Rauchfrei für Erwachsene

Nichtraucher für Erwachsene

Unterwegs zum rauchfreien Raum. Unterstützung im Umgang mit jungen Rauchern, grundlegende Informationen über Rauchen und Raucherentwöhnung, Strategien für. Der Drogenbeauftragte des Bundes fordert mit der Kampagne "rauchfrei unterwegs" eine rauchfreie Reise mit Kindern und "Kinder brauchen überall die besondere Fürsorge der Erwachsenen. Das gilt sowohl für ihr seelisches Wohlbefinden als auch für den Schutz ihrer Gesundheit.

Rauchentwöhnung - Centre for Addiction Help and Prevention

Wenn Sie - aus welchen Beweggründen auch immer - mit dem Rauchverbot Schluss machen wollen, dann ist das Schulungsprogramm "The Smokeless Program" die passende Lösung für Sie. Das in Kooperation mit der BZG und dem IQWiG entwickelte Ausbildungsprogramm wird seit Jahren erfolgreich angewendet. 7 Stunden, inklusive einer Informationsveranstaltung und Einführung, finden in Gruppen statt.

Mit einem Informationsabend am Vormittag, Information und Registrierung startet der Herbstkurs:

Nichtraucher - Zahlen und Fakten

In den Industriestaaten ist der Tabakkonsum die am häufigsten vorkommende vorbeugende Ursache für Todesfälle. Bei allen Altersklassen sind die Raucher höher als die Raucher, und sie haben auch mehr Zigarren. Doch in den vergangenen Dekaden hat sich das Verhalten von Rauchenden, insbesondere in den neuen Ländern, zunehmend dem von Männern angeglichen. Die Raucherinnenquote in der deutschen Frauenbevölkerung beträgt aktuell 26 Prozentpunkte.

Der Anteil der Rauchenden steigt immer noch. Im Gegensatz dazu ist bei Menschen seit vielen Jahren ein stetiger Abfall der Zahl der Rauchenden zu verzeichnen. Gegenwärtig liegt die Rauchentwicklung bei 34% der Männer. 85% der Bevölkerung raucht regelmässig, weitere 15% mitunter. Der gesellschaftliche Stellenwert beeinflußt auch das Tabakkonsum.

Akademikerinnen und Akademiker sind weniger häufig Raucherinnen und Raucher als andere Berufe. Die geschiedenen Menschen haben mehr geraucht als die Verheirateten oder Alleinstehenden. Die arbeitslosen Damen und Herren sind zudem öfter Raucher als die Erwerbstätigen. Im Jahr 2008 haben laut der BZgA-Affinitätsstudie mehr junge Menschen in der Bundesrepublik geraucht als je zuvor. 2008 waren es mehr.

Mit 16% ist die Rauchentwicklung bei 12 bis 17-jährigen Frauen etwa gleich hoch wie bei Jungs im gleichen Alter (15%). Die Rauchentwicklung in dieser Altersklasse betrug 2001 28% und fiel 2003 und 2004 auf 23% und 2005 weiter auf 20%.

Im Durchschnitt sind Teenager 13,7 Jahre alt und haben zum ersten Mal in ihrem ganzen Alter Rauch. Das Durchschnittsalter, in dem das tägliche Rauchverbot beginnt, beträgt zur Zeit 16 Jahre. Die Zahl derjenigen, die noch nie rauchten, ist gestiegen. In 2008 waren es 59% für junge Frauen zwischen 12 und 17 Jahren und 62% für Buben.

Die Rauchentwicklung bei den 18- bis 25-Jährigen ist signifikant besser als bei den Jüngsten. Seit 1997 ist die Rauchentwicklung bei den Herren auf 42% gesunken (2008). Für den Frauenanteil beträgt er konstant 44 Prozentpunkte. Die Quote der 18- bis 25-jährigen Jungendlichen, die noch nie rauchten, ist von 22% im Jahr 2004 auf 25% im Jahr 2008 gestiegen Es gibt eine Verbindung zwischen Lebensalter und Rauch.

Im Erwachsenenalter nimmt der Raucheranteil in den verschiedenen Altersstufen mit steigendem Lebensalter ab: Auf der einen Seite gelingt es einigen Menschen, ihr Leben lang mit dem Rauchen aufzuhören. Zweitens ist die Inzidenz und Sterberate der Rauchenden höher, was den prozentualen Nichtraucheranteil in älteren Altersstufen steigert. Die Tabakwarenpreise sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen und werden dies auch weiterhin tun.

Das ist für viele ein Anlass, das Thema Raucherentwöhnung aufgeben. Seit einigen Jahren haben mehr und mehr Menschen den Tabakkonsum eingestellt. Nicht jeder ist beim Tabakkonsum gleich. Ein Mann raucht mehr als eine Frau am Tag. Laut der Studie zur Suchtkrankheit 2006 verbrauchen 37% aller Rauchenden 20 oder mehr Tabakwaren pro Tag. Nach der Bestimmung der World Health Organization (WHO) werden sie als stark rauchend eingestuft.

Im Gegensatz dazu erfüllt nur 23% aller Nichtraucherinnen das Merkmal "starke Raucherinnen". Die hochgradig abhängig arbeitenden "Vielraucher" sind besonders von tabakbedingten Krankheitsbildern wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebspatienten bedroht. Allerdings nimmt das Infektionsrisiko mit der Anzahl der Jahre, in denen die Menschen rauchten, zu. Menschen, die viele Jahre lang nur wenige Raucher pro Tag sind, sind nicht weniger schädlich für ihre eigene Sicherheit als diejenigen, die viele Raucher über einen kurzen Zeitraum konsumieren.

Im Jahr 2008 wurden in der Bundesrepublik rund 88 Mrd. Exemplare abgesetzt, 3,8 Prozent ( "3,5 Mrd. Stück") weniger als im Vorjahresvergleich. Darüber hinaus wurden 21.849 t Feinschneidteile abgesetzt, was einem Rückgang von 2,4 prozentual gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Im Jahr 2008 wurden in der Bundesrepublik rund 22,5 Mrd. EUR für Tabakprodukte aufgewendet, 2,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresvergleich.

Bei den Verbrauchsteuern (nach der Mineralölsteuer) ist die Rauchsteuer die zweitgrößte Einkommensquelle für den Staatshaushalt. Die Steuerquote lag bei 13,6 Mrd. EUR - ein Rückgang um 4,8 Prozentpunkte gegenüber 2007, und die Ausgaben für Tabakkrankheiten und -tote werden auf bis zu 21 Mrd. EUR pro Jahr geschätz.

Davon entfallen rund ein drittel auf die direkten Gesundheitskosten und rund zwei Dritteln auf so genannten "indirekten Kosten" wie Produktionsausfall und Vorruhestand. Einige von ihnen sind nur dazu da, um den Geschmack und damit den Verkauf von Tabakwaren zu verbessern. Forscherinnen und Forscher prüfen ständig Rauch und Tabak, um festzustellen, welche Stoffe suchterzeugend und welche schädlich sind.

Helle Cigaretten beinhalten weniger Nicotin und etwas weniger gefährliche Begleitsubstanzen (z.B. Teer). Weil viele rauchende Menschen nach dem Wechsel zur leichteren Version öfter nach ihren Kippen suchen oder tief einatmen, um ihre übliche Menge an Tabak zu haben. Das Ergebnis: Am Ende absorbieren sie mehr Schadstoffe als Zigarettenraucher, die die "normal starke" Marke wie üblich einnehmen!

Deshalb dürfen Zigarettenhersteller ihre Produkte nicht mehr "leicht" oder "mild" nennen. Atmet ein Rauchender die beim Verbrennen einer Kippe entstehenden Substanzen ein, kann der Organismus unter "oxidativen Stress" geraten. Tabakerzeugnisse müssen seit 2004 strengere Warnungen aussprechen. Obligatorische Warnungen sind "Rauchen ist tödlich", "Rauchen kann fatal sein" oder "Rauchen verursacht erhebliche Schäden für Sie und Ihre Mitmenschen".

Sie müssen 30 prozentig auf der Frontseite eines Pakets liegen. Zusätzlich muss eine von 14 zusätzlichen Warnhinweisen wenigstens 40 v. H. der Packungsrückseite abdecken. Denkbar sind zum Beispiel "Raucher früher sterben" oder "Rauchen während der Trächtigkeit schädigt Ihr Kind". Für Tabakerzeugnisse, deren Verpackungen mehr als 75 cm2 groß sind, müssen die Warnungen auf jeder der Seiten wenigstens 22,5 cm2 umfassen.

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