Raucherhusten nach dem Aufhören

Nikotinhusten nach dem Aufhören

Die Symptome des Raucherhustens können auch auf schwere Lungenerkrankungen hinweisen, weshalb eine sofortige therapeutische Behandlung erforderlich ist. Versuchte es x-mal, schaffte es nie: Das Rauchen aufzugeben ist eines der schwierigsten Dinge auf der Welt für gewöhnliche Raucher. Nach spätestens einem Vierteljahr lässt der chronische "Raucherhusten" nach, Ihr Kreislauf stabilisiert sich, Ihre Lungenfunktion verbessert sich und Sie können wieder frei atmen. Wenn es Anzeichen von Unbehagen gibt, hören Sie sofort mit dem Rauchen auf, um ein weiteres Fortschreiten zu verhindern. Die Raucherhusten werden nach einigen Tagen schwächer und verschwinden nach einigen Monaten vollständig.

Hustenauslöser: Was bringt uns zum Aushusten? Gesundheitsgespräche | Bavaria 2 | Hörfunk

In 90% der Fällen sind oder waren COPD-Patienten stark rauchend. Deshalb hat diese Personengruppe morgens oft Hustenprobleme (mit Auswurf) und muss erst aushusten. Anders als bei der Asthmaerkrankung ist der Erkältungshusten bei chronischer Form und tritt oft bei körperlichen Anstrengungen auf.

Außerdem leiden Menschen in Fällen, in denen die Lungen besonders belastet sind, oft unter Atemnot, was einen starken Reizhusten induziert. Beim Raucherhusten kommt es zu einer relativ großen Sekretmenge. Sie ist meist morgens besonders kräftig, da sich nachts viel Schlamm gebildet hat, der im Schlaf kaum ausgehustet wird.

Jede weitere Reizung (Infektion, etc.) verschärft dann den Reizhusten noch mehr. "Wenn Sie mit dem Tabakkonsum aufhören, werden Sie in der Regel den Raucherhusten spürbar verbessern! Der Raucherhusten ist in den meisten FÃ?llen nicht ganz verschwunden!" Vor allem bei Älteren besteht oft ein Bezug zwischen Erkältungskrankheiten und Organproblemen, z.B. im Herz- oder Lungenbereich.

Selbst Flüssigkeitsablagerungen im Organismus verursachen oft Erkältungskrankheiten. Wenn es keine Lungenkrankheit oder andere Ursachen gibt, kann der oft übersehene Grund des Hustes auch im Bauch liegen: Während des gastroösophagealen Refluxes fliesst die Säure des Magens immer wieder in die Ösophagus (und in der Nacht auch wieder in den Larynx oder gar in die Lungen im Liegen).

Sie befällt die ungeschützte Schleimhaut in diesem Gebiet und führt zu einer entzündlichen Erkrankung, die in der Folge zu Erkältungskrankheiten führt. Der Grund dafür ist in der Regel ein schlecht verschlossener Mageneintritt. Der Rückfluss wird z.B. durch späte Mahlzeiten oder Alkoholkonsum am Nachmittag gefördert. Zur Vorbeugung (der Rückfluss und damit der Husten) sollte man natürlich eventuelle Trigger vermeiden.

Wenn trotz gründlicher Prüfung keine Hustenursache festgestellt werden kann, kann auch eine Fehlfunktion der Kehldeckel als Auslösung angesehen werden. Ein psychologischer Hustengrund ist auch vorstellbar, z.B. als Belastungsreaktion oder Symptome einer Nervosität.

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