Psychotherapie mit Hypnose

Die Psychotherapie mit Hypnose

Die Hypnose wird zur Behandlung von Angstzuständen, Depressionen, Einschränkungen und Essstörungen eingesetzt. Ich heiße Karolin Wilkens, bin Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin. Die Psychotherapie mit und ohne Hypnose. Vielfältige Hilfe mit Herz und Verstand. Sehr geehrte Patienten, ich freue mich, Sie in meiner Praxis für Psychotherapie und Hypnose in Euskirchen begrüßen zu dürfen.

Hypnosetherapie: kein Erholungsschlaf! Verein der Freien Psychotherapeutinnen und -therapeuten, Heilpraktikerinnen und -therapeuten und Psychologischen Beraterinnen e.V.

Alle Therapeuten, die mit Hypnose arbeiten, wissen das: Kunden mit den verschiedensten Erkrankungen kommen zu uns, weil sie erwarten, dass die Hypnose heilt oder sich wenigstens verbessert. Hypnosetherapie: Ein Patient geht zu uns in die entgegengesetzte Richtung "Normalerweise", weil er meint, dass er Hilfe bei der Lösung einer bestimmten Aufgabenstellung oder einer entscheidenden Phase seines Lebens benötigt.

Gelegentlich kommen Kunden zu uns, weil sie ihr Potential ausschöpfen wollen. Die Vorgehensweise ist hier immer ähnlich: Therapie und Klientin schauen sich die Herausforderungen an und schauen dann nach Therapiemöglichkeiten, je nach Erfahrung und Kompetenzbereich des Behandlers, um dieses Ergebnis zu erwirtschaften. Bei der Hypnose nicht so: Wenn Sie "Hypnotherapie" bieten, sucht man Kunden mit einem ausdrücklichen Verlangen nach Hypnose.

Die Geschichte von Patientinnen und Patienten, die mit dem Verlangen nach einer Hypnose-Behandlung zu Ihnen kommen, ist in den Grunddaten oft ähnlich: Die meisten dieser Klientinnen haben eine lange Geschichte des Leidens hinter sich, haben verschiedene Therapieformen ausprobiert und sich oft mit zahllosen Laienpsychologiebüchern ausgebildet. Sie gehen nun davon aus, dass die Hypnose schnell heilen wird, nachdem alle anderen Behandlungsversuche in ihrer Beurteilung gescheitert sind.

Das ist eine der Risiken der Hypnotherapie: Der Betroffene geht eine durchaus passivere Position ein, verlangt von Ihnen als Therapeut stillschweigend eine spontane Remission, indem Sie Ihre Hände auf ihn legen (metaphorisch gesprochen). Sie benötigen jedoch im Sinne einer moralisch gerechtfertigten Behandlung eine tatkräftige Mitwirkung Ihres Kunden, Sie ermutigen ihn, Eigenverantwortung zu übernehmen.

Denn nur ein Kunde, der merkt, dass er an seiner Genesung teilnimmt, wird auch bei später kritischen "Lebensereignissen" seinen Weg durchs ganze Jahr finden. Schließlich ist es unsere Pflicht als psychotherapeutischer Heiler, unseren Kunden die notwendigen Instrumente an die Hand zu geben, um sie als autonome Menschen in die Lage zu versetzen, spätere Konflikte und Krisensituationen zu bewältigen.

Hypnosetherapie wirkt anders Schon zwei Jahrtausende vor Christus wurde die Hypnose von Griechen angewendet. Älteste Schrift für hypnotisierende Induktions-Texte ist das Ägyptische Papyrusschwein (geschätzt um 1500 v. Chr.). Die Hypnose ist abgeleitet von der Hypnose, dem Schlafen - und bedeutet doch etwas anderes.

Physiologisch wird der Hypnosezustand wie folgt charakterisiert: Im Rückblick schildern unsere Kunden oft eine Verengung der Wahrnehmung mit einer veränderten Körperwahrnehmung, die bisweilen den Status der Distanzierung, auch des Körpers erfährt. Kein therapeutischer Machtdemonstration: Hypnose ist Selbsthilfehilfe Das heißt, wir als Therapeut führen den Patienten in der Hypnose, aber er macht die Hauptaufgabe selbst.

Dazu bedarf es einer gründlichen vorherigen Diskussion der Hypnosebehandlung im Sinn einer genauen Abstimmung und Erklärung der Prozesse, wie sie vermutlich in der eigentlichen Trübung erfahren werden. Erst nach einer aufwändigen Vorbereitungsarbeit können die entsprechenden Vorschläge und Bilder in den uns vorliegenden "Härtefällen" gefunden werden, die dem Kunden bei der Suche nach seiner "inneren Wahrheit" und der Mobilisierung seiner psychologischen Mittel behilflich sind.

Eine 48jährige Kundin, die seit mehr als 14 Jahren verschiedene Psychotherapien "ausprobiert" hat, kam mit dem Verlangen nach Hypnose zu mir: Sie wohnte mit verschiedenen Angstzuständen gepaart mit Panikanfällen, z.B. im Gesicht von rotem Wasser (mit Badezusatz). Bei den ersten Behandlungssitzungen, die ich im Rahmen einer Gesprächstherapie durchgeführt habe (auch wenn Hypnose als kurzfristige Therapie anzusehen ist, sollte sich die Therapeutin in früheren Aufklärungssitzungen die Zeit für die Beurteilung der Dimension der seelischen Probleme des Patienten nehmen), wurde deutlich, dass die Dreifachgeschiedene ( "Mutter von drei ausgewachsenen Kindern") von ihrem Gro?

Die Kundin fühlte keinen Haß auf ihren Grossvater, im Gegenteil: Sie wollte den Sexualmissbrauch mit dem Alkoholiker entschuldigen: "Er war immer besoffen und verwirrte mich wahrscheinlich mit meiner Grossmutter. "Wir haben uns in der ersten Diskussion das Anliegen gesetzt, in dieser Hypnose-Sitzung das Empfinden des erlösenden Abschiedes, die Missachtung des Grossvaters zu erfahren und möglicherweise zu kanalisieren.

Ich sah die Hassübertragung von meinem Grossvater auf mich selbst als Hauptursache für das sich selbst schädigende Benehmen meines Klienten. In welches Szenarium ich den Kunden führe, wurde nicht vorher besprochen: Auf meine Eingebung, die durch den eigenen Trance-Zustand des Therapeuten während der Therapie verstärkt wird, habe ich mich verlassen.

Nachdem ich den hypnotisierenden Zustand induziert hatte, habe ich das geistige Szenarium beschrieben, das sich vor meinem geistigen Auge ausbreitete: Die Kundin habe ich hinter einer Steinmauer in die Geborgenheit geführt, aus der sie große Steinchen herauswerfen konnte, auf die sie zuvor ihre Empfindungen für ihren Gro? Bei jedem Einwurf nahm ihre Emotion für ihren Grossvater eine andere Ausprägung an: Sie hatte eine andere Form:

Diese Felsbrocken begegneten nun dem Grossvater, der hinter der Mauer auftauchte, und während sie ihm begegneten, zeigten sie seine "wahre Gestalt", wurden von dem mächtigen Pädagogen und Strafer zu einem "blinden Wurm". Wenn mich jemand fragt, was ein Parasit ist, weiß ich es nicht - aber in diesem Zustand der Trance kann die Figur, die ich sah, als der Grossvater mutiert war, nur mit diesem Namen wiedergegeben werden.

Meine Kundin erzählte mir nach der Session, dass sie während der Hypnose ihr eigenes Szenarium entwickelt hatte, und ich habe auf wundersame Weise beschrieben, was sie gesehen hat (verändertes Zeitgefühl ist ein Charakteristikum des Trancezustandes - vermutlich hat sie meine Wörter zuerst gehört und dann das korrespondierende Image konstruiert, "denkt", dass dieser Vorgang zeitgleich stattfinden würde.

Der Klient hatte sein selbstschädigendes Benehmen unter Kontrolle, nahm an Körpergewicht zu und konnte sich nun ohne Angst ihren Phobiereizen stellen. Schlussfolgerung Wenn Sie als Hypnosetherapeut tätig sind, werden sich Kunden mit einer langen Geschichte der Behandlung und damit einer Geschichte des Leidens an Sie wenden: Ausdrücklich werden sie den Drang zur Hypnose zum Ausdruck bringen, meist weil sie ihre "letzte Hoffnung" in diese Therapieform stecken, oft weil sie sich "passive Heilung" versprachen.

Gerade bei Patienten, die die volle psychologische Stabilisierungs- oder Heilungsverantwortung auf Sie als Therapeuten abgeben, muss der Sekundärgewinn der Erkrankung eingehend untersucht werden. Dabei stellt sich die Fragestellung, welche die krankheitserhaltenden Größen sind und ob der Patient auf den " Nutzen " zu verzichten gedenkt, den er unbewußt durch das Anhalten der Symptome gewinnt.

Es muss in ausführlichen Diskussionen abgeklärt werden, was der Kunde von der Hypnose erwartet, seine tatkräftige Mitwirkung muss eingefordert werden, seine persönliche Verantwortung muss hervorgehoben werden. Anmerkung: Der Behandler ist nicht der allmächtige Zauberer, der seine Suggestivkraft nutzt, um den Patienten zu heilen. Erst wenn der Mandant gemeinsam mit Ihnen seine psychologischen Auseinandersetzungen löst, kann er zukünftigen Krisensituationen als eigenständiges Wesen mit einem größeren Aktionsradius gegensteuern.

Ein selbstständiger Mensch, der sich selbst hilft, sollte das Hauptziel jeder Behandlung sein.

Auch interessant

Mehr zum Thema