Rachenentzündung

Pharyngitis

Das erste Anzeichen einer Pharyngitis ist oft das typische "Kratzen im Hals". Der Arzt spricht von einer Pharyngitis, wenn die Schleimhaut zwischen Gaumen und Mandeln infiziert und schmerzhaft gerötet ist. Pharyngitis ist eine der häufigsten Ursachen für einen Arztbesuch, besonders in den Wintermonaten. Pharyngitis ist eine der häufigsten Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Kratzer und Halsschmerzen beim Verschlucken können eine Pharyngitis hinter den Symptomen hervorrufen.

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Das erste Zeichen einer Pharyngitis ist oft das für sie charakteristische "Kratzen im Hals". Die Kehle ist rauh und ausgetrocknet, oft haben die Beteiligten das Bedürfnis, sich zu säubern. Wenn man in den Halsbereich schaut, sieht die Halsschleimhaut klar rötlich und brenzlig aus.

Pharyngitis durch ein typisches Atemwegsvirus kann auch mit einer Fiebererkrankung verbunden sein. In den meisten Fällen treten auch andere Symptome einer Erkältung auf, wie eine entzündliche Schleimhaut (Erkältung/Rhinitis), Rauheit, wenn sich die Entzündungen auch auf den Larynx oder die Stimmlippe ausbreiten, oder Erkältungshusten, wenn die Lungen betroffen sind. Bei einer akuten Pharyngitis als Teil einer Grippeinfektion verheilt sie in der Regel binnen weniger Tage ohne Probleme.

Schwere grippeartige Beschwerden mit starkem Kopfschmerz und starkem Kopfschmerz weisen auf eine zusätzliche Bakterieninfektion (Superinfektion) hin. In den Nacken blickt man auf leuchtend rote, angeschwollene Tonsillen mit weißlich-gelblichem Belag (Angina tonsillaris) oder - in der Regel bei Patientinnen ohne Tonsillen - auf leuchtend rote, eingedickte Seitenfäden (Angina lateralis). Außerdem sind die Halslymphknoten angeschwollen.

Wenn der Halsschmerz sehr abrupt und heftig einsetzt, mit starkem hohen Fieber und schlechter Allgemeinzustand einhergeht, sollte man im Laufe des Winters an eine wirkliche Erkältung (Grippe) gerade noch einmal überlegen und so rasch wie möglich den Familienarzt per Telefon ansprechen und um einen Besuch mit sehr heftigen Beanstandungen bitten. Bei einer chronischen Pharyngitis tritt sie nicht schlagartig auf, sondern macht sich über mehrere Monate durch ein leichtes Unwohlsein bemerkbar. in der Folgezeit.

Betroffene spüren ein generelles trockenes Halsgefühl, müssen sich dauernd klären, hartnäckigen Auswurf aushusten. Häufig haben sie auch das Feeling, dass sie einen fremden Körper im Halsbereich haben (Globussyndrom). Abhängig von den jeweiligen Beschwerden wird zwischen einer atrophen und einer hypertrophen oder hypertrophen Variante unterschieden, bei der sich das Lymphgewebe im Rachenraum ausbreitet.

Bei der erstgenannten Art, der sogenannten Rachenentzündung et al., handelt es sich um eine besonders empfindliche, bleiche, getrocknete (sicca) Schleimhaut, die scheinbar beschichtet, aber mit hartnäckigen, fettigen Überzügen überzogen ist. Oftmals wird auch Rinde im Nacken erkennbar. Diese hypertrophe Erkrankung kann in Kombination mit erweiterten Lymphfollikel an der Halswand auftauchen.

Der Betroffene spürt dann oft ein Fremdstoffgefühl im Rachen, das zu einem Knebeln und häufiger Räumung des Rachens geführt hat. Es kann aber auch das Lymphsystem, das die Halswand hinunterläuft, beeinträchtigen und zu einer seitlichen Rachenentzündung mit starken Schwellungen der Seitenstränge kommen. Die Verlaufsform der Erkrankung ist in erster Linie davon abhängig, ob und wie rasch die Auslöser (z.B. Trockenluft, Zigarettenmißbrauch, chemische Exposition) beseitigt werden können.

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