Rachitis

Krankheitserreger

Rachitis ist eine Störung des Knochenstoffwechsels, die in der Kindheit auftritt. Die Rachitis (griech. rháchis, Rücken, Wirbelsäule), gleichbedeutend mit der englischen Krankheit, ist eine Erkrankung des wachsenden Knochens, die in der Regel mit Vitamin-D-Mangel, mit einer beeinträchtigten Mineralisierung der Knochen und einer Desorganisation der Wachstumsgelenke bei Kindern einhergeht. Rachitis ist eine Knochenstoffwechselerkrankung bei Jungtieren, die bei erwachsenen Tieren Osteomalazie genannt wird. Beim Rachitis, auch bekannt als englische Krankheit, ist die Mineralisierung des Knochengerüsts des Kindes durch Vitamin-D-Mangel gestört.

Bei Kindern mit Rachitis treten weiche, deformierbare Knochen, Wachstumsstörungen und Knochenschmerzen aufgrund von Vitamin-D-Mangel auf; bei Erwachsenen Osteomalazie mit Spontanfrakturen.

dp="mw-headline" id="Definition">1 Définition Définition"mw-headline-Nummer" id="Definition">1 Definition.

Rachitis ist eine in der Kindheit auftretende Knochenstoffwechselstörung. Ein vergleichbares klinisches Bild bei älteren Menschen wird als osteomalazia bezeichne. Am häufigsten ist ein Fehlen von Vitaminen in Verbindung mit unzureichender Sonnenbestrahlung in Verbindung mit unzureichender Vitamin-D-Prophylaxe und/oder -Nahrung und damit unzureichender Vitamin-D-Aufnahme die Hauptursache. Auch eine Fehlanpassung kann zu Vitamin-D-Mangel führen.

Zusätzlich zum Vitamin-D-Mangel kann eine Vitamin-D-Stoffwechselstörung auch Rachitis verursachen. Die Ursache ist eine unzureichende Calcifediolbildung in der Niere und in der Leve. In den seltensten Fällen entwickelt sich das klinische Bild unter anderem durch: VITAMINE: VITA: D: Hypophosphatemie - X-chromosomal-dominanter vererbter Phosphat-Diabetes im Zusammenhang mit Unterphosphatämie, normalem Serumspiegel von Calcium, Nebenschilddrüsenhormon und Vitaminen E.

Rachitis: Ausstoßen des Knochenknorpelrandes der Rippchen, im Röntgenbild der Brust ersichtlich. Zunahme der basischen Phospatase i. S. Abnahme von Kalcifediol und/oder Calcitril i. S. Die Parathormonbestimmung im Blutserum kann zur Differentialdiagnostik verwendet werden. In der Regel ist die Dosierung bei Vitaminen D-abhängigen Gründen höher, bei Hypophosphatemie ist sie gleich geblieben. Liegt eine Stoffwechselstörung vor, sollte die zugrundeliegende Erkrankung therapiert werden.

Überspannungskategorie="H.C3.A4ufigkeit">Häufigkeit[[Bearbeiten> | | Quellcode editieren]>

Rachitis aufgrund von Unterernährung. Die Rachitis (griech. Rachitis, Wirbelsäule, Rückgrat), gleichbedeutend mit der englischen Volkskrankheit, ist eine Knochenerkrankung, die in der Regel mit Vitamin-D-Mangel, einer gestörten Mineralisierung der Gelenke und einer Zerrüttung der Wachstumsgelenke bei Kleinkindern einhergeht. Der Krankheitsverlauf, der den Rachitis bei Erwachsenen entspricht, ist osteomalazia. Die Rachitis wird durch eine unzureichende Kalziumphosphatkonzentration im Körper und die daraus resultierenden hormonalen Gegensteuerungsmechanismen verursacht.

Bei den häufigen Kalziummangel-Rachitis handelt es sich in der Regel um eine akquirierte Vitamin-D-Stoffwechselstörung oder einen Mangel an Kalziumzufuhr über die Ernährung. Die Symptome sind unter anderem Wachstumsbeschwerden mit Knochendeformationen und vor allem eine Dehnung der Knorpel-Knochen-Grenzen an den Knoten. Es enthält einen Zusatz von Vitaminen des Typs C, eventuell auch Kalzium oder Phosphor. Als Vorbeugung ist es häufig der Fall, den Kindern im ersten Lebensjahr eine einzige Tagesdosis des Vitamins C zu geben.

Man unterscheidet im Wesentlichen die durch Vitamin-D-Mangel verursachten häufigen Kalziummangel-Rachitis von den wenigen Phosphatmangel-Rachitis, bei denen die Beschwerden durch einen erhöhten Phosphatverlust mit dem Harn durch die Niere hervorgerufen werden. Die Balance des Calcium-Phosphat-Stoffwechsels wird durch die beiden wichtigen Faktoren Parathion, Kalzitron (Vitamin D) und Kalzitonin stark reguliert.

Das meiste Kalzium und Phospat wird in der Regel in der Knochenstruktur in Form von Hydroxyapatit zwischengespeichert. Besteht bei einem der beiden Mineralstoffe ein Missverhältnis zwischen Darmaufnahme und Nierenausscheidung, werden Konzentrationsschwankungen durch schnelle Lagerung oder Ablagerung aus dem Kieferknochen ausgeregelt.

Es ist nicht nur für den Einschluss von Kalzium und Phospat in die Gräten notwendig (Mineralisierung), sondern begünstigt auch deren Einnahme aus dem Verdauungstrakt und deren Regeneration aus dem Urin in die Niere. Kommt es zu einem Vitamin-D-Mangel, kann Kalzium nicht ausreichend aus dem Verdauungstrakt absorbiert werden. Dieser Kalziummangel verursacht einen ungenügenden Eintrag von Hydroxyapatit in die heranwachsenden Gebeine.

Menschen produzieren vor allem aus einem Cholesterinzwischenprodukt der Biosynthese, dem 7-Dehydrocholesterin. Unter dem Einfluss von ultravioletter Strahlung wird dieses vom Tageslicht in der Sonne zu Vitamin E3, in der Leder zu 25-Hydroxy-Cholecalciferol umgesetzt und dann in den Nerven durch die Hydroxyase auf das tatsächlich wirksame 1,25-Dihydroxy-Cholecalciferol (Calcitriol) umgeschaltet.

Es wird nur ein kleiner Teil des Vitamin-D-Bedarfs aus der Ernährung absorbiert (siehe dazu auch den Abschnitt über Vitamine D). 4 ] Die Produktion der wirksamen Variante von Vitaminen des Typs 3 wird viel weniger häufig durch einen kongenitalen Enzymmangel behindert (Vitamin-D-abhängige Rachitis des Typs 1 und 2). Rachitis kann auch ein Zeichen für eine Darmerkrankung sein, bei der nicht genug Kalzium absorbiert werden kann (Zöliakie, Mukoviszidose) oder für die Niere, bei der die Aktivität von Vitamin-D-Vorläufern eingeschränkt ist.

Gewisse Arzneimittel zur Therapie von epileptischen Erkrankungen (Phenytoin, Phenobarbital) können Rachitis hervorrufen, die auf eine verringerte Kalziumaufnahme im Verdauungstrakt und einen erhöhten Vitamin D3-Abbau zurückzuführen ist. In der zweiten bis dritten Lebenshälfte treten die ersten Anzeichen in Gestalt von Ruhelosigkeit, Nervosität, verstärktem Schweißausbruch und juckender Hautrötung (Miliaria) auf. Die Wachstumslücken sind bei älteren Menschen bereits geschlossen und ein Vitamin-D-Mangel führt nur zu einer Knochendeformation ohne die in der Kindheit üblichen Knochendeformationen.

Diagnostiziert werden die charakteristischen Beschwerden, die im Bild erkennbaren Knochenveränderungen und eine gesteigerte Wirkung der basischen Phospatase im Gehirn. Dies geschieht durch die Ermittlung des parathormonellen Hormons, das bei kalzipenischen Rachitis zunimmt und in der Phosphopenform üblich ist. In phosphopenischer Ausführung muss neben Calciumcarbonat auch Phospat substituiert werden.

Eine Knochenfehlstellung bei Kinder mit klassischer Rachitis heilt in der Regel eigenständig nach dem Ersatz von Vitaminen der Klasse C, bei starken Beindeformitäten (Orthesen) werden jedoch Oberschenkelschienen bevorzugt. Gemäß den Handlungsempfehlungen der DGPS bekommen Kleinkinder im ersten Jahr eine präventive Vitamin-D3-Dosis in Form einer Tablette ab der zweiten Woche des Lebens.

Dieser Ersatz wird für die gestillten und mit der Flasche gefütterten Kleinkinder während des ersten Lebensjahrs und, falls erforderlich, während des zweiten Winters empfehlen. Auch bei einer zusätzlichen Bereicherung von Industriemilch mit Vitaminen der Kategorie 2 wird die empfohlene Dosis als ausreichend unbedenklich angesehen, da Überdosierungssymptome in Gestalt von erhöhtem Blutdurst, erhöhtem Harndrang, anhaltendem Appetitverlust, Obstipation und Gedeihstörungen nur in Ausnahmefällen bei Dosen über 2.000 IE aufgetreten sind.

Der Rachitidesive morbo puerili .... Nach den Knochenfunden und Forschungen an Ägyptischen Müttern gibt es Rachitis aus der Urzeit zu allen Zeitpunkten und in allen Erdteilen. Ungefähr hundert Jahre später wurde der Begriff Anglorum-Krankheit ("englische Krankheit"[9]) von der Firma Pfeiffer ausgelobt. Im 19. Jh. gab es endlich eine Ansammlung von Aufsätzen über Rachitis.

8 ] In Deutschland tauchten nach den Kriegen wegen Unterernährung wieder Rachitis auf. Der Grundstein für die Behandlung dieser Erkrankung wurde erst zu Beginn des 20. Jh. in Großbritannien gelegt. Interessant ist, dass die Erkrankung auch die britische Oberklasse erkrankte. Aufgrund ihrer verglasten Gewächshäuser konnte nur wenig UV-Licht durchgelassen werden, was auch bei einem hohen Wohnstandard zu Rachitis führen kann.

Regelmässige Dosen von Dorschleberöl beugen der Erkrankung vor, da Dorschleberöl besonders vitaminreich ist. Die Rachitis tritt bei in Menschenobhut lebenden Tierarten auf, insbesondere bei heranwachsenden Vogelarten, Kriechtieren und Lurch. Neben einem absolut eminenten Kalzium- oder Vitamin-D-Mangel und künstlichem Licht ohne UV-Anteil ist das Kalzium-Phosphor-Verhältnis in Lebensmitteln oft zu niedrig.

Eine übermäßige Phosphoraufnahme reduziert die Entstehung von aktivem D-Vitamin ( "1,25-Hydroxy-Vitamine 2 und 3") in den Nerven, so dass die Kalziumaufnahme aus dem Verdauungstrakt reduziert wird. Rachitis kommt bei Singvögeln, Sittichen und Hühnern vor, die mit Getreidemischungen auf einer Seite aufwachsen. Durch eine Ernährungsumstellung und ergänzende Verabreichung von Kalzium und Vitaminen wird die Behandlung durchgeführt.

Gekrümmte Kieferknochen können nur durch eine korrigierende Osteotomie und anschließender Knochensynthese wiederhergestellt werden. Ein unzureichendes Kalzium-Phosphor-Verhältnis (hoher Kalziumgehalt von Tierfleisch oder Insekten) und Defizite an Vitaminen der Kategorie A, Kalzium und/oder UV-Licht sind auch die Hauptursachen von Rachitis, aber auch ein Übermaß an Viroxyd.

Es können vorbeugend 200 I.E./kg und Tagesvitamin D1 verwendet werden, wobei das Fleisch mit einer Vitamin-Mineralstoff-Mischung gefüttert wird. Im Amphibienbereich ist die Einseitigkeit der Ernährung von chitinreichen Tieren (Ca- und Vitamin-D-Mangel) die Hauptursache für Rachitis. Durch eine Ernährungsumstellung und ergänzende Verabreichung von Kalzium und Vitaminen wird die Behandlung durchgeführt. Rachitis ist bei Haussäugern sehr rar.

Rachitis kann bei einem Hund zwar versuchsweise verursacht werden, kommt aber so gut wie nie vor. 507-517 Seiten 3 (2008) Rachitis (englische Erkrankung, zwei Gliedmaßen). Deutschland, Berlin/ NY 2005, S. 1211, S. 1211, ISBN-Nr. 11-015714-4. K. S. Scannon (Hrsg.): Réunion der Expertengruppe für Vitamine D11-12 Oktober 2001, USA.

Eingetragen am 20. März 2006 als Download als Download: Download unter: ? ancd R. Schnabel, D. Haffner: Diagnostics and Therapy of Rickets. 2. Direktmedia, Berlin 2004. J. F. L. Cappel: Versuche einer kompletten Studie über die Seuche. Berlins et al. 1787. F. Glisson: Die Rachitiden leben in der Nähe von Portland und Umgebung von Málaga.

Londons 1650. Und ? lrmtraut Sahmland: Rachitis.

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