Pavk Unterschenkeltyp

Unterschenkel-Typ Pavk

Acraltyp ("Akraltyp") (selten als Subtyp des Unterschenkeltyps bei isoliertem Verschluss der Zehenarterien verwendet). Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) verursacht in der Regel zu Beginn keine Symptome. Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) handelt es sich um eine chronische Erkrankung. PAVK betrifft vor allem die Extremitäten, die Beine stärker als die Arme (Raucherbein). und Therapie von pAVK, der Indica-.

Gefäßlexikon: pAVK - Gefäßzentrum Bremen GmbH

Das Kürzel "pAVK" steht für peripher gelegene Verschlusskrankheiten. Dies ist die Kreislaufstörung der Beinen bei Arterienverkalkung durch Verengungen oder Verstopfungen der die Beinen versorgenden Arterien. pAVK vom Typ Becken (Strompfadverengung in den Beckenarterien), pAVK vom Typ Oberschenkel (Strompfadverengung in den Oberschenkelarterien), pAVK vom Typ Unterschenkel (Strompfadverengung in den Unterschenkelarterien). Je nach Krankheitsbild und Beschwerde des Betroffenen wird der pAVK in 4 Stufen (Brunnenstufen) untergliedert.

Walking-Training durch kontrolliertes Training sollte bei der PAVK eine feste Therapiekomponente sein.

Walking-Training durch gesteuertes Training sollte fester Bestandteil der Therapie der PAVK sein. Um die schmerzfreie und absolute Gehdistanz zu verbessern, ist neben einer konsistenten Risikofaktorintervention ein gesteuertes Lauftraining angezeigt und stellt quasi die Grundtherapie jeder PAVK-Behandlung da. Der Therapievorteil für das Gangtraining ist nun erwiesen. Bei Arterienverschlüssen oder Verengungen vom Femur- oder Unterschenkeltyp ist die Erfolgsquote in der Bewegungs-Therapie deutlich erhöht, da die Möglichkeit der Kollateralbildung in diesem Gebiet wesentlich grösser ist als die vaskulären Veränderungen im Becken.

Doch in der Geschichte wurde die Wichtigkeit des Lauftrainings für das Führen der Pausen von Herrn Dr. Klaus L. H. Claudicatio überbewertet. In etwa einem Drittel aller Patientinnen und Patienten mit intermittierender Schaufensterkrankheit kann wegen dieser Krankheiten kein Bewegungs-Training ausgeführt werden, ein weiteres Drittel ist für das Bewegungs-Training zwar gut vorbereitet, aber nicht dafür gerüstet, und nur etwa ein Drittel aller Patientinnen und Patienten kann in die gesteuerte Bewegungs-Therapie einbezogen werden.

Bei vielen Patientinnen und Patienten mit intermittierendem Hinken wird das Gangtraining nicht als Grundtherapie eingesetzt; die Ansprechrate ist signifikant geringer als bisher vermutet. Eine vernünftige Gehschulung sollte vorsichtig, aber regelmässig (vorzugsweise vier Mal pro Woche) und vorzugsweise in Claudicatio-Gruppen stattfinden. Es macht mehr Spass in der Kleingruppe zu üben und die Patientinnen und Patienten werden professionell betreut.

Zusätzlich zum Lauftraining werden auch Fahrrad-, Treppen- oder Zehenspitzen-Training empfohlen. Der Patient sollte nie bis zum Schmerzpunkt geschult werden, da sonst Reperfusions-Schäden und distalen Denervationen gefährdet sind. Der Gehweg, die Schrittgeschwindigkeit und auch die Gehzeit müssen der jeweiligen Leistung des Pflegebedürftigen angepaßt werden. Das Gangtraining sollte, wie oben beschrieben, nicht zu heftigen Beschwerden fuehren.

Medikamentöse Therapie der pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit).

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