Rauchbelästigung am Arbeitsplatz

Geruchsbelästigung am Arbeitsplatz

Vernunft: Die Gesetze garantieren einen "rauchfreien Arbeitsplatz". Noch hat sich kein Mitarbeiter über die Rauchbelästigung beschwert. Inwiefern schütze ich mich am Arbeitsplatz davor, mehr über Arbeitgeber, Arbeitsplatz, Nichtraucherschutz, Rauchen, Werbung und Effektivität zu lesen? Wir unterstützen Sie gerne bei der Schaffung eines risikofreien Arbeitsplatzes. Etwa drei Millionen Mitarbeiter arbeiten in Deutschland in Räumen, in denen regelmäßig geraucht wird.

Passive Rauchen am Arbeitsplatz

Passiver Rauch führt zu schweren Gesundheitsschäden, ist eine schwere Beeinträchtigung und ein Hindernis bei der Ausübung der Tätigkeit. Die Mitarbeiter haben ein einklagbares Recht auf einen Nichtraucherarbeitsplatz. Die Unternehmer sind dazu angehalten, geeignete Vorschriften und Maßnahmen einzuleiten und umzusetzen. Die Regelung 3 des Arbeitsgesetzes ist seit dem 01.10.1993 in Kraft, wobei in Art. 19 eindeutig festgelegt ist, dass der Unternehmer sicherstellen muss, dass andere Menschen im Bereich der Unternehmensmöglichkeiten nicht durch das Nichtrauchen schikaniert werden.

VO 3 zur Arbeitsgesetzgebung (Gesundheitsvorsorge, Art GV 3) vom 18.8.1993. Was bedeutet "operativ möglich"? An den meisten Arbeitsplätzen wird nicht geraucht. Dies bedeutet, dass das Rauchverbot nicht notwendig ist, um das Geschäft am Laufen zu erhalten. Damit ist der Unternehmer "operativ in der Lage", seine Mitarbeiter vor Tabakrauchemissionen zu bewahren.

Man kann an solchen Arbeitsplätzen die Durchführung des passiven Rauchschutzes fordern, ungeachtet von Mehrheitsbeziehungen, Gewohnheiten, "Stimmen" und strukturellen Bedingungen. Und was ist ein Arbeitsplatz? Ein Arbeitsplatz ist nicht nur der eigentliche Arbeitsplatz, sondern auch Aufenthalts-, Aufenthalts- und Besprechungsräume. Das Recht zu Rauchen? So steht es dem Unternehmer beispielsweise offen, dem Raucher einen eigenen "Raucherbereich" zur Verfuegung zu stellen, ist aber nicht dazu gezwungen.

Es gibt kein "Recht auf Tabakkonsum" am Arbeitsplatz. Welche Tätigkeiten üben sie aus? So können beispielsweise alle von mehreren Menschen benutzten Räumlichkeiten als rauchfrei deklariert und ihre Anweisungen durchgesetzt werden. Nicht rauchende Menschen müssen nicht zum Rauchen gedrängt werden und müssen auch keine "Zwischenlösungen" in Kauf nehmen (z.B. nur halbtägige Rauchfreiheit, Begrenzung der Zahl der gerauchten Raucher oder rauchfreier Raumteile).

Raucher bei der Arbeit - Starke Atemluft im Arbeitszimmer - Nachricht

Nicht Raucher sind in Kneipen oft besser vor Rauchen bewahrt als im Buero. Begründung: Die Gesetzgebung garantiert einen "rauchfreien Arbeitsplatz". Ein Mitarbeiter ist wesentlich länger bei der Arbeit als in seiner Gaststätte. Seit diesem Jahr ist dort das Rauchen verboten, aber was trifft auf den Arbeitsplatz zu? Nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts hat jeder Mitarbeiter prinzipiell ein Anrecht auf einen Nichtraucherarbeitsplatz (BAG, Az. 9 ZR 84/97).

Die Arbeitsstättenverordnung schreibt auch ein generelles oder mindestens in Einzelbereichen des Unternehmens geltendes Raucherverbot vor. Schliesslich hat der Unternehmer eine Sorgfalts- und Schutzverpflichtung gegenüber seinen Arbeitnehmern. "Daher muss er die Arbeitsbereiche gesundheitlich verträglich ausgestalten und seine Mitarbeiter vor gesundheitlichen Gefahren schützen", erläutert Dr. med. Christian Wilert, Fachanwalt für Gewerberecht in der Berliner Anwaltskanzlei hardening von Rechtsanwälten.

Was das im Einzelnen heißt, ist aber nicht reglementiert - und auch der Ausdruck "Arbeitsplatz" ist nicht festgelegt. Rechtsanwälte nennen den Arbeitsplatz den Raum, den das Betrieb dem Arbeitnehmer als Arbeitsplatz zur Verfuegung stellen und in dem er regelmaessig seine Arbeiten verrichtet. Doch was " Rauchfreiheit " in diesem Kontext ist, richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf.

Natürlich muss ein Nichtsnutzer keinen rauchenden Mitarbeiter im gleichen Amt haben. Wenn das eigene Arbeitszimmer zwar nicht geraucht ist, aber das Nebenzimmer des Rauchers oder ein mit Kettenrauchern gefülltes Arbeitszimmer, ist der Schutz des Nichtrauchers in Ordnung, solange die Türe dort zu ist. "Kaffee-Küche und Kopiereraum müssen dagegen frei von Rauch bleiben", erklärt Martin Preng, Leiterin des Referats für individuelles Arbeitsrecht beim DGB.

Der Gang ist schwieriger: "Wenn er der einzige und oft benutzte Weg zum Kopiergerät oder zur Mensa ist, dann ist er Teil des Arbeitsplatzes", erläutert Arbeitsanwalt Williert. "Das ist anders, wenn es der Weg zum Chefbüro ist, den der Mitarbeiter nur ab und zu geht." "Eine Firmenkantine, bestehend aus einem Zimmer, das in einen Nichtraucher- und einen Raucherbereich aufgeteilt ist, wird den Ansprüchen des Nichtraucherschutzes kaum gerecht.

Angestellte können fordern, dass eine Zwischenwand gezeichnet wird, zumal dies oft mit geringem Kraftaufwand möglich ist. Allerdings kann der Auftraggeber keine teuren Absauganlagen erwarten. Wenn ein Angestellter besonders empfindlich auf gesundheitliche Probleme reagiert, muss das Unternehmen alles tun, um Nichtraucher zu schützen. Dies betrifft beispielsweise die schwangeren oder stillenden Kollegen, die durch das Mutterschutzgesetz geschützt sind.

Das rauchende Büro im Flurviertel wäre für sie unzumutbar - auch bei verschlossener Zimmertür. "Die Arbeitgeberin muss sicherstellen, dass der Arbeitnehmer vor jeglichem Umgang mit Zigarettenrauch bewahrt wird", erläutert sie. Das Unternehmen kann auch das Zigarettenrauchen auf dem Gelände vollständig unterlassen. Ein allgemeines Raucherverbot auf dem gesamten Firmengelände, sowohl innerhalb als auch außerhalb, geht jedoch in der Regel über das angestrebte Maß weit hinaus. 2.

Dies würde das Recht der Rauchenden auf eine ungehinderte Persönlichkeitsentwicklung verletzen. "In der Natur muss das auch möglich sein", sagt er. Die Verabschiedung eines allgemeinen Rauchverbotes muss vom Gesamtbetriebsrat beschlossen werden. Aber auch wenn dieses OK vorhanden ist, darf der Vorgesetzte bei der Einstellung neuer Mitarbeiter nicht nachfragen, ob der Antragsteller raucht.

In vielen Betrieben gibt es Raucherzimmer. Dies erfolgt freiwillig: Rauchern steht es nicht zu. Der Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass die Beschäftigten der Städte keinen Rauchverbot während der Hauptarbeitszeit und keinen Rauchverbot haben (Az. 19 KV 3459/07). "Rauchen ist nur in Zimmern erlaubt, die nicht von Nichtraucherkollegen benutzt werden müssen", beschränkt Gewerkschafter perreng.

Bei Raucherzonen im Außenbereich ist kein Witterungsschutz erforderlich. Es gibt auch keinen Anspruch auf eine Pause für Nichtraucher. Nichtraucher müssen die üblichen Ruhepausen einhalten. Bewilligt der Vorgesetzte trotzdem Rauchpausen, kann er fordern, dass diese nicht auf die Arbeitszeiten angerechnet werden (Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Az. 4 TaBV 12/07). Daher ist es für Arbeitnehmer erlaubt, eine Rauchpause einzulegen.

Diejenigen, die trotz Verbot rauchen, können gewarnt werden und - wenn das nicht weiterhilft - aufhören (LAG Dusseldorf, Az. 16 Sa 346/07). Sollte eine Klage beim Vorgesetzten nicht erfolgreich sein, verbleibt nur die Klage. Allerdings sollte der Unternehmer zunächst - vorzugsweise in schriftlicher Form - über diesen Arbeitsschritt und eine festgelegte Deadline informiert werden, damit er den Schutz von Nichtrauchern verbessert.

Diejenigen, die das Geschäft lieber aufgeben, können wegen mangelndem Nichtraucherschutz ohne Einhaltung einer Frist aufhören. "Dann muss der Arbeitnehmer die gewohnte Sperrzeit für das Arbeitsentgelt nicht akzeptieren", sagt er. Der Arbeitnehmer muss aber auch seinen Vorgesetzten vor der Entlassung warnen und die Folgen abklären.

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