Rauchen Erkrankungen

Nichtraucherkrankheiten

Deshalb bleiben Raucher oft viel zu lange in Sicherheit. Angefangen bei Krankheiten, die den Allgemeinzustand verschlechtern, wie Husten oder Schmerzen, bis hin zu absolut tödlichen Krankheiten wie verschiedenen Krebsarten, ist alles möglich. Die Raucher sterben häufiger nicht nur an Lungenkrebs, sondern auch an Krankheiten, die noch nicht als Folgen des Tabakkonsums erkannt wurden. Rauchen ist derzeit die wichtigste Einzelursache für Krankheit und vorzeitigen Tod in den westlichen Ländern. Rauchen ist sicherlich nicht die einzige Ursache für Krankheiten jeglicher Art.

Was sind die Konsequenzen des Rauchens? Die TechnikerInnen

Die chronischen Bronchien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sind die möglichen Langzeitfolgen des Tabakkonsums. Deshalb bleiben Rauchende oft viel zu lange in sicherer Umgebung. Das Rauchen ist nicht harmlos, verursacht aber keinen Schaden - ein gefaehrlicher Irrtum. Das Rauchen ist für den Organismus gesundheitsschädlich. Rauchen stellt eine erhebliche Belastung für den Organismus mit schädlichen Stoffen dar, die den Alterungsprozeß beschleunig.

Bei Rauchern löst sich die Hautspannung, wird faltiger und unelastischer. Die gelben Backenzähne und die verfärbten Fingerkuppen machen den Räucherofen alt. Über die Haelfte der normalen Rauchenden sterben fruehzeitig. Das Rauchen schadet den Blutgefäßen und begünstigt die Durchblutung. Chronischer Nikotingehalt ist mit einem höheren kardiovaskulären Krankheitsrisiko assoziiert.

Die Gefahr, einen Herzanfall zu bekommen, ist bei Raucherinnen und Rauchenden etwa zweimal so hoch wie bei Nichtrauchenden. Das Rauchen hat auch einen negativen Einfluss auf den Zuckerhaushalt. Das Rauchen reduziert nachweislich die Insulinempfindlichkeit der Haut. Es ist erwiesen, dass die Wahrscheinlichkeit, an Typ-2-Diabetes zu leiden, bei Raucherinnen und Rauchenden verdoppelt wird.

Dadurch wird auch das kardiovaskuläre Krankheitsrisiko und das Versagen der Nieren gesteigert. Beide sind bei Diabetes stärker verbreitet als bei nichtdiabetischen. Das Rauchen vergrößert das Sicherheitsrisiko noch mehr. Rauchender Tabak vergrößert das Lungenkrebsrisiko. Je nach Menge der pro Tag rauchenden Zigarren und der Häufigkeit der "Rauchjahre" bekommen Rauchende 20 bis 30 Mal öfter eine Lungenkrebserkrankung als Nichterwerber.

Besonders hoch ist das Gefährdungspotential für Menschen, die früh mit dem Rauchen aufhören. Passives Rauchen kann auch zum Lungenkarzinom führen. Lediglich weniger als zehn Prozentpunkte aller Lungenkrebsarten stehen nicht im Zusammenhang mit dem Konsum von Tabak. Ungeachtet dessen fördert das Rauchen die Entwicklung der chronischobstruktiven Bronchitis (COPD). Die chronisch entzündlichen Reize führen zu einer schrittweisen Umgestaltung der Atmungsorgane, die mit fortschreitender Krankheit immer enger wird.

Sie vergilben und werden unschön, sind öfter von Zahnkaries befallen und treten mehr aus. Da das Medikament das Abwehrsystem beschädigt, sind Zahnfleischinfektionen üblich. Das Risiko, an Mund-, Rachen-, Luftröhre- oder Ösophaguskrebs zu erkranken ist somit bei Raucherinnen und Raucher nachweislich höher als bei NichtraucherInnen. Rauchen ist auch mit folgenden Krankheiten verbunden:

Bei Raucherkindern ist die Rate der Fehlbildung (Embryopathie) ebenso hoch wie die Sterblichkeitsrate der Nachkommen. Außerdem steigt das Risikopotenzial für Frühgeburten, Fehlgeburten und Fehlgeburten. Die Neugeborenen von Rauchern haben im Durchschnitt ein geringeres Körpergewicht, eine schlechtere Entwicklung und später ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. Rauchen kann sich auch nachteilig auf die Geschlechtlichkeit von Mann und Frau auswirkt.

Rauchende haben zum Beispiel öfter eine Erektionsstörung als Nichterwerber.

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