwegskrankheiten wie z. B. Asthma. Außerdem steigt das Risikopotenzial für Verhaltens- und Konzentrationsschwächen, besonders bei ADS.

Eine Rauchstopp ist für jeden möglich. Der Schadstoffgehalt des Zigarettenrauchs beeinflusst Ihre Fertilität und/oder die Ihres Lebensgefährten, unabhängig davon, ob Sie selbst oder durch den Passivrauchen Ihres Lebensgefährten geraucht werden. Die Rauchentwicklung beeinflusst die Hormonproduktion, die Eizellentwicklung und die Implantation der fertilisierten Eier in die Gebärmutter, was insgesamt zu weniger Schwangerschaftschancen führen kann.

Indem Sie mit dem Tabakkonsum aufhören, erhöhen Sie Ihre Chancen, ein Kind zu bekommen, und sparen sich zugleich eine Vielzahl von Gefahren, die für Sie und das ungeborene Kind aufblühen würden, wenn Sie während der Trächtigkeit geraucht hätten. Eine Raucherentwöhnung ist daher in doppelter Hinsicht sinnvoll. Holen Sie sich jetzt Hilfe für Ihren Rauchstopp!

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