Pleuraerguss Entstehung

Bildung eines Pleuraergusses

Vaskuläre Permeabilität des Pleuras und Exsudatbildung. Bitte beachten Sie die mögliche Entwicklung eines pulmo-. Der Perikarderguss ähnelt dem Pleuraerguss. Eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des malignen Pleuraergusses. Normalerweise liegt ein Pleuraerguss vor.

Tumorzellen auslösen Pleuraerguss

Rund zwei Mio. Menschen mit Krebserkrankungen sind jedes Jahr von einem bösartigen Pleuraerguss (MPE) erkrankt. An metastasierendem Brust- und Lungenkrebs leidende Patientinnen sind besonders oft. Die Bezeichnung Pleuraerguss stammt vom Rippenfell, dem Rippenfell. Wenn sich in dem engen Zwischenraum zwischen der Pleuramembran und der Lungenmembran, der Pleuralhöhle, etwas ansammelt, nennt man das einen Pleuraerguss.

Bislang gibt es keine effektive Arzneimitteltherapie für Pleuraergüsse. Aus diesem Grund versuchen die Verfasser der vorliegenden Untersuchung, die Gründe für den Pleuraerguss zu erforschen, um eine geeignete Therapiestrategie zu finden. Im Rahmen ihrer jüngsten Forschung an Tiermodellen untersuchen die beiden Mediziner Tumorzellen, die aus pleuralen Ergüssen stammen. Dabei konnten die Forschenden nachweisen, dass Tumorzellen mit einem mutierten KRAS-Gen einen Überträger (CC-Chemokinligand 2, CCL2) ins Gehirn ausstoßen.

Diese Botenstoffe aktivieren einen Signalpfad, der dazu beiträgt, dass die Abwehrzellen in die Pleura-Höhle wandern und einen Pleuraerguss einleiten. Bei Lungenkrebspatienten, die zusätzlich unter Pleuraerguss gelitten haben, konnten die Forscher auch die maligne Veränderung im Krebsgen aufspüren. So könnte das Erbgut auch für die Entwicklung des Pleuraergusses beim Menschen zuständig sein, so die Verfasser.

Pleuraerguss: bald möglich? Es handelte sich um eine Substanz, die die Wirkung von KRAS und eines Antikörpers gegen den Kurier KKL2 unterdrückt. Der gefundene Wirkmechanismus soll es ihnen ermöglichen, in den nächsten Jahren Arzneimittel zur Therapie des pleuralen Ergusses zu entwickeln.

Lungenkrebs-Experte Georgios Stathopoulos tritt CPC bei - Helmholtz Zentrum München

Prof. Dr. Georgios Statopoulos ist seit dem 11. April 2015 Leiter der neuen Gruppe "Molekulare Karzinogenese" des Umfassenden Pneumologischen Zentrums (CPC) am Helmholtz Zentrum München. Durch die Etablierung der neuen Forschungsgruppe wird der Schwerpunkt "Lungenerkrankungen" um die Kompetenz im Lungenkrebsbereich ergänzt. Es ist das erklärte erklärtes Forschungsziel von Dr. med. Stathopoulos, den Einfluss verschiedener Einflussfaktoren auf die Entstehung von Bronchialkrebs auf der molekularen Stufe zu ergründen.

Auch das Deutsche Lungenforschungszentrum (DZL) beschäftigt sich mit dem Thema Krebs. Die Lungenkrebserkrankung ist die häufigste Todesursache in Deutschland und der Welt, die erforscht wird. "Mit dem Umzug von Georgios Stathopoulos in das HelmholtzZentrum München wird die Forschung im Lungenkrebsbereich am Centrum gestärkt und in Kooperation mit dem DZL ausgebaut", erläutert Prof. Dr. Oliver Eickelberg, Vorsitzender des CPC und Leiter des Institutes für Pneumologie am Centrum.

Ein Hauptinteresse von Georgios Statopoulos besteht darin, die Verbindungen zwischen entzündlichen Prozessen und der Entstehung von Lungenkarzinomen zu untersuchen. In Zusammenarbeit mit Kollegen aus der Forschung konnten die beiden Wissenschaftler einen Bezug zwischen der Zunahme der Immunzellen, den Mastzelle und der Entwicklung eines bösartigen Pleuraeffekts aufzeigen. Maligner Pleuraerguss (MPE) ist bei Patientinnen mit pulmonalem Adenokarzinom sehr verbreitet.

Das MPE wurde vor kurzem als eigenständiges Lungenkrebsstadium klassifiziert, da es eindeutig als metastasierend einzustufen ist. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Georgios Stathopoulos haben herausgefunden, dass sich aufgrund des Adenokarzinoms im Pleurahohlraum Zellen anreichern und dort einen Pleuraerguss auslösen. Außerdem konnten sie nachweisen, dass Patientinnen mit bösartigem Pleuraerguss immer einen erhöhten Anteil an Mast-Zellen haben.

Dieser Anstieg ist jedoch bei gutartigen Pleuraergüssen nicht festzustellen. Die ersten Experimente mit dem Inhibitor Imatinib, der die Enzymaktivität reduziert, die bei der Entstehung von bösartigen Tumoren eine wichtige Funktion hat, in Tiermodellen belegen, dass der Pleuraerguss reduziert wird und die Zahl der Mastzelle abnimmt. "Das Ergebnis zeigt, dass die Mastzelle eine ausschlaggebende Bedeutung für die Entwicklung des pleuralen Ergusses bei der Diagnostik des Adenokarzinoms hat", so Stathoupolos.

"Originalveröffentlichung: Anastasios D. Giannou, et al. "Mastzellen vermitteln bösartige Pleuraergüsse, J Clin Invest. Das HelmholtzZentrum München hat sich als Deutsche Forschungsstelle für Umweltgesundheit zum Ziel gesetzt, eine individualisierte medizinische Versorgung für die Diagnostik, Behandlung und Vorbeugung von Volkserkrankungen wie z. B. Zuckerkrankheit und Lungenkrankheiten zu erarbeiten.

Die Zentrale des Centers befindet sich in Neuherberg im Münchner Norden. Der Standort befindet sich in der Nähe von München. Die Helmholtz-Zentrale München ist mit rund 2.300 Mitarbeitern in 18 wissenschaftlich-technischen und medizinisch-biologischen Forschungseinrichtungen mit rund 37.000 Mitarbeitern vertreten. Mit dem Helmholtz Center München ist ein Kooperationspartner des German Centre for Lung Research verbunden. Die Umfassende Pneumoloy-Zentrale (CPC) ist ein Zusammenschluß des Helmholtz-Centrums München mit dem Uniklinikum der Universität München und den Fachkliniken München-Gauting der Universität München.

Die CPC ist ein Ort des DZL. Die DZL ist eine nationale Vereinigung von Fachleuten der Lunge und verbindet die Bereiche Basisforschung, epidemiologische Forschung und Klinik. Zu den Standorten are Borstel/Lübeck/Kiel/Großhansdorf, Gießen/Marburg/Bad Nauheim, Hanover, Heidelberg and Munich.

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