Polio Impfung Baby

Kinderlähmung Baby

Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind so früh und vollständig wie möglich gegen Polio geimpft ist und lassen Sie die Impfung in einem frühen Alter auffrischen. Nicht unumstritten ist die sechsfache Impfung bei jungen Eltern. Eine Impfung gegen sechs Krankheiten auf einmal stellt für Ihr Baby kein Problem dar. Babyimpfung: Kaum ein anderes Thema wird so kontrovers diskutiert.

Kombinierte Polio-Impfung (Poliomyelitis)

Zur Basisimpfung werden von der Ständigen Impfausschuss (STIKO) vier Schutzimpfungen empfohlen: Das Neugeborene erhält die zweite Schutzimpfung im dritten Jahr. Mit neun bis 17 Jahren sollte die Impfung wieder erfrischt werden. In der Regel wird dies in Verbindung mit einer Impfung gegen Wundstarrkrampf, Diabetes und Krampfhusten durchgeführt. Wenn Sie in Gebiete fahren, in denen Polio noch vorhanden ist, rät Ihnen die Firma auch, eine Erfrischung vorzunehmen, wenn der Schutz vor einer Impfung nicht ausreicht.

Als Teil der Basisimpfung gegen Polio werden Kleinkinder in der Regel mit einem sechsfachen Impfstoff impfen. Diese Impfung umfasst Polio, Starrkrampf, Diphterie, Husten (Keuchhusten), Hühneraugen (Haemophilus grippe type b) und Leberentzündung 2. Zahlreiche Schutzimpfungen können im Zuge der U-Untersuchungen (Früherkennungsuntersuchungen) durchgeführt werden. Eine Impfung darf nur aufgeschoben werden, wenn das betroffene Tier eine schwerwiegende Krankheit hat, die eine Behandlung erfordert.

Der Impfstoff ist in der Regel gut toleriert. Allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Ermüdung, Kopfschmerzen und Schmerzen in den Gliedmaßen, Gereiztheit oder Magen-Darm-Probleme können ebenfalls auftauchen. Die Impfreaktion lässt in der Regel ein bis drei Tage nach der Impfung nach. Im Einzelfall, d.h. bei weniger als einer von 10.000 Impfungen, können bei Kindern und Jugendlichen Fieberkrämpfe (meist ohne Folgen) im Rahmen eines Temperaturanstiegs auftauchen.

Abhängig vom eingesetzten Kombinationsvakzin können leicht unterschiedliche Reaktionen oder Nebeneffekte auftauchen. Anmerkung: Die durch den Impfschutz hervorgerufene Polio, die in dem bisher eingesetzten Lebendvakzin sehr selten war (etwa 1 von 3 Mio. Impfungen), ist im derzeitigen Impfschutz nicht enthalten.

Polio-Impfung - Alle Schutzimpfungen

Die ersten Anzeichen einer Polio sind grippeähnliche Beschwerden. Polio-Viren werden hauptsächlich durch Kotkontakt (Schmierinfektion), aber auch durch Tröpfcheninfektionen, z.B. beim Reden oder bei der Niesung, verbreitet. Polio-Viren sind heute nur noch in Afrika, Indien, Nigeria and Pakistan beheimatet und wurden in mehreren anderen Ländern wieder eingeführt. Impfungen bieten den besten Impfschutz.

Wir raten Ihnen: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Baby so früh und vollständig wie möglich gegen Polio geimpft wird und dass die Impfung frühzeitig aufgefrischt wird. Bevor Sie ins Ausland reisen, sollten Sie herausfinden, ob eine Polio-Impfung für Sie sinnvoll ist. Mehr als 95 % der Kinderlähmung sind ohne erkennbare Krankheitssymptome infiziert, aber die Betroffenen können das Erbgut trotzdem durchdringen.

Tritt eine Krankheit auf, zeigen sich die ersten Anzeichen der Krankheit drei bis 35 Tage nach Erregerkontakt. Anfangssymptome sind grippeartige Erscheinungen wie z. B. Schnupfen, Halsweh und Müdigkeit sowie häufig Diarrhöe und Brechreiz. Eine Lähmung geht bei den meisten Menschen nach einigen Wochen oder Jahren zurück, kann aber auch für den Rest ihres Lebens anhält.

Bei einigen Betroffenen kommt es lange nach der Polio-Infektion zu anderen späten Folgen (Post-Polio-Syndrom): Sie haben Rückenschmerzen, ihre Muskulatur ist geschwächt, ihre Atemwege sind beeinträchtigt, und sie sind erschöpft und haben Leistungseinbußen. Im Falle eines Verdachts auf Polio wird das Polio-Virus mit speziellen Untersuchungen aufgedeckt. Weil es keine spezielle Behandlung gegen das Polio-Virus gibt, werden nur die Beschwerden therapiert.

Polio-Viren werden von Patientinnen und Patienten bis zu sechs Monate lang im Hocker abgesondert, bei Patientinnen und Patienten mit einem gestörten Abwehrsystem möglicherweise auch über Jahre. Mangelhafte Hygienebedingungen fördern die Verbreitung von Polio-Viren. Polio-Viren können auch durch eine Tropfeninfektion beim Nasenniesen, Husteln und Reden übertragbar sein. Bevor die Impfung eingeführt wurde, wurden Polio-Viren auf der ganzen Welt ausgebreitet.

Allerdings konnten die erfolgreichen Impfaktionen die Zahl der Kinderlähmungen reduzieren. Nach wie vor sind die World Health Organization (WHO) und die Globale Polio-Eradikationsinitiative zur Ausrottung von Polio und Windpocken in Afrika, Asien, Pakistan and Nairobi. In Nord- und Süd-Amerika wurde die Krankheit 1994, in der Region Westpazifik 2000, in Europa 2002 und in Südostasien 2014 für Polio-frei befunden.

Jedoch kann das Polio-Virus zu jeder Zeit wieder eingeführt werden und sich ausbreiten, sobald zu wenig Impfstoff verabreicht wird. Konsequent durchgeführte Hygienemassnahmen helfen, die Ausbreitung von Polyviren aufzufangen. Doch nur die Polio-Impfung schützt zuverlässig. Für die Polio-Impfung stehen Einzel- und Kombi-Impfstoffe zur Verfügung. Die inaktivierten ( "getöteten") Zellen beinhalten inaktivierte ( "inaktivierte") Polio-Impfstoffe (IPV).

Bei Kindern wird ein sechsphasiger Kombinations-Impfstoff empfohlen, der neben Polio auch gegen Wundstarrkrampf, Diphterie, Husten, Hämophilus Influenzavirus des Typs B1 (Hib) und Leberentzündung des Typs B2 verwendet werden kann. Kombinationsimpfungen mit Impfstoff werden auch bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verwendet. Auf diese Weise können kommende Auffrischungsimpfungen gegen Polio, Wundstarrkrampf, Diabetes und Krampfhusten in einer Injektion verabreicht werden.

Die bisher in der Bundesrepublik eingesetzte Lebendvakzine gegen Kinderlähmung (OPV) beinhaltet attenuierte Erreger. Die Impfung mit diesem Lebendvakzin führt zur temporären Absonderung von Impfstoffen. Sehr selten können jedoch Veränderungen der Vakzinviren zu einer impfstoffassoziierten paralytischen Kinderlähmung (VAPP) führen.

Seit 1998 wird die orale Impfung mit Lebendimpfstoffen in der Bundesrepublik abgeschafft, es wird nur noch der Einsatz von Impfstoffen ( "IPV") praktiziert. Bei den ersten drei Schutzimpfungen handelt es sich um alle vier Wochen mit abgeschlossenem zweiten, dritten und vierten Monat des Lebens. Der vierte Teil der Impfung erfolgt im Intervall von wenigstens sechs Monate im Zeitraum von 11 bis 14 Jahren.

In der Altersgruppe zwischen neun und 17 Jahren sollte eine Auffrischungsimpfung gegen Polio (vorzugsweise als Tetanus-Diphtheria-Pertussis-Polio-Kombinationsimpfung) durchgeführt werden. Individuelle Impfungen: Die Basisimpfung mit einem einzigen Impfstoff besteht aus drei Impfaktionen im Abstand von jeweils vier Wochen. Der Polio-Impfstoff bietet einen dauerhaften und zuverlässigen Impfstoff. Polio-Impfung ist eine allgemeine, von den Gesundheitsämtern für alle zwei Monate und älter empfohlenen Impfschutz.

Für junge Menschen im Alter von neun bis 17 Jahren wird eine Auffrischungsimpfung angeraten. Verpasste Schutzimpfungen sollten so schnell wie möglich nachgestellt werden. Selbst wenn Sie im Erwachsenendasein nicht genügend gegen Polio impfen, sollten Sie die Impfung erneut durchlaufen. Reisende in infektionsgefährdeten Gebieten sollten eine Auffrischungsimpfung vornehmen, wenn die letzten Schutzimpfungen älter als 10 Jahre sind oder die Basisimpfung nicht dokumentiert ist.

Befolgen Sie bitte die Sicherheits- und Reisehinweise des AA sowie das Informationsblatt zur Poliomyelitis-Impfung bei Auslandsaufenthalten. Diese Empfehlung bezieht sich auch auf Personen, die aus infektionsgefährdeten Gebieten einreisen, wie z.B. Flüchtling und Asylbewerber, sowie auf Personen, die mit Patienten in Gemeindeunterkünften oder während der ärztlichen Versorgung mitarbeiten. In Laboratorien, die von Kinderlähmung bedroht sind, sollte das Laborpersonal ebenfalls angemessen abgesichert werden.

Sind Überempfindlichkeiten gegen Impfstoffkomponenten bekannt, ist eine Impfung nicht zulässig. Im Falle einer akute Krankheit und eines Fiebers, die eine Behandlung erfordern, muss die Impfung verschoben werden. Mögliche Nebeneffekte der Polio-Impfung sind die folgenden Impfungen und die seltenen Komplikationen: Darüber hinaus können allgemeine Symptome wie z. B. Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Schmerzen in den Gliedmaßen, Durchblutungsstörungen und Ermüdung auftauchen. Bei Kombinationsimpfung mit Keuchhustenkomponente können bei Säuglingen und Kleinkindern im Einzelfall Fieberkrämpfe auftauchen.

Nach dieser Impfung trat in einzelnen Fällen auch eine hypotonisch-hyporesponsive Erkrankung auf. Vor der Impfung berät Sie Ihr behandelnder Arzt persönlich und informiert Sie detailliert über die Vorteile und möglichen Gefahren. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter "Informationen vor der Impfung".

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