Pfeifen

Gepfeife

Das Pfeifen ist die Erzeugung von Geräuschen mit Hilfe von Luft, die schnell durch einen Hohlraum mit einer kleinen Öffnung strömt und dort Turbulenzen erzeugt. Hier finden Sie alle Pfeifen aufgelistet. Nach dem Pfeifen an den Fingern ist es sehr einfach und mit dieser Anleitung funktioniert es sofort. " Bevor Sie eine Frage beantworten, sollten Sie immer Ihre Pfeife anzünden." Ich pfeife, ich pfeife, ich pfeife, -, -, -, -, -, -, -.

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In diesem Beitrag geht es um akustisches Pfeifen. Eine so genannte Pipe finden Sie unter Pipe. Das Pfeifen ist die Erzeugung von Geräuschen mit Hilfe von Luftmassen, die rasch durch einen Raum mit einer kleinen öffnung strömen und dort Verwirbelungen auslösen. Man kann aus seinem Maul mit unterschiedlichen Mitteln pfeifende Töne produzieren, die er für musikalische Aktivitäten und in einigen Fallen auch für die Verständigung verwendet.

Neben dem Menschen nutzen auch andere lebende Wesen das Pfeifen zur Erreichbarkeit. Den kurzen Klangausdruck mittels Pfeifen nennt man "Pfeife". Eine Trillerpfeife kann auch von einer Kunstpfeife abgegeben werden. Weitere Anwendungsbeispiele sind Pfeifen von Loks und Booten oder Geräusche, die durch Pressluft in der Maschine erzeugt werden. Dies ist wohl die bekannteste und am häufigsten verwendete Methode des Pfeifens, bei der die Lefzen zu einem kleinen Oh werden.

Das Labialpfeifen ist die körperlich am meisten begriffene Form. Bereits der 3. Freiherr Hans Dieter R. G. Strutt hat in seiner Arbeit Theorie des Klangs (1894-1896) erkannt, dass Lehm nicht durch Vibrieren der Lefzen erzeugt werden kann, indem man in einem Selbstexperiment ein nicht vibrierendes Holzrohr zwischen die Lefzen drückt und so pfeifen kann.

Mit Lippenstiften können nur relativ geringe Mengen hergestellt werden. Das Labialpfeifen hebt sich grundsätzlich von anderen Pfeifverfahren ab, da es die einzigste Möglichkeit ist, auch mit dem Absaugen von Druckluft zu arbeiten. Bei nicht-labialem Pfeifen tritt das Pfeifgeräusch nicht an den Mundlippen auf, sondern weiter drinnen im Zungen-, Zahn- und Gaumenbereich.

Diese werden relativ locker aufgeklappt, so dass das Pfeifen nahezu "unsichtbar" ist. Sie können Ihre Lippen auch auf den festen Mund legen und nur eine schmale öffnung (einen Luftkanal) öffnen, durch die der Pfiff ertönt. Hohes handwerkliches Können und gute Ausbildung erfordern ein zweiteiliges Pfeifen (z.B. in Terzintervallen) durch nur einen Pfeifer.

Pfeifen können mit 2 Zeigefingern ( "Zeige- und Mittelfinger, Indexfinger und Daumen") oder mit 2 und 2 Fingerpaaren (Zeige- und Mittelfinger zusammen, Ringfinger und Kleinfinger zusammen) nach viel Übung erzeugt werden, indem zwei schmale Lücken für die stark ausgetriebene Atmungsluft zusammen mit einer geeigneten Position der Zunge geschaffen werden.

Es muss sichergestellt sein, dass keine Luftzufuhr zwischen den Fingerspitzen und den Mundecken auftritt. Beim Pfeifen mit vier Zeigefingern gilt das gleiche Verfahren, bei dem die Feder in gleicher Art und Weise sowohl mit dem Zeigefinger als auch mit dem Mittelfinger bewegt wird. Allerdings ist die Vier-Finger-Methode etwas simpler. Pfeifen können auch mit nur einem einzigen Handgriff erstellt werden.

Dadurch ist äußerst laute Pfeifen möglich, Geräusche mit einer Geräuschentwicklung von über 100 dB(A) sind leicht möglich. Für die Erzeugung eines Pfeiftons müssen zwei physische Anforderungen eingehalten werden: Diese interagiert mit einem Resonanzraum und es kommt zu einer akustischen Vibration, dem Pfeifgeräusch. Deshalb sind die Frequenzen (Tonhöhe) und die Stärke (Lautstärke) die einzig möglichen Einflussparameter.

Anders als bei der Verwendung der Menschenstimme kann die Stimmung beim Pfeifen nicht verändert werden, was die Möglichkeiten der Informationsübermittlung erheblich eingrenzt. Unter allen Methoden des Pfeifens haben nur wenige Wissenschaftler das Labialpfeifen näher untersucht. 1947 vergleicht er den Pfeifton mit dem einer perforierten Tonanordnung und kommt zu dem Schluss, dass der selbe Vorgang für beide Erscheinungen derselbe ist.

Das Pfeifgeräusch wird vor allem dann größer, wenn man die Luftgeschwindigkeit durch starkes Pusten steigert, während Kiefer und Feder in einer festen Stellung bleiben. Anscheinend kommen die beiden 1970er Wissenschaftler zu diesem Schluss und stellen fest, dass das menschliche Pfeifen - neben Einzelheiten - den Geräuschen von Ködern wie Rayleighs Vogelstimme oder dem Ruf des Jägers, die unter die oben genannten Lochton-Arrangements fielen, ähnlich ist.

Auch die anderen bisher präsentierten Rohrmethoden konnten das interessierte Fachpublikum nicht begeistern. In ihrer Arbeit an Pfeifsprachen gehen die beiden Firmen davon aus, dass die gemeinsamen Erklärungen der vielen Pfeifverfahren mit und ohne Zeigefinger darin bestehen, dass mit Zungen oder mit dem Zeigefinger ein sehr kompliziertes Gerinne entsteht, in dem der rasche Luftzug Verwirbelungen auslöst.

Wie bei einer Lippenpfeife interagieren die Wirbel mit der resonierenden Mundöffnung, um den Trillerpfeifton zu produzieren. Menschenpfeiftöne bewegen sich im Frequenzbereich von 1300 bis 4000 Hertz. Da die Empfindlichkeit des Gehörs in diesem Frequenzbereich am höchsten ist und die Schallwellen sinusartig und damit so simpel wie möglich sind, werden Pfeifgeräusche besser wahrnehmbar als andere, z.B. von der Sprache hervorgerufene Geräusche.

Deshalb werden Rohre dazu benutzt, andere zu befehligen oder ihnen ein Signal zu erteilen. Man kann davon ausgehen, dass Pfeifen als Mittel der nonverbalen Verständigung so uralt ist wie die Menschen. Beispielsweise haben Menschen über weite Distanzen kommuniziert und durch Pfeifgeräusche frühzeitig vor Risiken warnt. Einen ersten schriftlichen Hinweis finden wir in der Schrift in Jes 5,26 SEV, wo es heißt: "Er wird ein Feldsymbol für die Menschen in der Entfernung aufstellen und es vom Ende der Welt aus pfeifen.

Obwohl es in vielen Fällen schwierig ist, zwischen Rauschen und Pfeifen zu differenzieren (beide Klänge wurden in alten Sprachfassungen als dasselbe gesprochen ), ist aus dem Kontext oft ersichtlich, was es ist. Selbst wenn es in einigen Literaturquellen Anhaltspunkte gibt, kann man nicht abschließend feststellen, ob es in der Altertumstradition üblich war, eine Melodie zu pfeifen.

Die Pfeife hatte schon immer einen weltlichen Klang, und erst in der Frührenaissance kam die Kunstpfeife zum Vorschein. Zu einer Zeit, als die meisten Instrumente noch in den Kinderschuhen steckten, war Pfeifen eine ernstzunehmende Abwechslung zum Gesang. Mit der Zeit veränderte sich dies jedoch, und im Hochbarockstil hatte die Pfeifenkunst für das Kammerensemble so viel an Wichtigkeit eingebüßt, dass es nicht mehr im Gesellschaftsleben auftrat und bald die heutige Funktion übernahm.

Pfeifen war und ist in vielen Kulturkreisen mit dem Zauber und dem Aberglauben verbunden. Je nach Lage sollten Pfeifgeräusche in der Lage sein, Demonen anzuziehen oder auszutreiben. Pfeifen wurden auch mit dem Satan in Zusammenhang gebracht, weshalb er in einigen Gebieten des Christentums und des Islam als unsauber beschrieben und verboten wurde. In der italienischen Komponistin Arigo Bito pfeift der Dämon, anstatt in seiner Musiktheateroper mitzusingen.

Gerade für die Frau war es oft ein absolutes Muss, in der Öffentlichkeit zu pfeifen. Auch heute noch ist das Motto "Mädchen, die pfeifen und Hühner, die jubeln, sollten rechtzeitig um den Hals gedreht werden" bekannt. Nicht umsonst hat der Glauben an viele Bergwerke, dass das Pfeifen unter Tage Pech bringt, seinen Ursprung: Bis zur Entwicklung der Sicherheitsgrube wurden über Jahrzehnte hinweg mit Kanarienvögeln die Atemluftqualitäten in Gruben gemessen.

Zum einen eignen sie sich besonders für immer wieder pfeifende ("singende") Lieder, die man ihnen für ihre Aufgaben zusätzl. beibringt, zum anderen reagiert der Vogel prinzipiell viel sensibler auf Luftmangel als der Mensch. Das überstürzte Pfeifen eines Menschen hätte Allen töten können, denn es hätte leicht mit dem "Singen" des kanarischen Gesangs im permanenten Geräusch der Hammer auf der Stelle vermischt werden können, und in der nahenden Bedrängnis wogen die Kumpel in trügerischer Gewissheit, dass es noch genug sauer war.

So war es unweigerlich nur dem kleinen Vogel überlassen, zu pfeifen. Sogar auf dem Schiff, besonders auf dem Segelschiff, war und ist es prinzipiell untersagt, zu pfeifen, da die Schiffer bestimmte Befehle nur durch Pfeifen übermitteln - insgeheim erwartete man eine starke Windbrise vom Pfeifen in den Sturm.

Noch heute ist der Volksglaube weit verbreitet: Wer auf der Bühne des Theaters, der Oper oder des Konzerts Pech hat, pfeift - auch bei Varietés und Zirkussen. Als der Treibstoff aus diesen Leuchten ausging, produzierten sie ein pfeifendes Zischen, indem sie die Dochtstäbe aus der Luft zogen, so dass das Lichtpersonal wusste, um welche Leuchte es sich kümmerte.

Menschenpfeifen hätte zu mehr Durcheinander im Probe- oder Aufführungsprozess geführt (schrecklich bei einem Klassikkonzert, einem Theaterstück, einer Aufführung, nicht an "fliegende" Künstler oder gar Tiere zu denken). Obwohl dieses Phänomen nicht mehr besteht, ist es immer noch missbilligend, auf der ganzen Erde zu pfeifen, denn in Wahrheit gibt es zwei Gründe dagegen: Zum einen ist der Pfeifer nicht auf seine Arbeit fokussiert und nicht ins "Heiligtum", d.h. auf eine Theaterbühne, in einen Theaterraum (der auch die Bühnenunterbühne und den Zeichenboden umfasst) oder in ein Chapter.

Pfeifen an den Finger spitzen kann für das Gehör unangenehme Werte haben. Die Pfeifen werden nicht selten von der Bevölkerung als unfreundlich empfunden, eine lobenswerte Besonderheit sind die Pfeifen für den Sportpalast in Berlin beim Sechs-Tage-Rennen, das in den 20er Jahren von einem in Berlin geborenen Künstler namens Karl Friedrich Schröder "erfunden" wurde. Bald wurde der Tanzwalzer zur Haupthymne dieser Radveranstaltung und das typische Vierfachpfeifen mit den Fingerspitzen wird von mehreren hundert Besuchern an einem gewissen Punkt des Musikstücks noch immer mit großer Begeisterung "aufgeführt".

1931 fand der Amerikaner Prof. Dr. Charles G. Shaw in der" NYT", dass Pfeifen ein "unverkennbares Zeichen der Schwäche" seien und dass kein großer und gelungener Mann je pfeift. Trotzdem pfeifen die meisten Menschen in vielen Fällen selbst. Oft heißt das, dass der Pfeifer in einer heiteren bis überschwänglichen Laune ist, aber auch das Pfeifen im Dunkeln kann das Einsamkeitsgefühl fördern oder unterdrücken.

Vor allem in Zeichentrickfilmen pfeifen Gestalten, die bösartige Dinge planten und unschuldige Menschen sein wollen. Die Pfeifensprachen entwickeln sich in unwegsamen und unwegsamen Untergrund. In vielen Teilen der Erde gibt es ein gemeinsames Verständnis vom Pfeifen. Nahezu alle diese Bereiche sind gebirgig, spärlich bevölkert und haben kaum eine eigene Verkehrsinfrastruktur, so dass die Fernkommunikation durch Pfeifen möglich ist, das sonst nur mit viel Zeit überbrückt werden könnte.

Schäfer sind oft die ersten Überbringer dieser Form der Nachrichten. Pfeifende Sprache ist kein Substitut für die gesprochenen Sprache, sondern ergänzt sie. Weil sehr kleine (und auch alte) Menschen aufgrund fehlender Zähne nicht pfeifen können, werden Pfeifen erst Jahre nach der Sprache gelernt. Pfeifende Sprache basiert daher auf dem entsprechenden Sprachgebrauch der Gegend.

Günstig durch die schallharte Beschallung der Gebirgswände ist eine Verständigung über Entfernungen von bis zu zehn Kilometer möglich, die nicht durch Geschrei oder Schreie zu überbrücken ist. Weitere Pfeifensprachen werden von Forschern in der Gegend um die Adresse der Universität Freiburg (Türkei), im pyrenäischen Dorf L'Aas, aber auch auf anderen Erdteilen wie dem Masateken in Mexico oder dem Chinese Business Center in der Provinz Junnan studiert.

Gewöhnlich kommen Pfeifgeräusche nur örtlich vor und sind auf eine kleine Gegend beschränkt, im Fall von Kadavern nur auf ein Gemeinde. Sie benutzen jedoch nicht ihren Maul, sondern hausgemachte Pfeifen als Behelf. Pfeifensprachen gibt es sowohl in klanglicher als auch in nicht-tonaler Ausprägung. Normalerweise wird die Sprache immer noch für normale Gespräche über kürzere Distanzen verwendet, die pfeifende Sprache wird nur dann verwendet, wenn sie vonnöten ist.

Ausgenommen sind die Mazateco-Indianer, die im privaten Bereich die leisen Geräusche im Rahmen einer Unterhaltung nutzen. Durch den Fortschritt der heutigen Telekommunikationstechnologien und die infrastrukturelle Entwicklung immer abgelegener Regionen wird die Lebensgrundlage der pfeifenden Sprachen, die Erfordernis der Verständigung über weite Strecken, aufgehoben. Viele pfeifende Sprachen werden daher nicht mehr an die nächsten Generationen weitergereicht und sind vom Verschwinden oder bereits erloschen.

Die Reichweite der Menschenpfeife ist begrenzter als bei der Verwendung des Stimmbandes ("Singen"). Das polyphone Pfeifen ist extrem aufwendig. Selbst Menschen mit einer hohen musikalischen Qualität sind beim Pfeifen meist weniger präzise als beim Gesang. Exemplarisch finden sich im Programm der komödiantischen Harmonisten mit dem Song Kannst du pfeifen, Johannas, aber auch die Grenze des polyphonen, kammermusikalischen Trillerpfeifens ist hier zu sehen.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die " Pfeifende Grundmutter " in den Vereinigten Staaten mit ihrer Pfeifenkunst sehr beliebt. Auch die ersten Tonträger-Hersteller nutzten nach der Entdeckung der Tonaufnahme durch die beiden Künstler im Jahre 1890 die Vorteile der künstlichen Pfeifensoli: Das menschliche Pfeifen konnte viel besser reproduziert werden als das Singen; daher sind in den ersten Phonographenrollen- und Plattenkatalogen viele künstliche Pfeifenvorträge zu sehen.

Manche Künstler dieser Zeit gewannen temporär internationalen Ruhm, insbesondere der berühmte Varieté-Künstler, dessen Whistle-Repertoire von humorvollen Einflüssen bis hin zu Klassik reicht und auf Schallplatten und Rollen von zahlreichen Herstellern auf der ganzen Welt vertrieben wurde. Für ihr Pfeifen bekannt war auch die Darstellerin Frau Dr. med. Ilse Werners, die ihre Auftritte oft mit ausführlichen Übungen ihrer Pfeifenkunst anreicherte.

Erfolgreich war er auch mit Pfeifen, zum Beispiel mit dem mexikanischen Dudelsack. Und nicht zu vergessen ist, dass in der ersten Italo-Western (For a Fist full of Dollar, for a Few, a) Pfeifmelodien von ihm einfließen.

Das Pfeifenmotiv wurde in mehreren Stücken zum Thema der betreffenden Figur (Cheyennes Thema für José Manuel Roberts in Es war einmal im Westen, S. Leone). Berühmte Pfeifbeispiele aus der aktuellen Pop-Musik sind auf der Seite von" Winds of Change" (Scorpions) oder "Always Look on the Bright Side of Life " von Mt. Phyton zu finden.

Bei vielen Musikinstrumenten ist auch das Pfeifen die Grundlage. Ein Klassiker dafür ist die Flötenorgel, die auch "Königin der Instrumente" genannt wird, wegen der Vielfalt der mit Pfeifen erzeugbaren Klänge, dem Tonumfang (von nahezu lautlos niedrigen 16 oder 20 Hz bis 20 Hz nicht hörbar für den Menschen) und dem Raumvolumen, das mit einer Pfeife gefüllt werden kann.

Häufig benutzen sie Pfeifen zur Verständigung. Dies ist jedoch körperlich nicht ersichtlich. Das Lied wird von den Vögeln im Stimmenkopf (Syrinx) produziert, wo sie durch vibrierende elastische Membrane Klänge auslösen. Weil die puren, sinusförmigen Klangwellen einiger Vogelarten nicht zufriedenstellend zu erklären waren, gingen die Forscher von der Annahme aus, dass ein Pfeifgeräusch nicht durch vibrierende Membrane, sondern durch rasch fließende, Wirbel bildende Luftmassen hervorgerufen werden würde.

Allerdings wurde diese Annahme durch Versuche nicht belegt (z.B.[2]), so dass nach dem derzeitigen Forschungsstand die Tiere nicht pfeifen. Dass Vogelgezwitscher den Pfeifgeräuschen sehr ähnlich ist, ist trotz der verschiedenen Produktionsmethoden unumstritten. Dies ist der Grund für die Namensgebung der Wigeonunterfamilie, der Wigeon und des Türkendorfes: Ku?köy (Vogeldorf, s. o.).

Die von Fledermäusen zur Orientierung im Ultraschall-Bereich durch Auswertung des Rückschalls mit dem Echolot verwendeten Töne sind auch keine pfeifenden Töne im engen Sinn. Weitere nach dem Pfeifton benannte Tierarten sind der pfeifende Schwan (Cygnus columbianus), die pfeifende Motte (Hecatesia thyridion), die pfeifenden Frösche der Antillen und die pfeifenden Ratschen (Eleutherodactylus johnstonei).

Marmots kommunizieren miteinander mit Pfeifen. Pfeifen dient bei ihnen - wie bei den Gemsen - der Gefahrenmeldung. Die Walfische und andere Meeressäugetiere benutzen auch Pfeifen zur Verständigung. Vor allem das Pfeifen der Delphine erweckte das große Interesse vieler Wissenschaftler, weil sie die Wahrscheinlichkeit in Erwägung gezogen hatten, dass die Lebewesen eine eigene Natursprache haben.

Das Pfeifen wurde auch gelegentlich in Gefangenenkolonien wie den Bonnie-Orang-Utans im Tierpark Washington und im Heidelberger Stadtzentrum festgestellt. Pfeifengeräusche können auch artifiziell produziert werden. Bei Kunstpfeifen (zu denen auch Instrumente gehören, s. o.) wird der Schall im Wesentlichen dadurch produziert, dass ein Luftstrahl durch eine spitze Schneide oder ein vergleichbares Hemmnis geteilt wird, wobei Verwirbelungen auftreten, die im Zusammenwirken mit einem Resonanzkörper die Schallwellen auslösen.

Allerdings sind sie noch nicht die lauteste Pfeifen. Dieses Rohr sollte bis in die Stadt hinein zu hören sein, was einer Entfernung von über 50 Kilometer entsprach.

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